Jura und Basel-Stadt verstärken ihre Spital-Zusammenarbeit

Die Kantone Jura und Basel-Stadt machen einen weiteren Schritt in der Zusammenarbeit, die sie schon seit 2012 in Bezug auf ihre Spitäler pflegen. Im Rahmen eines kürzlich erfolgten Treffens der beiden Vorsteher der Gesundheitsdepartemente und einer Delegation der Spitalverwaltungsräte und –leitungen des Hôpital du Jura (H-JU) und der Klinik Le Noirmont wurde beschlossen, im Interesse der Patientinnen und Patienten, die Zusammenarbeit des Hôpital du Jura und des Universitätsspitals Basel (USB) für bestimmte Behandlungsbereiche zu vertiefen. Im Vordergrund steht zunächst die Kardio¬logie, andere Bereiche werden bis Ende 2015 folgen. Zusätzlich werden das Hôpital du Jura (H-JU) und die Klinik Le Noirmont weiter auf der Basler Spitalliste für spezielle Rehabilita¬tionsleistungen aufgeführt.

Im Rahmen der engen Beziehungen, die der Kanton Jura mit dem Kanton Basel-Stadt pflegt, wurde Regierungsrat Lukas Engelberger von seinem Amtskollegen Michel Thentz eingeladen, zwei jurassische Spitäler zu besuchen: das Rehabilitationszentrum des H-JU in Pruntrut und die Klinik Le Noirmont (Clen). Die Präsidenten der beiden Spitalverwaltungsräte, die Spitaldirektoren und eine medizinische Delegation nutzten die Gelegenheit, das Angebot der beiden Spitäler vorzustellen, und die Qualität der erbrachten Leistungen sowie die gute Zusammenarbeit aufzuzeigen, die mit Basler Spitälern – insbesondere dem Basler Universitätsspital (USB) – bereits besteht. Das H-JU konnte seine Trümpfe in die Waagschale werfen, wozu insbesondere die Rehabilitation des Bewegungsapparates, die Neurorehabilitation und die allgemeine Rehabilitation zählen. Die Klinik Le Noirmont ihrerseits konnte ihre spezifischen Kompetenzen in der kardiovaskulären und der allgemeinen Rehabilitation sowie in der psychosomatischen Rehabilitation herausstreichen.

Das Treffen ist Ausdruck einer weiter gefassten Partnerschaft, die im Jahr 2012 mit der Unterzeichnung einer Vereinbarung zwischen dem H-JU und dem USB bezüglich der Stroke Unit, -einer Abteilung, die auf die Behandlung von Hirnschlägen respektive CVA ( Cerebrovascular accident prevention) spezialisiert ist- und der Ärzteausbildung an der Universität Basel begonnen worden war. Im November 2014 traf eine Basler Delegation, zusammengesetzt aus dem Basler Gesundheitsdirektor und Vertretern des USB mit dem Vorsteher des Gesundheitsamts des Kantons Jura und Vertretern des H-JU in Delémont zusammen, um unter dem Titel «fortschrittliches Pflegemodell» Kooperationsmodelle zu diskutieren. Das Pflegemodell zielt darauf ab, die medizinischen Kompetenzen im H-JU zu erweitern und ermöglicht gleichzeitig dem USB, sich auf jene Fälle zu konzentrieren, für welche die Kompetenzen eines Universitätsspitals benötigt werden.

Im Anschluss an das Treffen vom vergangenen 30. Januar bestätigte Regierungsrat Lukas Engelberger seinem Amtskollegen, dass die beiden jurassischen Spitaleinrichtungen weiterhin auf der Basler Spitalliste für spezielle Rehabilitationsleistungen aufgeführt würden. Eine Intensivierung der Kontakte könnte zu einer höheren Frequentierung der jurassischen Spitäler durch Basler Patientinnen und Patienten führen.

Die Verwaltungsräte des H-JU und des USB ihrerseits haben beschlossen, ihre Zusammenarbeit zu vertiefen oder in bestimmten Spezialbereichen auszubauen, welche hochspezialisierte Kompetenzen voraussetzen. Der erste Bereich, der von dieser vertieften Zusammenarbeit profitiert, ist die Kardiologie. Von den Spitaldirektionen werden bis April konkrete Vorschläge ausgearbeitet, die ein gemeinsames Gesuch um Abänderung der jurassischen Spitalliste zum Ziel haben. Zu einem späteren Zeitpunkt könnten zur Kardiologie weitere Bereiche hinzukommen, etwa die Rehabilitation, die Onkologie oder auch bestimmte chirurgische Spezialgebiete.

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