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Totale Verwirrung um Vermissten |
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Mittwoch, den 10. März 2010 um 15:00 Uhr |
Weil am Rhein. Ein 19-jähriger Niederländer stoppte mit seinem Fahrzeug am Dienstagabend bei der Schweizer Grenzwache am Autobahnzoll. Den schweizerischen Grenzwächtern gegenüber gab der Mann an, dass er nicht wisse, was er an der Schweizer Grenze mache. Der verwirrte Niederländer wurde der Bundespolizei übergeben. Dort gab der junge Mann an, dass er unter sehr hohem Leistungsdruck an der Universität stehe und eigentlich nur mit dem Auto seines Vaters zur nahegelegenen Bibliothek wollte. Aus dem Kurztrip wurde dann eine Fahrt quer durch Deutschland. Erst bei Freiburg nahm der Mann nach eigenen Angaben wahr, dass er sich in Deutschland befindet.
In den Niederlanden wurde inzwischen nach dem 19-Jährigen gesucht, da seine Eltern ihn als vermisst gemeldet hatten. Die Bundespolizei setzte sich mit der holländischen Polizei in Verbindung, die wiederum den Kontakt zu den Eltern des jungen Mannes herstellten. Eltern als auch der 19-Jährige selbst baten die Bundespolizei um Gewahrsam. Diesem Wunsch kamen die Bundespolizisten nach. In der Gewahrsamszelle konnte der junge Holländer zur Ruhe kommen und auf seine Eltern warten. Die machten sich am späten Dienstagabend auf die 750 Kilometer lange Reise zur Bundespolizei nach Weil am Rhein, um ihren Sohn und das geliehene Auto wieder in Empfang zu nehmen.
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