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Unterstützer für Design-Ideen gesucht

Fotos: Kerstin Conz

Mit eigenem Startup ohne viel Startkapital erfolgreich eine Idee umsetzen? Vom 18. Januar bis 1. Februar suchen junge "Designentrepreneure" der HTWG mit einer Crowdfunding-Kampagne Unterstützer.

Eine mobile Cocktailbar, Möbel-Module zum Stecken, ein Kartenspiel, ein Abenteuerbus, eine Parkstation fürs Handy, das dem Besitzer mehr Zeit für sich selbst beschert oder ein Film für Metal-Fans. Ideen haben die Design-Studenten der Hochschule Konstanz - Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) genügend. „In diesem Projekt sollen die Studenten aber nicht nur beweisen, dass sie gute Designer sind, sondern auch lernen, wie man mit dem eigenen Startup ohne viel Startkapital erfolgreich sein kann“, sagt Designprofessorin Judith M. Grieshaber, die das Projekt „Designentrepreneure“ leitet. „Von der ersten Idee bis zur Produktion haben die Studenten alle Produkte am Kunden getestet und immer wieder verbessert“, erklärt die Kommunikationsdesignerin.

SquareDish gDass Designer viele berufliche Möglichkeiten haben, ist an ihrem ehemaligen Absolventen Borahm Cho zu sehen. Auch er hat an der HTWG Kommunikationsdesign studiert und kehrte für den Kurs extra als Lehrbeauftragter an seine frühere Hochschule zurück. „Nach meinem Studium ging ich nach New York, gründete eine Firma und bemerkte ganz schnell, dass Designer in Gründerteams eher eine Seltenheit sind. Dabei haben gerade wir die Werkzeuge und Fähigkeiten, um Ideen zu verwirklichen.“ Wie die Mitarbeit in einem Startup konkret aussehen kann, hat Borahm Cho mit den Studierenden dann auch gleich in der Praxis getestet. Im Rahmen einer Workshop-Woche arbeitete die Gruppe in Berlin im Team von Soundcloud mit, einem innovativen Online-Musikdienst.

„Viele erfolgreiche Gründer wie die Macher von Fritz-Kola oder MyMuesli haben schon während des Studiums oder direkt danach ihr Startup gegründet“, sagt die Journalistin Kerstin Conz, die die Studierenden bei ihrer PR-Kampagne als Lehrbeauftragte unterstützte. Wenn man erst eine größere Wohnung oder gar eine Familie habe, sei die Bereitschaft zu gründen wegen der damit verbundenen Risiken sehr viel geringer.

Das Besondere an dem Projekt: Um zu beweisen, dass es für ihre Idee einen Markt gibt, müssen die Studenten über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter.com je 999 Euro aufbringen. Als Motivation für ihre Unterstützer gibt es schon bei kleinen Beträgen eine Belohnung. Wer richtig investiert, kann das Objekt seiner Wahl erwerben – falls genug Geld zusammenkommt, um es zu realisieren. Falls nicht, bekommt man sein Geld zurück, wie es die Spielregeln der Plattform vorsehen. Die Kampagne läuft vom 18. Januar bis 1. Februar.

Unterschiedliche Ideen: Vom Hocker bis zum Kartenspiel

Die Ideen sind völlig unterschiedlich. Alissa Beer und Maren Rommerskirchen etwa haben eine minimalistische Halterung für Handy und Uhr entwickelt. Das Objekt namens „Katharina“ - nach dem Zweitnahmen der Designerinnen - ist nicht nur ein echter Hingucker, sondern beschert dem Besitzer mit dem geparkten Handy extra Zeit für sich selbst. Infos unter: www.bit.ly/katharinatime

Möbelserie aus Wabenkarton
Menschen beim Umzug das Leben leichter machen wollen Anna Ebner und Lisa Schuler. Sie haben unter dem Titel „Modular Triangle“ Möbel aus hochwertigem Wabenkarton entwickelt, die je nach Bedarf in Hocker, Tisch oder Regal verwandelt werden können und praktisch in jede Wohnung passen. Infos unter: www.bit.ly/modulartriangle

Stapelbares Tellerset aus Holz
Michael Reiner findet es einfach nur langweilig, dass Teller meist weiß, rund und aus Porzellan sind. „Keramik zerbricht, sobald es herunterfällt und ein Quadrat ist deutlich effektiver als ein Kreis.“ Er hat daher ein viereckiges Tellerset aus Holz entworfen, das ineinander gestapelt zu einem Block verschmilzt. Quadratisch, praktisch schön. Infos unter: www.bit.ly/squaredish

Ausflüge in die Natur
Hannah Keuerleber und Lukas Letsche wollen Stadtkinder aus Stuttgart, Tübingen oder Reutlingen raus in die Natur bringen. Mit einem als Traumfänger umgebauten Bus und zwei Erzieherinnen wollen die beiden Drei- bis Sechsjährige nachmittags oder in den Ferien auf einem Waldgrundstück nahe Reutlingen betreuen und mit ihnen toben, basteln oder Ausflüge zu umliegenden Bauernhöfen oder Förstern unternehmen. Dahussen heißt das Projekt. Jetzt brauchen die beiden noch Geld, um Grundstück und Bus auszustatten und Kindergärten, Schulen, Vereine oder Kommunen, die mit dahussen kooperieren wollen. Infos unter www.bit.ly/dahussen

Reportage für Metal-Fans
Tanina Holz will später einmal professionell Musikvideos drehen. Für ihren ersten Film sucht sie jetzt Metal-Fans, die sie finanziell unterstützen, eine Reportage über ihre Lieblingsband UNREDD zu drehen. „Die fünf Jungs aus Konstanz entwickeln gerade ein völlig neues Genre des Hardcore Metal“, sagt die Studentin. Wer sie auf Kickstarter unterstützt, taucht im Abspann des Films mit auf. Infos unter www.bit.ly/ichbinthomas

Mobile Bar für drinnen und draußen
Eine mobile Bar, bei der der Barkeeper alles genau dort findet, wo er es braucht, ohne den Kollegen ständig auf den Füßen zu stehen, hat Lina Gerber entworfen. Acht Jahre hat sie selbst in der Gastronomie Cocktails gemixt – die optimale Bar hat sie noch nicht entdeckt. Das will sie jetzt mit ihrer Wandelbar ändern. „Die Wandelbar soll ihr Design dem Event anpassen, ist einfach und ohne Werkzeug auf- und abzubauen und leicht zu transportieren. Weder heiße Sonnenstrahlen noch ein Platzregen sollen ihr etwas anhaben können. Infos unter www.bit.ly/diewandelbar


Lustiges Partyspiel
Bereits auf Partys erprobt ist das Kartenspiel ZooAround von Henrik Raisch. „Das Spiel hat in meinem Freundeskreis schon für viele Lacher gesorgt“, sagt der Designstudent. Ziel des Spiels ist es, so viele Tiere wie möglich zu befreien, indem man sie imitiert. Das Spiel eignet sich laut dem Erfinder schon für Vorschulkinder. Allerdings könne es auch hervorragend als Trinkspiel bei Erwachsenen eingesetzt werden. Infos unter www.bit.ly/zooaround

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