| Unterricht im Grünen: die Landesgartenschau als Lernort |
| Geschrieben von: Dieter Frauenheim, LGS VS | |||
| Montag, den 01. März 2010 um 10:45 Uhr | |||
Schulen sind zur Teilnahme am „Grünen Klassenzimmer“ eingeladen / Infos über Insektenhotel / Insgesamt 55 verschiedene UnterrichtseinheitenReise in die Steinzeit oder Infos über das Insektenhotel: Im „Grünen Klassenzimmer“ – der pädagogischen Abteilung der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen- zählen diese Angebote zu den insgesamt mehr als 55 verschiedenen Unterrichtseinheiten, die von Schulen gewählt werden können. Das „Grüne Klassenzimmer“ gibt es seit vier Landesgartenschauen. Zuständig ist die Förderungsgesellschaft für die baden-württembergischen Landesgartenschauen in Ostfildern. In dieser Woche werden alle Schulen in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg und danach alle Schulen im Land von der Fördergesellschaft über das „Grüne Klassenzimmer“ auf der vom12. Mai bis zum 10. Oktober in Villingen-Schwenningen stattfindende Landesgartenschau informiert. Sie erhalten das Programm und Anmeldeformulare für den Unterricht im Grünen. Grundsätzlich sind alle Schüler der Klassen 1 bis 10 im „Grünen Klassenzimmer“ willkommen. Für die Oberstufe bestehen ebenfalls in einzelnen Bereichen Angebote. Aber auch Schüler mit Handicap sind herzlich willkommen. Unterricht findet während der Landesgartenschau an allen Schultagen immer um 10 und um 13 Uhr statt. Der Unterricht dauert zirka 90 Minuten.
Den Schülern wird durch (Be-)greifen Lernstoff vermittelt. Vor allem bei den „Grünen Themen“ und bei der Erforschung von Tieren ist das Landesgartenschaugelände besonders für einen solchen Unterricht geeignet. Gesehenes kann während des Unterrichts von den Schülern in Zeichnungen und Skizzen fest gehalten werden und bietet so später auch im Schulklassenzimmer Möglichkeiten, auf dem Gelernten aufzubauen. Der Grundgedanke des „Grünen Klassenzimmer“ ist es, den Schülern das Thema Umwelt und Sozialkompetenz zu vermitteln. Die angebotenen Unterrichtseinheiten gliedern sich in dazu in acht Bereiche: Garten, Landschaftsgestaltung und Landwirtschaft, Berufsorientierung, Begegnung mit Tieren, Wald, Bäume, Holz, Landesgeschichte, Kirche und Soziales, Umwelt, Technik und Energie sowie Gesundheit und Ernährung. „Buntes im Boden: farbige Kartoffeln und Wurzelgemüse“ oder „Nützlinge- die heimlichen Helfer des Gärtners“ heißen angebotene Unterrichtseinheiten. Im „Grünen Klassenzimmer“ geht es aber auch um gefährdete Nutztierrassen, die Honigbiene, um Geocoaching, erneuerbare Energien, den transparenten Mensch und um Heilkräuter. Unter dem Motto „Körnig, knusprig, cross“ wird der Genuss von Getreidesorten getestet. „Wer richtig trinkt, denkt besser“, heißt es in der Unterrichtseinheit Wasser. Schüler sollten sich bewusst sein, dass bei Flüssigkeitsmangel die Aufmerksamkeit nachlässt. Spannend hört sich auch das Unterrichtsangebot „Mit Franziskus auf Schatzsuche in die Natur gehen“ an. Was dahinter steckt, wird nicht verraten, erklären die Veranstalter, und empfehlen Neugierigen, sich einfach anzumelden.
Anmeldung und Infos für das „Grüne Klassenzimmer“ unter:
www.fgs-gruenesklassenzimmer-bw.de
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Das „Grüne Klassenzimmer“ gibt es seit vier Landesgartenschauen. Zuständig ist die Förderungsgesellschaft für die baden-württembergischen Landesgartenschauen in Ostfildern. In dieser Woche werden alle Schulen in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg und danach alle Schulen im Land von der Fördergesellschaft über das „Grüne Klassenzimmer“ auf der vom12. Mai bis zum 10. Oktober in Villingen-Schwenningen stattfindende Landesgartenschau informiert. Sie erhalten das Programm und Anmeldeformulare für den Unterricht im Grünen. Grundsätzlich sind alle Schüler der Klassen 1 bis 10 im „Grünen Klassenzimmer“ willkommen. Für die Oberstufe bestehen ebenfalls in einzelnen Bereichen Angebote. Aber auch Schüler mit Handicap sind herzlich willkommen. Unterricht findet während der Landesgartenschau an allen Schultagen immer um 10 und um 13 Uhr statt. Der Unterricht dauert zirka 90 Minuten.