| Unternehmensbefragung zur Familienfreundlichkeit: Erfreuliches Ergebnis für Basel |
| Montag, den 08. Februar 2010 um 11:36 Uhr | |||
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Die Unternehmen im Kanton Basel-Stadt sind mehrheitlich familienfreundlich und liegen im Vergleich mit den Unternehmen im Kanton Zürich minim vorne. Das zeigt eine erstmals durchgeführte repräsentative Befragung. Dennoch besteht Handlungsbedarf. Angestrebt wird ein umfassendes "Benchmarking Familienfreundlichkeit" zwischen Basel-Stadt und Zürich.
Wie familienfreundlich sind die Unternehmen im Kanton Basel-Stadt? Und wie stehen sie da im Vergleich mit Unternehmen im Kanton Zürich? Antworten gibt eine repräsentative Befragung von über 750 Unternehmen in den beiden Kantonen, welche im Herbst 2009 im Auftrag der beiden Fachstellen für Gleichstellung von Frauen und Männern durchgeführt wurde. Es ist ein schweizweit neuartiges Projekt und der erste Schritt eines "Benchmarkings Familienfreundlichkeit" der Kantone Basel-Stadt und Zürich. Die Unternehmen in den beiden Kantonen liegen in Sachen Familienfreundlichkeit Kopf an Kopf. Auf einer Skala von 0 bis 100 erreichen die Unternehmen im Kanton Basel-Stadt einen Mittelwert von 64.8 Punkten (Zürich: 64.5). Zur Messung wurde der in Deutschland entwickelte berufundfamilie-Index auf Schweizer Verhältnisse angepasst. Den höchsten Wert erreichen die Basler Unternehmen in der Dimension Kultur (65.6; Zürich: 65.4), d.h. in welchem Mass Familienfreundlichkeit ein Teil der Unternehmenskultur auf allen Hierarchiestufen ist. Den niedrigsten Wert weisen die Basler Unternehmen in der Dimension Leistung auf (63.7; Zürich: 62.6), d.h. hier besteht der grösste Handlungsbedarf. Darunter fallen die konkreten Massnahmen, die ein Unternehmen anbietet. Als wichtigste Massnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie nennen die befragten Basler und Zürcher Unternehmen: Teilzeitarbeit/ Jobsharing, flexible Arbeitszeitmodelle und Urlaubs- und Beurlaubungsregelungen. 73% der untersuchten Basler Unternehmen liegen im Mittelfeld (Zürich: 70%). 12.5% der Unternehmen gehören zu den "Spitzenreitern" (Indexwert > 81; Zürich: 15%). "Schlusslichter" bilden 14.5% der Unternehmen (Indexwert < 48; Zürich: 15%). Diese haben einen klaren Nachholbedarf hinsichtlich der Familienfreundlichkeit - ebenso wie Unternehmen, die sich in einer schlechten wirtschaftlichen Lage befinden. Laut Studie erzielen Unternehmen einen umso höheren Wert im berufundfamilie-Index, je besser sie folgenden Faktoren Rechnung tragen:
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