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Premiere am Feldberg – Maier: „Ich freue mich riesig darauf“

Winkler

Der Feldberg rüstet sich für den Audi FIS Ski Cross Weltcup und den FIS Snowboard Cross Weltcup 2017. An den beiden ersten Februarwochenenden wird der Seebuck Schauplatz zweier hochklassiger Doppelwettbewerbe. Die Weltelite im Ski Cross gastiert erstmals im Hochschwarzwald. Lokalmatadorin Daniela Maier vom SC Urach hofft auf eine Topplatzierung in ihrer Heimat.

Hinterzarten/Feldberg - Vom 3. bis 5. Februar 2017 werden auf dem Feldberg die Qualifikationsläufe sowie zwei Weltcup-Wettbewerbe im Ski Cross ausgetragen. Mit der 20-jährigen Daniela Maier vom SC Urach steht auch eine Hoffnungsträgerin aus der Region im deutschen Kader.

HTG: Daniela Maier, Sie sind im französischen Val Thorens erfolgreich in die Weltcup-Saison gestartet. Wie war es das erste Mal auf dem Weltcup-Podium zu stehen?

Daniela Maier: Es war großartig. Ich habe mir die Tage zuvor vorgestellt, wie es sein könnte erstmals im Finale zu stehen. Dass es gleich am ersten Weltcup-Wochenende funktioniert, hätte ich nicht gedacht. Es ist ein tolles Gefühl auf einem so ausgeschmückten Podest zu stehen.

HTG: Wie sehen Ihre Ziele für diesen Winter aus?

Daniela Maier: Naja, meine ersten Ziele habe ich ehrlich gesagt schon erreicht. Wir haben uns vorgenommen häufiger in die Semi-Finals zu kommen, dabei eine saubere Leistung abzuliefern und eventuell auch einmal im großen Finale zu stehen. Jetzt geht es darum konstant zu fahren und weiterhin wertvolle Erfahrungen zu sammeln und natürlich bei der WM im März gute Leistungen zu zeigen.

HTG: Anfang Februar findet erstmals ein Ski Cross Weltcup am Feldberg statt – ein Heimspiel für Sie. Wie sehr freuen Sie sich auf die Veranstaltung vor heimischer Kulisse? Daniela Maier: Ich freue mich riesig darauf. Ich weiß, dass viele alte Bekannte von mir vorbeischauen werden, die mir schon immer mal zu schauen wollten.

HTG: Sie starten für den SC Urach. Wie verwurzelt sind Sie mit der Schwarzwaldregion?

Daniela Maier: Ich bin sehr stolz Schwarzwälderin zu sein. Ich weiß, bei den Interviews rede ich oft sogar ein bisschen Bayrisch, aber das liegt daran, dass ich mich unterbewusst und automatisch meinen Gesprächspartnern anpasse. Aber von mir erfährt man immer gleich, dass ich aus dem Schwarzwald bin.

HTG: Sie haben Ihre Karriere im Alpinen Skilauf begonnen. Wie sind Sie zum Skicross gekommen? Und welche Rolle haben Familie und Freunde auf dem Weg zum Profisport gespielt?

Daniela Maier: Ich wollte mit 16 eigentlich aufhören mit dem Sport, aber mein Papa und mein damaliger Trainer Frank Maier meinten, ich sollte unbedingt einmal Ski Cross ausprobieren. Und naja, das habe ich getan. Ich war recht erfolgreich und Spaß hat es mir auch gemacht. Meine Familie spielt eine ganz große Rolle für mich. Sie unterstützen mich in jeder Situation, wo es nur geht. Natürlich musste ich viele Freunde zurücklassen, gerade zu dem Zeitpunkt als ich nach Bayern gezogen bin, aber ich versuche den Kontakt immer einigermaßen zu halten und wenn ich im Schwarzwald bin, versuche ich immer etwas mit Ihnen zu unternehmen.

HTG: Die vergangene Saison war Ihre erste im Weltcup. Zum Abschluss wurden Sie als „Rookie of the Year“, also als beste Newcomerin der Saison ausgezeichnet. Wie zufrieden sind Sie persönlich mit Ihrer sportlichen Entwicklung?

Daniela Maier: Ich bin überglücklich mit meiner Entwicklung. Ich bin selber überrascht, dass ich so weit gekommen bin. Aber ich habe Gott sei Dank viele Leute um mich herum, die das
irgendwie gespürt haben und immer am mich geglaubt und mir Mut gegeben haben.

HTG: Ski Cross ist eine verhältnismäßig junge Disziplin. Was macht Ihrer Meinung nach die Faszination beim Ski Cross aus?

Daniela Maier: Man sollte Ski Cross nicht unterschätzen, aber auch keine Angst davor haben. Im Gegensatz zu den klassischen Alpin-Wettbewerben, weiß man beim Ski Cross immer an welcher Position man sich befindet. Man braucht ein gutes Gefühl für Geschwindigkeit, Mut und Selbstvertrauen. Dazu sollte man bei den Heats immer einen Plan B oder sogar Plan C in der Hinterhand haben. Wenn alles passt und man das erste Mal über große Elemente fährt und einen direkten Fight hat, spürt man den geilen Adrenalinkick, der Ski Cross erst zu Ski Cross macht.

HTG: Warum sollten sich Wintersportfans den Weltcup am Feldberg auf keinen Fall entgehen lassen? Daniela Maier: Weil man den direkten Kampf auf der Strecke sieht, Action und Adrenalin selbst als Zuschauer zu spüren sind. Vom Gate bis zur Ziellinie ist alles offen, man kann jederzeit überholt werden und zum Teil entscheiden wirklich Fingerspitzen, wer eine Runde weiterkommt. Also wer sich gerne spannenden Wintersport live ansehen will, ist bei uns Skicrossern genau richtig.

Interview: Rebekka Bohrer

Tags: Bahn

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