| GdP bittet Bürgermeister um Unterstützung |
| Geschrieben von: Gerhard Medgenberg, Gewerkschaft der Polizei Kreisgruppe Weil am Rhein |
| 12. Januar 2012 |
Flächenpräsenz der Bundespolizei infrage gestellt?In einem Schreiben an die Bürgermeister im Markgräflerland , das nachrichtlich auch den zuständigen Bundes- und Landtagsabgeordneten Armin Schuster, Christoph Bayer und Patrick Rapp zuging, hat die Gewerkschaft der Polizei, Kreisgruppe Weil am Rhein, um Unterstützung im Kommunalpolitischen Raum gebeten. Es besteht laut GdP mittlerweile die Gefahr, dass die Flächenpräsenz der Bundespolizei völlig zusammenbricht. Festgemacht am Beispiel des Bundespolizeireviers Neuenburg wird deutlich, dass die Reformbedingte Personalreduzierung in der Fläche, verbunden mit Konzentrationen in den Ballungsgebieten, ein nicht mehr handhabbares Maß erreicht hat! Dies betrifft nun auch keineswegs nur den Bereich Neuenburg, sondern sämtliche Bereiche der Bundespolizeiinspektion Weil, angefangen vom Kreis Waldshut über Schwarzwald-Baar, Lörrach, Emmendingen bis hin zum Hbf. FR selbst, der freilich aus Sicht der Zentrale in Stuttgart ebenfalls lediglich Provinz ist und deshalb auch erhebliche Probleme personeller Natur hat… Weil bekannt ist, dass die Polizei des Landes sich mit ähnlichen Problemen herumschlagen muss, ist es aus Sicht der GdP an der Zeit, über neue Kooperationsformen mit der Landespolizei nachzudenken. Dies könnten aus Sicht der GdP vor allem im ländlichen Raum geSeite meinsame Dienststellen sein und selbst integrierte Dienstgruppen sollten kein Tabu darstellen. Offiziell wird die „Sicherheitskooperation“, also die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden auf Bundes- und Landesebene, zwar recht groß geschrieben, abgesehen von diversen „Showveranstaltungen“ wagt man sich seitens der Verantwortlichen auf höherer Ebene offensichtlich aber nicht an die wirklichen Verbesserungsmöglichkeiten heran. (s.o.) Glücklicherweise kennen die Kolleginnen und Kollegen draußen an der Basis diese Berührungsängste in aller Regel nicht und helfen sich gegenseitig, wenn es „brennt“, sonst hätten wir schon lange einpacken können… Gewerkschaftlich wird dieses Thema auch bereits seit langem diskutiert und es besteht weitgehend Einigkeit; es geht nun darum, dieses Thema in den politischen und öffentlichen Raum zu transportieren , um endlich vorwärts zu kommen! |



