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Walfang – verurteilt und trotzdem legalisiert?

Radolfzell – Kaum hat der Internationale Gerichtshof für Tierrechte der Franz Weber-Foundation in Genf die Delfin- und Walmassaker in Japan, Norwegen, Island und auf den Färöer-Inseln verurteilt, schon gibt es Meldungen, dass der kommerzielle Walfang wieder erlaubt werden soll.
Andreas Morlok, Geschäftsführer der Delfin- und Walschutzorganisation ProWal, äußert sich besorgt: „Anfangs der Woche applaudierten wir noch in Genf, als alle Walfangländer verurteilt wurden. Zwar hat dieses Urteil keine Rechtsverbindlichkeit, dennoch ist es nicht wirkungslos, denn es wird an den Internationalen Gerichtshof, das Europaparlament, den Europarat, die Europäische Kommission, den Ministerrat der EU, die UNO, die UNESCO, die WHO und die Internationale Walfangkommission (IWC) weitergeleitet. Das Jubeln ist uns jedoch schnell vergangen, denn nun soll bei der nächsten IWC-Tagung im Juni in Marokko der kommerzielle Walfang für 10 Jahre wieder erlaubt werden. Das Walfangmoratorium von 1986 wäre damit faktisch aufgehoben und das Aussterben populationsarmer Walarten steht zu befürchten, da auch ehemalige Walfangnationen, wie Südkorea, Interesse bekundeten, den Walfang wieder aufzunehmen.

Morlok fordert alle IWC-Mitgliedsstaaten auf, gegen diesen geplanten Massengenozid zu stimmen und sich schon heute massiv gegen diese Pläne einzusetzen. Nicht die Ausrottung, sondern den Schutz für die Meeressäuger voranbringen, ist die Devise von ProWal: “Die Welt braucht keinen Walfang mehr, weder zur Ernährung noch zu wissenschaftlichen Zwecken. Wir brauchen Chancen für die Wale und deren Lebensräume. Deshalb fordern wir mit unserem Projekt IMPACABA ein internationales Schutz- und Rückzugsgebiet für Meeressäugetiere im gesamten Atlantik.“

ProWal hat bereits alle Anrainerstaaten kontaktiert und Lösungen für dessen Umsetzbarkeit vorgeschlagen. Andreas Morlok wird in zwei Jahren mit einem Ruderboot den Atlantik überqueren, um auf dieses geforderte Schutzgebiet aufmerksam zu machen. Die finanzielle Unterstützung ist der Organisation gewiss. Künstler haben mehr als 100 Kunstobjekte gespendet, die ab dem 26. Februar bei eBay versteigert werden, um dieses ehrgeizige Projekt zu unterstützen.

Öffentlicher Prozess gegen die Wal- und Delphinmassaker in Japan, Norwegen, Island, Grönland und auf den Färöer Inseln vor dem Internationalen Gerichtshof für Tierrechte am 22.02.10 in Genf
www.walschutzaktionen.de/26252/827901.html

Projekt IMPACABA - IMPACABA ist eine Abkürzung für dieses Projekt und steht für: "International Marine Protected Area for Cetaceans And Biodiversity Atlantic" - Internationales marines Schutzgebiet für Meeressäugetiere und Biodiversität Atlantik
www.walschutzaktionen.de/429201.html

Künstler für Wale – Mehr als 100 Kunstwerke gespendet – eBay-Auktion ab dem 26.02.10
www.walschutzaktionen.de/755801.html

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