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Witz des Tages

Sitzt eine Nonne in einem Bus. Kommt ein Hippie und setzt sich neben sie. Schließlich fragt der Hippie: "Tschuldigung, hättest du Lust zu poppen?" Die Nonne: "Nein, das kann ich nicht machen, ich bin eine Dienerin Gottes!" Der Hippie gibt nicht auf und probiert es ein zweites Mal, doch wieder lehnt sie ab. An der Bushaltestelle steigt der Hippie aus, der Busfahrer hält ihn fest und sagt: "Wenn du diese Nonne poppen willst, dann geb ich dir nen Tipp! Jeden Abend um 22 Uhr geht sie auf den Friedhof und betet!" Der Hippie bedankt sich und folgt dem Rat des Busfahrers. Um 22 Uhr kommt er in Jesusgewändern zum Friedhof und sieht die Nonne beten. Er tritt vor sie und ruft: "Ich bin Jesus und habe von Gott den Befehl erhalten, dich zu nehmen!" Die Nonne sieht verwundert auf und sagt: "Wenn du wirklich Jesus bist und Gott dir das aufgetragen hat, so nimm mich, aber bitte von hinten, dass du mein Haupt nicht betrachten musst." Nach 5 Minuten wildem Treiben reißt sich der Hippie die Jesusgewänder vom Leib und schreit: "Reingefallen, ich bin der Hippie!" Daraufhin reißt sich die Nonne die Gewänder vom Leib und ruft: "Reingefallen, ich bin der Busfahrer!"
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So etwas gab´s mal: Grenzenlos erfolgreiche Umweltschützer
Geschrieben von: Badische Zeitung   
Montag, den 08. März 2010 um 12:51 Uhr
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Wenn die Veteranen der Umweltschutzbewegung von "Marckolsheim" und vor allem "Wyhl" sprechen, bekommen sie leuchtende Augen: Diese Ortsnamen sind für sie untrennbar mit Ereignissen verbunden, die aus heutiger Sicht das Prädikat "geschichtlich" verdienen.


28.000 Menschen protestierten am 23. Februar 1975 im Wyhler Rheinweald gegen das dort geplante Atomkraftwerk. [Foto: Manfred Richter]



Im Haus von Meinrad Schwörer (sitzend): Von links Marie-Reine Haug, Axel Mayer und Hans-Erich Schött in Wyhl. [Foto: hans-jürgen truöl]


In Marckolsheim und Wyhl schlug eine Geburtsstunde der internationalen Umweltbewegung . Denn vor 35 Jahren war ein großer Tag für die Umweltschützer aus dem Elsass und Baden: Am 25. Februar 1975 reagierte die französische Regierung auf den monatelangen Protest gegen die Die Chemischen Werke München mussten sich nach einem anderen Standort umsehen. Die Gegner des Bleichemiewerks feierten den Erfolg – Ausdruck der Einmütigkeit auf beiden Rheinseiten.

Die Bauplatzbesetzung von Marckolsheim hat durchaus historische Dimensionen: Sie gilt als weltweit erster erfolgreicher Bürgerprotest gegen ein industrielles Großprojekt. Auch brachte sie die Elsässer und Badener näher zusammen – ein Meilenstein nach dem 2. Weltkrieg auf dem Weg zur Völkerfreundschaft. Ganz wichtig dafür: Das Alemannische bildete eine sprachliche Brücke, ein gemeinsames Heimat- und Kulturgefühl wuchs. Und weil sich die Menschen vom Kaiserstuhl mit den Marckolsheimern und Mackenheimern solidarisierten, unterstützten die Elsässer auch den Protest auf der anderen Rheinseite gegen das im Wyhler Rheinwald geplante Atomkraftwerk. Mächtigster Ausdruck des Protests dagegen: Am 23. Februar 1973, also auch vor fast genau 35 Jahren, demonstrierten 28 000 Menschen an der Natorampe am Rhein bei Wyhl friedlich gegen Reaktoren in der Natur und vor allem gegen die wenige Tage zuvor erfolgte Zwangsräumung des Bauplatzes durch Hunderte von Polizisten und Wasserwerfer. "Nai hämmer gsait" ist seitdem am Oberrhein zum geflügelten Wort geworden.

Auch dieser Protest von unten hatte Erfolg: Ministerpräsident Späth erklärte 1983, der Bau eines Atomkraftwerks in Wyhl sei nicht nötig. Die Pläne der Kernkraftwerk Süd landeten in der Schublade; Das bereits für Wyhl gefertigte Reaktordruckgefäß wurde im Atomkraftwerk Philippsburg bei Karlsruhe eingesetzt. Seitdem herrscht Ruhe im Rheinwald. hat sich nun, 35 Jahre nach den Bauplatzbesetzungen von Marckolsheim und Wyhl, eine kleine Runde der damaligen Umweltaktivisten bei Meinrad Schwörer in Wyhl eingefunden. Die Stube ist gut holzbeheizt, seine Frau Ilse serviert warmen Apfelkuchen und einen "ganz speziellen Wyhler Apfelwii". Axel Mayer, heute BUND-Regionalgeschäftsführer, blickt nach draußen und sagt: "Genau s gliiche lidrige Wetter wie damals – es regnete und wir standen im knöcheltiefen Schlamm". Damals, das waren die Ereignisse aus dem Bauplatz in Marckolsheim. Umweltschützer hatten ihn im Winter 1974/75 besetzt – eine illegale Aktion, mit denen sie Neuland betraten und Behörden wie Politik in Aufregung versetzten.
Autor: tru

 
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