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Geschwindigkeitsgroßkontrolle |
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15. Juli 2009 |
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Stühlingen/Wutöschingen. Gemäß einer Verkehrsüberwachungskonzeption der Polizeidirektion Waldshut-Tiengen führte die Verkehrspolizei am Dienstag in der Zeit von 14 – 19 Uhr eine Geschwindigkeitsgroßkontrolle auf der B 314 durch. Dabei wurden je zwei Messstellen hintereinander aufgebaut, um so den notorischen Schnellfahrern habhaft zu werden. Bei einer ersten Kontrolle von 14-16 Uhr an der Bushaltestelle Fa. Sto und an der Schallschutzmauer Eggingen wurde der Verkehr von Stühlingen in Fahrtrichtung Waldshut, bei einer zweiten Kontrolle von 17 – 19 Uhr Höhe Horheim und Industriegebiet Stühlingen in Fahrtrichtung Stühlingen, überwacht.
Insgesamt stellten die kontrollierenden Beamten der Verkehrspolizei und des Polizeireviers 22 Verstösse fest. Davon waren 12 PKW zu schnell unterwegs. In drei Fällen werden Fahrverbote die Folge sein. Die mit dem Laser gemessenen Fahrzeugführer hatten Überschreitungen von 25 Km/h bis zum Rekord von 64 km/h zu verantworten. Die Messpunkte befanden sich im 100 km/h – Bereich. „In Bereichen von Geschwindigkeitsbegrenzungen wäre die Beanstandungsquote sicher noch höher gewesen“. Ziel dieser zwei hintereinander befindlichen Messstellen war natürlich, der so manchem Autofahrer bekannten Überlegung, dass nach einer ersten Messstelle wieder „freie Fahrt“ ist, entgegenzutreten. So meinte ein PKW-Fahrer bei der Beanstandung: „Ich hatte die erste Messstelle rechtzeitig erkannt und langsam gemacht. Danach rechnete ich nicht mehr mit einer weiteren Messstelle!“ Dort fuhr er mit 145 km/h hinein. Ein Trost gab es für die Betroffenen. Keiner fuhr in beide Messstellen mit zu hoher Geschwindigkeit ein. „Mit Autofahrer abzocken“, wie sich ein Betroffener ärgerte, haben diese Art von Verkehrskontrollen nichts zu tun. Die Polizei reagiert eben auch auf solches Fehlverhalten von Verkehrsteilnehmern. |