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Mit smarten Online-Tools zum Fremdsprachenass werden

Do you speak...? Mit smarten Online-Tools zum Fremdsprachenass werden

Das souveräne Sprechen einer Fremdsprache gehört heute zum A und O. Besonders im Berufsalltag werden Fremdsprachen immer wichtiger. Laut dem DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) ist das Anwenden von Fremdsprachen im Berufsalltag längst nicht mehr nur für Führungskräfte, Ingenieure und Wissenschaftler von Bedeutung, sondern wird auch immer mehr von kaufmännischen Fachkräften erwartet. Jeder fünfte Erwerbstätige in Europa benötigt mittlerweile eine Fremdsprache am Arbeitsplatz.* Dabei ist Englisch nach wie vor die gängigste Fremdsprache in der Geschäftswelt.

Doch auch das Beherrschen einer zweiten Fremdsprache, wie zum Beispiel Spanisch, Französisch oder Russisch, gehört für viele Arbeitgeber mittlerweile zum Standard. Im europäischen Vergleich schneiden die Deutschen im punkto Fremdsprachen lernen schlecht ab. Beim Vergleich des Fremdsprachenunterrichts an Schulen, landet Deutschland nur auf Platz 11 von insgesamt 16 Ländern. Jeder Schüler erlernt hierzulande im Durchschnitt nur 1,2 Sprachen,** was für ein Land, das viele internationale Beziehungen pflegt und im Herzen Europas liegt, zukünftig nicht ausreichen wird.

Kein öder Frontalunterricht dank App & Co.

Besonders im Erwachsenenalter ist das Erlernen einer weiteren Sprache nicht nur aufgrund der verminderten Lernfähigkeit, sondern vor allem aus Zeitgründen schwierig. Nur wenige Arbeitgeber ermöglichen ihren Angestellten Weiterbildungsmöglichkeiten, wie das regelmäßige Besuchen von Sprachkursen an Sprach- oder Volkshochschulen. Online gibt es hingegen zahlreiche Möglichkeiten sich zeit- und ortsunabhängig eine Fremdsprache anzueignen. So bietet sich beispielsweise auf dem Weg zur Arbeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch auf Reisen die Möglichkeit seinen Wortschatz täglich zu erweitern. Ein weiterer Vorteil von online-basierten Sprachtools ist, dass sie personalisierbar sind. Während man selbst in einer sehr kleinen Lerngruppe in Sprachkursen sich dem Tempo der anderen Teilnehmer und des Lehrers anpassen muss, kann man in einem Online-Sprachkurs das Lerntempo individuell anpassen. Hinzu kommt, dass sowohl die zahlreichen Apps, als auch Online-Sprachkurse mit innovativen Lernverfahren arbeiten und so kein starrer Frontalunterricht stattfindet.

Mobile- und Social Learning über Babbel, Busuu und Duolingo

Zu den wohl am meisten genutzten Sprachlernportalen gehört Babbel. Bereits 17 Millionen User weltweit verzeichnet das mehrfach ausgezeichnete Lernsystem. Babbel verbindet bereits aus dem Sprachunterricht bewährte Lernmethoden mit Multimedialität. Konventionelle Vokabel- und Grammatikübungen werden von Lese, Hör- und Schreibaufgaben in verschiedenen Schwierigkeitsstufen ergänzt. Ein Aussprache-Trainer sorgt dafür, dass das Aussprechen von Vokabeln selbst korrekt gelernt wird. Besonders hilfreich bei Babbel ist, dass sich User mit anderen Lernenden austauschen können. Für unterwegs steht außerdem eine App zur Verfügung. Insgesamt können 12 Sprachen mit Babbel erlernt werden. Es eignet sich sowohl für blutige Anfänger als auch für Fortgeschrittene, die viel unterwegs sind. Für Fremdsprachenlerner aller Level, für die hingegen der Austausch mit Muttersprachlern die Hauptmotivation zum Lernen ist, ist Busuu genau die richtige Lernplattform. Hier findet jeder einen passenden Sprachpartner. User sind zudem nicht nur Schüler, sondern können auch selbst Lehrer ihrer eigenen Muttersprache werden. Daneben bietet die Plattform ebenfalls herkömmliche Grammatik und Vokabelübungen ohne Tandem an. Busuu lässt sich als App in die Facebook-Timeline integrieren oder mit Twitter verbinden. So können Nutzer ihre Freunde über Lernfortschritte informieren und diese daran teilhaben lassen, indem beispielsweise auf der Timeline erscheint: "Spreche Französisch, fliegst Du mit nach Paris?". Jeder begonnene Sprachkurs wird durch einen symbolischen Baum präsentiert, der mit Fortschreiten des Lernens immer höher wächst oder bei längeren Pausen von Schädlingen befallen wird. Während bei der Nutzung von Babbel und Busuu Kosten anfallen, ist die App Duolingo kostenfrei. Mit Duolingo können Nutzer jeden Tag Vokabeltraining und Übungsaufgaben in kleinen Portionen absolvieren. Daher ist die App besonders für das Lerntraining zwischendurch geeignet. Mit den Mini-Lektionen zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten sollen User jeden Tag motiviert werden, in den alltäglichen Warte-Momenten, wie beispielsweise auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule Fortschritte in der jeweiligen Fremdsprache zu machen.

Lernvielfalt und Prüfungsvorbereitung mit ExamTime

Auch Beim Fremdsprachenlernen, ist der Erfolg wesentlich von der ausgewählten Lernmethode abhängig. Besonders vielfältige Methoden zum Erlernen einer neuen Sprache bietet ExamTime. Hier können Mindmaps erstellt werden, über die gelernte Vokabeln visualisiert und somit besser eingeprägt werden. Auch das Anlegen digitaler Karteikarten ist möglich, die wiederum mit anderen Usern teilbar sind. Über ein Lernquiz-Tool lassen sich Prüfungssituationen besonders gut simulieren und der User kann sich so optimal auf den bevorstehenden TOEFL-Test vorbereiten. Darüber hinaus können interaktive Zusammenfassungen mit eingebundenen Videos erstellt werden, wodurch das bereits Gelernte festgehalten und schnell wieder aufgefrischt werden kann.

Für Fortgeschrittene und Geeks: Lernen mit Videos von alugha und Yabla

Ist man beim Lernen einer Sprache schon Fortgeschritten und möchte gerne anhand authentischer Situationen sein Sprachverständnis schulen, dann ist das Lernen mit Filmen und Serien besonders effektiv. Aus dem Handlungszusammenhang heraus lassen sich in fremdsprachigen Filmen Redewendungen verstehen, ohne jede einzelne Vokabel zu kennen. Besonders zum Lernen von Redewendungen, die nicht eins zu eins übersetzt werden können, ist das Schauen von Filmen und Serien in einer fremden Sprache wertvoll. Auch Dialekte in der jeweiligen Fremdsprache können auf diese Weise verstanden und erlernt werden. Hinzu kommt, dass man von spannenden Stories unterhalten wird bzw. sich über fremdsprachige Dokumentationen Wissen aneignet. Auf der multilingualen Videoplattform alugha kann man sich ein und dasselbe Video in unterschiedliche Sprachen anschauen und dabei jederzeit zu seiner Muttersprache wechseln. Auch das Lernportal Yabla nutzt Videos zum Fremdsprachenlernen. Hier kann zwar nicht innerhalb des Videos die Sprache geswitcht - zum Verständnis können aber Untertitel eingeblendet werden.

Das Internet bietet uns zahlreiche Möglichkeiten, Fremdsprachen auf die unterschiedlichste Art und Weise zu lernen und diese via App flexibel in unseren Alltag zu integrieren. Bei der Auswahl der Plattform sollte man vor allem darauf achten, was für ein Lerntyp man ist, denn nicht jede Plattform ist für Sprachanfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet. Zu Beginn sollte man sich außerdem genau überlegen, wie viel Zeit man zum Lernen investieren kann und ob man die Übungen auch unterwegs ausführen möchte. 

Über Bernd Korz:
Bernd Korz gehört zu den großen Visionären der Bewegtbild-und IT-Branche. Bei yellowTAB verantwortet er als CEO und CVO und die Entwicklung des Betriebssystems ZETA. Zwischen 2006 und 2013 betreut er außerdem als Manager verschiedene erfolgreiche Musikprojekte. Korz verfolgt stets das Ziel Neues zu kreieren und bereits vorhandene Technologien zu optimieren. Als Gründer und CEO des Videolernportals hoTodi.tv hat er seit 2008 bereits mehr als 500 Lehrvideos mit über 2.6 Millionen Aufrufen produziert. 2012 entwickelt er gemeinsam mit seinem damals 15-jährigen Sohn Niklas den ersten Prototypen von alugha und schließt damit als erster weltweit diese Lücke in der Video-Kommunikation.


Über alugha :
alugha ist Swahili und bedeutet wörtlich "eine Sprache". Das Familienunternehmen hat sich diese Bedeutung zur Mission gemacht und ermöglicht Videoproduzenten weltweit erstmals, all ihre Videos, die üblicherweise separat in unterschiedlichen Sprachen hochgeladen werden, auf nur ein Video zu reduzieren. Je nach Browsersprache der Nutzer, werden die Videos über den alugha-Player automatisch in der richtigen Sprache abgespielt. Das Videomaterial und die entsprechenden Tonspuren werden hierfür ganz einfach über alughas Video Uploader zusammengefügt und können dann mehrsprachig eingebunden werden. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch enorme Mengen an Traffic und Speicherplatz, so dass das Internet schneller und grüner wird.
Die alugha GmbH wurde im April 2014 von Bernd Korz und Gregor Greinert in Mannheim gegründet. Unterstützt wird Korz von seiner Familie und 9 weiteren Mitarbeitern aus dem IT- und Kreativsektor.

Tags: Apps, Smartphone

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