| Dank hohem Aufwand eine eher ruhige Herbstmesse |
| 09. November 2009 |
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Die 539. Auflage der Basler Herbstmesse ist aus Sicht der Polizei eher ruhig und ohne grössere Probleme verlaufen, auch wenn es zwischendurch für die Ordnungskräfte recht hektisch war. Die hohe Präsenz von Polizeiangehörigen, der Jugendanwaltschaft und der Präventionsspezialisten wirkte vorbeugend. Zudem erwies sich die Möglichkeit der Erteilung eines befristeten Platzverweises als taugliches Mittel, Eskalationen zu verhindern. Insgesamt wurden auf den Messeplätzen bis am Sonntagabend 596 Personen kontrolliert, wovon gut drei Viertel auf dem Kasernenareal. Dabei kam es zu zwölf Festnahmen wegen Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz, wegen illegalen Aufenthaltes, Diebstahls oder weil sie zur Anhaltung ausgeschrieben waren. Während der gesamten Messedauer wurden sechs Taschen- oder Trickdiebstähle registriert; vor Jahresfrist waren es noch deren 15. Mit 130 Fundgegenständen bewegt sich diese Anzahl im Rahmen der Vorjahre. Massiv zugenommen hat mit 736 die Zahl der Hilfeleistungen durch die Polizei. 10 Personen mussten wegen medizinischer Probleme ins Spital eingewiesen werden, und 26 Kindern half die Polizei, ihre im Messetrubel verloren gegangenen Eltern wieder zu finden. Während der gesamten Dauer der Herbstmesse kam es zu 17 befristeten Platzverweisen. Sechs dieser Platzverweise wurden für mehr als 72 Stunden Dauer verfügt; betroffen davon waren fünf Minderjährige und ein 23-jähriger Mann, die aktiv Gewalt angewendet hatten. Die restlichen elf befristeten Platzverweise wurden gegen sieben Minderjährige und vier Erwachsene im Alter zwischen 13 und 26 Jahren ausgesprochen. Sieben der 17 mit befristetem Platzverweis belegten Personen waren weiblich und mit zwei Ausnahmen minderjährig. |



