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Mit „power to gas“ in die Zukunft der Energiespeicherung

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Gerhard Zickenheiner, Bundestagskandidat für Bündnis 90/Die Grünen mit Bürgern und den Grenzach-Wyhlener Grünen zu Besuch beim Energiedienst im Wasserkraftwerk Grenzach-Wyhlen.

Noch steht nichts von der geplanten Anlage und so gab es nichts Gebautes zu besichtigen, sondern Informationen dazu aus erster Hand: Irene Knauber, Leiterin Service und Kraftwerke und Alexander Lennemann, Öffentlichkeitsarbeit berichteten nicht nur über den geplanten Bau und die Technik der Anlage, sondern spannten den Rahmen weiter über die Möglichkeiten der Einbindung der neuen Technologie.

Bereits seit einigen Jahren plant Energiedienst den Bau einer Power-to-Gas-Anlage am Wasserkraftwerk Grenzach-Wyhlen. Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat Fördermittel vom Baden-Württembergischen Finanzministerium für den Bau einer solchen Anlage bekommen. Energiedienst hat als Standorteigner und Ökostromproduzent den Zuschlag für diese Anlage in Grenzach-Wyhlen erhalten.

Wenn die Anlage fertig ist, soll mithilfe des grünen Stroms vom Wasserkraftwerk, durch Elektrolyse Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff aufgespalten werden. Der gasförmige Wasserstoff wird dann gereinigt, verdichtet und anschließend abgefüllt um mit Trailern zum Kunden gebracht zu werden.

Das durch und durch grüne Wasserstoffgas kann als Treibstoff für Brennstoffzellenfahrzeuge genutzt werden. Dabei wird bei der Zusammenführung von Wasserstoff und Sauerstoff Strom erzeugt, der den E-Motor in solchen Autos antreibt, wobei als Abfallprodukt ausschließlich Wasserdampf entsteht. Zum jetzigen Zeitpunkt sind deutschlandweit noch relativ wenige Tankstellen für solche Fahrzeuge in Betrieb, aber ein Ausbau des Netzes wird in den nächsten Jahren erfolgen. „Mit weiterer Entwicklung auf dem Gebiet der Brennstoffzellenmotoren und der Wasserstofferzeugung wird Wasserstoff als Treibstoff immer attraktiver werden“, so Zickenheiner. Neben dieser kommerziellen Anlage ist zudem eine Forschungsanlage geplant, die die effiziente Erzeugung von Wasserstoff fördern soll. Für den grünen Bundestagskandidaten ist auch die Einspeisemöglichkeit in das Gasnetz und die Speicherbarkeit des Mediums Gas eine Zukunftsoption, für die hier der Grundstein gelegt werde. „Die Sorge aller Erneuerbaren Energien-Kritiker ist die Speicherung. Immer wieder hören wir die Frage, was denn geschehen soll, wenn Sonne und Wind gerade mal fehlen. Da hilft uns die Wasserkraft und zukünftig auch noch das durch Wasserkraft gewonnene Gas als hochwertiger und vor allem speicherbarer Energieträger“ freut sich Zickenheiner.

Einigkeit besteht auch in der Frage, wie Deutschland denn die hohen Klimaziele von Paris umsetzen könne: Irene Knauber machte deutlich, dass man möglichst alles, was am jeweiligen Standort an regenerativen Energien gewonnen werden kann, auch nutzen müsse. Zickenheiner verwies nach diesem „sehr grünen Statement“ auf die besondere Bedeutung der Regionalisierung der Energieerzeugung: je mehr wir vor Ort leisten, desto weniger müssen wir teuer und aufwendig durchleiten. Und der Ertrag fließt, wenn wir das gut organisieren, in die Region.

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