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Racing-Team startet mit Vorsprung in die Saison

Zum zwölften Mal hat das Bodensee-Racing-Team der Hochschule Konstanz einen Rennwagen konstruiert und gebaut. Beim Rollout des „Iltis17“ mitten auf dem Bodensee wurde klar, dass sich das Team in diesem Jahr besonders großen Herausforderungen zu stellen hatte.

Er ist ein Aushängeschild der HTWG Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung, das die HTWG weit über die Grenzen der Bodenseeregion bekannt macht: Der Iltis. So der Name des Rennwagens, mit dem das Bodensee Racing Team (BRT) bei der Formula Student auf den international bekannten Rennstrecken in Italien, Österreich, Ungarn und Deutschland antritt. Vor rund 200 Sponsoren und Freunden präsentierte das BRT den Neuzuwachs in der Iltis-Familie auf der Fähre Fontainebleau auf dem Bodensee im Konstanzer Trichter

Seit zwölf Jahren entwickelt das Team aus Studierenden aller HTWG-Fakultäten Jahr für Jahr aufs Neue einen Rennwagen – mit kontinuierlichen Verbesserungen. Das gelingt nur, wenn die zuverlässige Weitergabe von Wissen von Generation zu Generation innerhalb der „Iltis-Familie“ gesichert ist. „Und das war in diesem Jahr ein besonderer Knackpunkt“, betonte Prof. Dr. Todd Deißer, der das Team betreut, schließlich galt es, einen außergewöhnlich großen

Generationenwechsel zu vollziehen. Aus dem bisherigen rund 50-köpfigen Team waren lediglich 15 „alte Hasen“ erhalten geblieben. Ein Großteil hatte das Studium abgeschlossen und die Hochschule verlassen. „Aber ich kann nur sagen: Mädels, Jungs – Ihr habt das richtig gut gemacht“, rief er dem neu aufgestellten Team zu.

In knapp neun Monaten haben die Studierenden es geschafft, sich zusammenzuschweißen, mehr als 100.000 Euro Unterstützung von Sponsoren einzuwerben, konstruktive Neuerungen am „Iltis 17“ umzusetzen und den Wagen sogar so früh fertigzustellen, dass bereits erste Testfahrten beim ZF-Racecamp in Friedrichshafen möglich waren.
Maximilian Homburg aus dem Team „Business Plan“ und Student im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau stellte die Entwicklung des Wagens von der Konzeptions-, über die Konstruktions- und Fertigungs- bis zur Testphase vor. „Wir konnten viele Verbesserungen umsetzen“, betonte er. Stolz ist das Team zum Beispiel auf eine weitere Gewichtsreduktion: Alleine durch eine Neukonstruktion der Verkleidung konnte sieben Kilogramm eingespart werden.
Auch Prof. Dr. Carsten Manz, Präsident der HTWG und einst Initiator des Teams, ließ seine Hochachtung für die Leistung des Teams übermitteln wie auch die Zusicherung der weiteren ideellen und finanziellen Unterstützung der Hochschule.

Saisonauftakt Ende Juli

Zum ersten Mal darf der Iltis am letzten Juli-Wochenende zeigen, was er kann. Dann nimmt er am Rennen in Österreich teil, bevor er eine Woche später auf dem Hockenheimring an den Start geht. Zum Abschluss der Saison geht es Ende August noch nach Ungarn. Dann werden auch Christopher Gogl, Sophie Rosenbaum, Johanna Merkel, Liliane Mrozek und Stefanie Gollasch mitfiebern. Sie gehören zu den Studierenden, die in diesem Jahr neu zum Team dazu gekommen sind. Christopher Gogl

aus Reutlingen wurde gleich an seinem ersten Tag an der HTWG auf den Iltis neugierig. Schon während der Präsentation des BRT in der Einführungsveranstaltung für Erstsemester wurde sein Interesse geweckt. „Es macht einen stolz zu sehen, was man geschaffen hat und weiß, welchen Beitrag man geleistet hat“, sagte der Informatik-Student neun Monate später bei der Vorstellung des neuen Wagens. Seine Erwartungen haben sich bestätigt: „Ich habe über die Mitarbeit beim BRT viele neue Leute anderer Studiengänge kennengelernt – nicht nur an der HTWG, sondern auch von anderen Hochschulen.“ Auch Liliane Mrozek ist für die Zeit im BRT dankbar: „Ich finde es klasse, das, was ich im Studium theoretisch lerne, hier gleich praktisch anwenden zu können“, sagt die Studentin, die im ersten Semester Maschinenbau Entwicklung und Produktion studiert. Dass das BRT sogar Hochschulgrenzen überschreitet, beweist Johanna Merkel. Sie studiert im ersten Semester Informatik an der Universität Konstanz und auch sie ist nun Mitglied des Teams.

Die Formula Student
ist ein Konstruktionswettbewerb für Studierende, an dem derzeit 660 Teams aus der ganzen Welt teilnehmen. Aufgabe ist, einen Rennwagen zu entwickeln und zu bauen, der sowohl technische Höchstleistungen bringt, dessen Bau und Konzept aber auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten positive Wertungen einfährt. So zählt nicht nur die Schnelligkeit des Wagens. Er muss sich gleichermaßen in „statischen“ wie „dynamischen“ Disziplinen bewähren. Zum Beispiel nimmt eine Jury aus Vertretern der Motorsport-, Automobil- und Zulieferindustrie das Design, aber auch den Businessplan unter die Lupe. Neben der Rennstrecke zählen also Kostenaufwand, Vermarktungskonzept und Verkaufsstrategie. Auf der Rennstrecke zählen dann Kraftstoffverbrauch, Geschwindigkeit und Beschleunigung.
So sind nicht nur „Technik-Freaks“, sondern auch Studierende gefragt, die sich für Marke ting, Öffentlichkeitsarbeit oder die Erstellung eines Businessplans bzw. die Betreuung der Finanzen des Projekts begeistern können. Insgesamt arbeiten knapp 50 Studierende im BRT mit. Damit vereint das Team die unterschiedlichen Studienbereiche der HTWG. Für die Studierenden ist die Mitarbeit eine unbezahlbare Erfahrung: Sie können schon während des Studiums an einem High-Tech-Projekt Erfahrungen sammeln, Studieninhalte praxisnah vertiefen und Kontakte zur Industrie knüpfen.

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