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Geschrieben von: Thomas Bahr, Pressereferent
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09. September 2010 |
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Klaus Schüle zur aktuellen Verkehrssituation im Zusammenhang mit der B 31 Sperrung ab Mitte September:
„Sicherheit für die Menschen hat Vorrang ! Region muss sich geschlossen hinter den Falkensteigtunnel stellen“.
Zur aktuellen Verkehrssituation im Zusammenhang mit den Felssicherungsarbeiten in Falkensteig/Hirschsprung ab dem 13. September nimmt Landtagsabgeordneter Klaus Schüle in drei Punkten Stellung:
- Landtagsabgeordneter Klaus Schüle ist nach intensiven Gesprächen mit Regierungspräsidium und Landratsamt der Überzeugung, dass die Felssicherungsmaßnahmen im Interesse der Sicherheit der Menschen unumgänglich sind.
Klaus Schüle dazu: „Schon in den ersten beiden Augustwochen sind Bürgerinnen und Bürger aus St. Märgen auf mich zugekommen. Dabei ging es darum, zumindest zu prüfen, ob mit Blick auf den Tourismus nicht ein späterer Zeitpunkt der Sperrung der B 31 möglich wäre. Deshalb habe ich als erstes durch Regierungspräsidium und Landratsamt nochmals prüfen lassen, ob man die notwendigen Arbeiten im Interesse der Region nicht verschieben kann. Ich habe mich dann aber überzeugen lassen, dass die Massnahmen notwendig sind und nicht mehr aufschiebbar sind. Erst im letzten Jahr ist durch einen Felssturz auf eine Windschutzscheibe nur erheblicher Sach- und durch Glück kein Personenschaden entstanden“.
Klaus Schüle dazu abschließend: „Es gehört dann auch zur Ehrlichkeit dazu, sich im Interesse der Sicherheit der Menschen klar dazu zu bekennen, dass die Sicherungsmaßnahmen jetzt durchgeführt werden müssen“.
- Zentrale Aufgabe des Landratsamtes ist es, die massiven Beeinträchtigungen für die Menschen an den Umgehungsstrecken so gering wie möglich zu gestalten. Die Vorschläge aus den Orten der Umleitungsstrecken müssen intensiv geprüft werden. Sofort zu Beginn der Umfahrung muss fortlaufend überprüft werden, ob zusätzliche oder andere Maßnahmen notwendig sind. Klaus Schüle: „Eine strenge Überwachung und Hilfestellung seitens der Behörden erwarte ich, denn hier geht es - neben anderen Aspekten auch - um elementare Sicherheitsfragen, insbesondere Fragen der Verkehrssicherheit von Anwohnern und Verkehrsteilnehmern“.
Gegenüber Landrätin Dorothea Störr-Ritter forderte Klaus Schüle zusätzlich, dass die Bürgerinitiative aus St. Märgen die Möglichkeit erhält, ihre Anliegen mit einem Vertreter des Landratsamtes intensiv erörtern zu können. Die Behörde muss alles dafür tun, dass Sachargumente der Bürgerinnen und Bürger gehört und ausführlich beantwortet werden.
- Aus der jetzigen Situation wird klar, wie zentral der Falkensteigtunnel für die Zukunft unserer Region ist. Klaus Schüle: „Vor wenigen Jahren noch wurde man belächelt, wenn man sich intensiv für den Falkensteigtunnel eingesetzt hat. Das hat dazu geführt, dass der Tunnel im Jahr 2003 nicht in den Vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes aufgenommen worden ist. Inzwischen konnte auf meine Initiative, mit großer Hilfe der Region (Landkreis, Stadt Freiburg), der Gemeinde Buchenbach und der Bürgerinitiative Falkensteig eine kommunale Vorfinanzierung, und damit die Erarbeitung konkreter Planungen erreicht werden. Dies lässt das Land Baden-Württemberg nur in Ausnahmesituationen zu.
Unser zentrales Anliegen muss es jetzt sein, gerade mit Hilfe der vorfinanzierten Planung, den Falkensteigtunnel im Vordringlichen Bedarf des Bundes-verkehrswegeplanes durchzusetzen. Denn abgesehen von der riesigen Bedeutung des Tunnels für die Ost-West-Verbingung und die Bürgerinnen und Bürger aus Falkensteig, werden in allen Planungsvarianten die neuralgischen Punkte am Hirschsprung zukünftig untertunnelt. Dann hätten wir eine echte Dauerlösung für die Region, und zwar im Interesse aller Kommunen im Hochschwarzwald“, so Klaus Schüle abschließend.
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