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Energie in Nichtwohngebäuden effizient nutzen

Neue, firmenneutrale Broschüre mit zahlreichen Tipps erschienen

Zukunft Altbau berät künftig auch Eigentümer von Nichtwohngebäuden neutral und kompetent über den Nutzen einer energetischen Sanierung. Ein Beispiel der erweiterten Informationsoffensive ist die neue Broschüre „Investition mit Rendite: Energetisch sanieren in Unternehmen und Kommunen“. Die Broschüre des vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderten Informationsprogramms zeigt auf 20 Seiten mit Texten und Infografiken, wie Firmen, Städte und Gemeinden die Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit ihrer Gebäude steigern können. Sie steht unter www.zukunftaltbau.de/material zum Download bereit und kann kostenfrei in gedruckter Form bestellt werden.

Nichtwohngebäude rücken immer stärker in den Fokus der Sanierungsbemühungen. Sie stellen zwar nur weniger als 20 Prozent der Gebäude, sind aber für mehr als ein Drittel des Energieverbrauchs in dem Bereich verantwortlich. Bundesweit stehen vier bis fünf Millionen Nichtwohngebäude. In Baden-Württemberg sind es rund 440.000 – der kommunale Anteil beträgt rund 7 Prozent, der Firmenanteil rund 93 Prozent.

Ein Drittel des Gebäudeenergiebedarfs entfällt auf Nichtwohngebäude

Um Eigentümer von Büro- und Gewerbegebäuden über den Nutzen der Gebäudesanierung zu informieren, verstärkt Zukunft Altbau seine Informationskampagne. Neben der Broschüre informiert ein regelmäßig erscheinender Newsletter über aktuelle Entwicklungen der Gebäudesanierung. Auf Veranstaltungen und in der Pressearbeit wird das Thema ebenfalls präsent sein. Neutrale Informationen zur Sanierung von Nichtwohngebäuden gibt es auch über das für Anrufer kostenfreie Beratungstelefon von Zukunft Altbau 08000 12 33 33 oder unter www.zukunftaltbau.de.

In vielen Unternehmen und Kommunen liegen große Einsparpotenziale brach: Allein durch nichtinvestive Maßnahmen wie Nutzersensibilisierung und Verbrauchsmonitoring können mindestens 10 Prozent Energie eingespart werden. Durch besser gedämmte Außenflächen, eine moderne Gebäudeheizung, erneuerbare Energien und Lüftungstechniken zum effizienten Luftaustausch kommen noch einmal bis zu 70 Prozentpunkte hinzu. Eine umfassende energetische Bestandsaufnahme durch Gebäudeenergieberater zeigt, wie hoch der Sanierungsbedarf ist, welche technischen Möglichkeiten bestehen und auf welche staatlichen Fördertöpfe zugegriffen werden kann.

Große Einsparpotenziale vor allem bei Beleuchtung und Klimatisierung

In großen Gebäuden besteht meist ein besonders hoher Bedarf an Beleuchtung, Lüftung und Klimatisierung. Hier gibt es viele technische Lösungen, um die Gebäudeenergieversorgung wirtschaftlich zu machen. Für die Erneuerung der Beleuchtung gibt es im Gegensatz zu Wohngebäuden sogar eine staatliche Förderung der KfW. Auch der hydraulische Abgleich der Heizungsanlage und die Dämmung der Rohrleitungen sowie Armaturen lohnen sich: In Nichtwohngebäuden kann es aufgrund der Größe der Gebäude und der Länge der Leitungen hohe Verteilverluste geben.

Nach einer ganzheitlichen energetischen Sanierung gehören zugige Büros, hohe Heizkosten im Winter und überlastete Klimaanlagen im Sommer der Vergangenheit an. Die energetischen Maßnahmen steigern den Wert der Immobilie, erhöhen die Wirtschaftlichkeit, leisten einen Beitrag zum Klimaschutz, machen unabhängiger von Energiepreisen und sorgen für ein gutes Image. Hinzu kommt ein verbessertes Raumklima und Wohlbefinden der Mitarbeiter. Die Folge: Ihre Leistungsfähigkeit steigt, der Krankenstand sinkt.
Zukunft Altbau informiert Wohnungs- und Gebäudeeigentümer neutral über den Nutzen einer energetischen Sanierung und wirbt dabei für qualifizierte Gebäudeenergieberater. Das vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm berät gewerkeneutral, fachübergreifend und kostenlos. Baufachleuten finden beim ihm Weiterbildungsangebote, Kontaktmöglichkeiten mit Kollegen und Informationen für ihre Kunden. Zukunft Altbau hat seinen Sitz in Stuttgart und wird von der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) umgesetzt.

Tags: Regenerativ

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