Regionalportal und Internetzeitung für Pressemeldungen!

 

Wer Digitalisierung bestellt - muss sie auch bezahlen!

Freie Wähler Chef BM Wolfgang Faißt erinnert Ministerpräsident Winfried Kretschmann: "Wer Hightech und Highspeed für unser Land fordert, wer junge Menschen fit für die digitale Welt machen möchte, wer Medienbildung in den Bildungsplänen forciert, der hat bestellt und muss nun auch bezahlen". Städte und Gemeinden können diese Aufgaben alleine nicht stemmen.

Sowohl die Bundesregierung als auch die Landesregierung sprechen aktuell davon, eine Digitalisierungsoffensive zügig umzusetzen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann will „Baden-Württemberg als Innovationsland Nr. 1 zu einem Pionierland der Digitalisierung“ machen. Seit seiner Regierungserklärung vom Oktober 2014 fordert Ministerpräsident Winfried Kretschmann, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Doch wenn es um die Finanzierung dieser Zukunftsaufgabe geht, dann bleibt der Regierungschef sehr reserviert, wie vor wenigen Tagen auf dem kommunalpolitischen Bildungskongress anlässlich der Didacta 2017 in Stuttgart. Kretschmanns Verweis auf die fünf Milliarden Euro, die der Bund ab 2018 für die Digitalisierung bereitstelle, reiche nicht aus, so Landesvorsitzender Faißt.

Die Landesregierung zieht sich bei Finanzierungsfragen ihres Schwerpunktthemas darauf zurück, dass das Land für die Finanzierung der Lehrerkosten und die Kommunen als Schulträger für die Lehr- und Sachmittel zuständig seien. Allerdings ist schon jetzt klar zu erkennen, dass eine Digitalisierungsoffensive, wie sie von Bund und Land ausdrücklich gefordert wird, bei den Städten und Gemeinden hohe Investitionskosten auslöst. Die Aufrüstung der EDV-Netze, Glasfaserleitungen für schnelles Internet und nicht zuletzt die Beschaffung der Laptops, Ipads und interaktiven Whiteboards stellen eine finanzielle Belastung für die Städte und Gemeinden dar, wie man sie im Bildungsbereich bislang noch nicht kannte. Auch die Unterhaltungs-, Support-, Administrator- und Wieder- beschaffungskosten seien ungleich höher, als die Kosten für die bisherigen Unterrichtsmaterialien.

Deshalb fordert der Freie Wähler Landesvorsitzende Wolfgang Faißt gerade in diesem wichtigen, kostenintensiven Bereich eine wirkliche Bildungspartnerschaft zwischen Bund, Land und Kommunen. „Es könne nicht sein“, so der Landesvorsitzende, „dass das Land dieses Schwerpunktthema besetzt und Leistungen bestellt, aber die Kommunen bei der Umsetzung weitgehend alleine gelassen werden. Bund, Land und Kommunen müssten in dieser gemeinsamen Verantwortung für die Bildung unserer Kinder auch bei der Finanzierung Hand-in- Hand vorangehen. „Erfreulich sei“, so Freie Wähler Landesvorsitzender Wolfgang Faißt, „dass sich die Bundesregierung für ihren Teil, dieser finanziellen Verantwortung stellt. Natürlich sind auch die Kommunen bereit, sich finanziell einzubringen, wie bereits getätigte Investitionen im ganzen Land eindrucksvoll zeigen. "Wir sehen diese Zukunftsaufgabe gerade für die junge Generation und wollen auch unseren Teil dazu beitragen", betont Wolfgang Faißt ausdrücklich. Aber: "Wir Freie Wähler fordern auch von der Landesregierung, sich bei dieser Finanzierungsverpflichtung in partnerschaftlicher Weise zu engagieren.“

Neben dem Streit um die Finanzierung weist Landesvorsitzender Faißt noch auf einen weiteren wichtigen Punkt hin: "Die Digitalisierungsoffensive der Landesregierung braucht auch eine gute Vorbereitung und Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrer". Es nütze nichts, so der Landesvorsitzende, dass interaktive Whiteboards in die Klassenzimmer kommen und dort oft nur wie eine bisherige Schultafel verwendet werden. Wolfgang Faißt betont außerdem, dass sich die Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrer nicht nur auf die Anwendung der digitalen Hard- und Software beschränken darf. „Der richtige Umgang mit diesen neuen Medien ist in der heutigen Zeit einfach unverzichtbar. Unsere Schülerinnen und Schüler brauchen dringend auch eine gezielte Pädagogik für die Digitalisierung. Bedienen – begreifen – beherrschen, wie es die Landesregierung in ihrem Programm vorgibt, müsse auch die Fähigkeit beinhalten, Inhalte zu suchen, diese zu bewerten und nach getaner Arbeit auch den "Ausschaltknopf" am PC, Tablet oder Smartphone nicht zu übersehen. Die Zahl der Smartphone abhängigen Jugendlichen nimmt stetig zu und lt. einer Forsa Studie ist jeder zweite Jugendliche zu häufig online. "Wir müssen an unseren Schulen auch dafür sorgen, dass junge Menschen nicht in den digitalen Parallelwelten untergehen, sondern diese beherrschen lernen. Mit ihrem Wissen und ihren Kenntnissen sollen sie dafür umso besser mit beiden Beinen fest im realen Leben stehen, so Landesvorsitzender Wolfgang Faißt.

Tags: Medien

Regional trinken: Diese Durstlöscher schonen die Umwelt

Aug 09, 2017
Sommer, Sonne, Durst: Bei steigenden Temperaturen ist es wichtig, auf ausreichend…

Wintereinbruch: Höchste Zeit für Winterreifen!

Nov 08, 2017
Reifenwechsel steht an!
Bonn – Der Winter ist da, zumindest in Teilen von Deutschland. Wer bis jetzt noch nicht…

Fahrradkurse fördern die Integration

Aug 11, 2017
DVR
DVR kooperiert mit dem LandesSportBund Niedersachsen Berlin - Mit dem Projekt „Radfahren…

Ahmet Arslan gewinnt Red Bull 400 mit Streckenrekord

Jul 16, 2017
(c)Dean Treml for Red Bull Content
Matthias Dolderer mit spektakulärer Flugshow Erstmals wurden an der Hochfirstschanze in…

Verpackung schützt Umwelt und Ressourcen

Apr 21, 2017
dvi zum Tag der Erde 2017: „Verpackungen leisten einen bedeutenden Beitrag zum bewussten…

Grünes Licht für den Audi FIS Ski Cross Weltcup am Feldberg

Jan 27, 2017
©Liftverbund Feldberg
Vom 3. bis 5. Februar 2017 treten auf dem Feldberg erstmals die besten Ski-Cross-Athleten…

Medikamente können das Risiko eines Sekundenschlafs erhöhen

Mär 10, 2017
Voreingestelltes Bild
Im Frühjahr sind Allergiker besonders gefährdet Bonn - (DVR) – Akute oder chronische…

Schloss Bonndorf in der Saison 2017:

Mär 02, 2017
Im Rahmen eines Mediengesprächs, das traditionell in Schloss Bonndorf stattfand, haben…
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen