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Keine Überschwemmungen auf der Landesgartenschau
15. August 2010
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Starkregen als Segen für Blumenbeete und Rasenflächen / Viel Wasser auch für den Neckar / Überall trockene Wege

Die Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen befindet sich im Wetterglück. Der Starkregen in der Nacht zum Sonntag hat auf dem 24 Hektar großen Gelände überhaupt keine Schäden angerichtet, teilte Gartenschausprecher Dieter Frauenheim heute Mittag aufgrund zahlreicher Anfragen wegen angeblicher Überflutungen mit.


Mehr als 50 Liter Regen pro Quadratmeter sind zwar auch in den ersten Morgenstunden des Sonntags auf das Gartenschaugelände niedergeprasselt. Das Wasser ist allerdings sofort versickert. „Man kann überall trockenen Fußes über das Gelände gehen“, sagt Pressesprecher Frauenheim. Von Nässe sei auf dem rund drei Kilometer langen Rundweg übers Gelände, der an 66 Ausstellungsbereichen vorbeiführt, nichts zu spüren und zu sehen. In den Mittagsstunden gab es stellenweise sogar blauen Himmel über der Gartenschau. Von den Gärtnern wurden die Regengüsse sogar begrüßt. „Da brauchen wir schon nicht zu gießen“, heißt es von ihrer Seite. Blumenbeete und Wiesen auf dem Gartenschaugelände sind jetzt gut mit Wasser versorgt. In den Blumenbeeten mit dem Sommerflor hat die Regenflut keine Blätter und Blüten „abgeschlagen“. Alle Beete präsentieren sich in schönster Pracht für die Besucher.

Von den Wassermengen, die über die drei Gartenschau- Parkbereiche niedergingen, hat vor allem auch der Neckar profitiert, dessen Quelle auf dem Gelände liegt. Er führt endlich einmal genügend Wasser und plätschert nicht nur vor sich hin. Für die Gartenschau wurde bekanntlich die Quelle neu gefasst und das Bachbett des Neckars wieder freigelegt. An seinem Ursprung war der Neckar bis zur Gartenschau fast ein halbes Jahrhundert unter die Erde verbannt. Jetzt fließt er wieder über einer Strecke von drei Kilometern offen durch Schwenningen, rund ein Kilometer davon liegt als Attraktion auf dem Gartenschaugelände.

 

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