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Energie und Umwelt - Abseites vom Hochrhein . . .

Entgleister Güterzug in Daillens (VD)

Salzsäure in falschen Tank umgefüllt

Nach dem Unfall in Daillens (VD) haben die SBB aus einem der entgleisten Güterwagen 50 Tonnen Salzsäure in einen dafür ungeeigneten Tankwagen aus normalem Stahl umgeladen. Denn: Salzsäure zerfrisst normalen Stahl. Dabei entsteht hochexplosiver Wasserstoff. Damit hätten die SBB «eine rollende, tickende Zeitbombe» quer durch die Schweiz in den Kanton Basel-Landschaft geschickt

Am 25. April 2015 entgleisten bei Daillens (VD) sechs Wagen eines Güterzug. Fünf Güterwagen, die teils Gefahrengut geladen hatte, kippten um. 25 Tonnen Schwefelsäure liefen aus. Ein anderer Kesselwagen, der 50 Tonnen Salzsäure geladen hatte, blieb zum Glück intakt.

Nach dem Unfall pumpten die SBB bzw. die Einsatzkräfte diese 50 Tonnen Salzsäure ab und füllten sie in einen Ersatz-Tankwagen aus normalem Stahl um. «Damit haben die SBB eine rollende, tickende Zeitbombe geschaffen, die sie auf das Schweizer Schienennetz geschickt haben», sagt einer der Beteiligten den AefU. Denn: Salzsäure zerfrisst normalen Stahl. Kaum eingefüllt, begann also die Salzsäure den Tank aufzulösen, in dem sie transportiert wurde. Bei dieser chemischen Reaktion entsteht zudem hochexplosiver, gasförmiger Wasserstoff. Je länger dieser Güterwagen somit unterwegs war, desto höher stieg der Druck im Innern des Tanks. Gleichzeitig schwächte die Salzsäure den Tank immer mehr.

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NRW will Schnabelstutzen ab Ende 2016 verbieten

Legehennen und Puten: NRW will Schnabelstutzen ab Ende 2016 verbieten Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landestierschutzverband Nordrhein-Westfalen unterstützen die Pläne des nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministers Johannes Remmel, wonach das Schnabelkürzen ab Ende 2016 bei Legehennen und Puten verboten werden soll. Andere Bundesländer sollten diesem Beispiel folgen, fordern die Tierschützer. Anstatt die Haltungsbedingungen zu verbessern und den natürlichen Bedürfnissen der Tiere nach Platz, Bewegung und Beschäftigung nachzukommen, werden die Tiere in der intensiven Landwirtschaft schmerzhaft zurechtgestutzt: Legehennen, Puten und Moschusenten wird der Schnabel gekürzt, um Federpicken und Kannibalismus zu verhindern.

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Deutschlands großer Wasserverbrauchs-Atlas

Untersuchung: Der Osten spart, im Westen läuft’s

Untersuchung: Der Osten spart, im Westen läuft’s Deutschlands großer Wasserverbrauchs-Atlas

Hamburg, März 2015. Düsseldorf tut’s am meisten, Schwerin am wenigsten: In Sachen Wasserverbrauch herrscht in Deutschland ein starkes Ost-West-Gefälle.Deutschlands Wasserverbrauchs-Atlas zeigt auf einen Blick, wie viele Liter Trinkwasser bundesweit verbraucht werden. Wissenschaftler der Universität Lund haben die deutschen Verbrauchsstatistiken unter die Lupe genommen, um auf einen bewussten Umgang mit der wertvollen Ressource aufmerksam zu machen. Hintergrund der Untersuchung ist der jährliche Internationale Weltwassertag am 22. März. Das Ergebnis: Nordrhein-Westfalen ist Spitzenreiter - 135 Liter sickern hier pro Person täglich durch die Abflüsse. Sachsen hingegen zeigt sich mit nur 84 Litern pro Tag besonders sparsam. Das meiste Trinkwasser verbraucht der Deutsche mit 36 Prozent allein bei der täglichen Körperpflege.

Wer verbraucht in Deutschland das meiste Wasser und wer geht am schonendsten damit um? Nachhaltigkeitsexperte Prof. Dr. Gössling von der Uni Lund hat im Auftrag der Naturkosmetik-Marke STOP THE WATER WHILE USING ME! die Daten der Statistischen Ämter ausgewertet und so ein umfangreiches Bild zum Umgang mit dem heimischen Trinkwasser skizziert. Der große Wasserverbrauchs-Atlas zeigt die wichtigsten Untersuchungsergebnisse auf einen Blick:

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Subventionsirrsinn Kernkraft

Kerstin Andreae (GRÜNE): „Ausbau der Neuen Stromwelt statt Subventionen für Atomkraftwerke“

Zur Plenardebatte zu Subventionen für Atomkraftwerke in der EU erklärt die Freiburger Bundestagsabgeordnete Kerstin Andreae (GRÜNE): „Wir fordern die Bundesregierung auf, sich klar gegen die EU-Subventionierung des AKW-Neubaus im englischen Hinkley Point zu stellen. Die von der alten EU-Kommission beschlossene milliardenschwere Subventionierung des Fessenheim-Betreibers EdF ist ein wirtschaftlicher Irrsinn und blockiert die europäische Energiewende.“ Anstatt Steuergelder in die Technologie von gestern zu investieren müssen die politischen Weichen für die Energiewende richtig gestellt werden.

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