| Serie von Manipulationen an Geldautomaten |
| 18. Oktober 2011 |
im Bereich Radolfzell, Vordere Höri und Rielasingen-WorblingenDie Kriminalpolizei Konstanz ermittelte in den vergangenen Monaten gegen einen männlichen Täter, der im Bereich Radolfzell, Vordere Höri und Rielasingen-Worblingen in mehreren Fällen Geldautomaten von örtlichen Bankfilialen manipulierte, um auf diese Weise an das Geld der Kunden zu gelangen. Dabei brachte der Täter an der Stelle des Geldautomaten, an welcher die Geldscheine normalerweise ausgegeben werden, eine Metallleiste an, hinter der die Scheine hängen blieben und dadurch für den betroffenen Kunden nicht sichtbar wurden. Da die Metallleiste dem Gehäuse des Geldautomaten angepasst war, wurde diese von den Kunden meist nicht bemerkt. Sie konnten den Automat zunächst wie gewohnt bedienen. Erst als das Geld nicht wie gewünscht aus dem Automaten kam, wurden die Kunden aufmerksam. Dabei war es die Absicht des Täters, dem Kunden einen Defekt am Gerät vorzutäuschen, damit der Kunde, von einer technischen Störung ausgehend, sich vom Automaten entfernt. Dies wurde vom Täter anschließend genutzt, die hinter der Metallleiste hängengebliebenen Geldscheine an sich zu nehmen. Das Vorgehen des Täters wird als „Cash-Trapping“ bezeichnet. Diese Kriminalitätsform kann seit einiger Zeit bundesweit registriert werden. |





