info

Hochrhein-Info
www . Hochrhein - Zeitung . de
ist ein redaktionell geführtes Onlineportal mit Schwerpunkt auf örtlichen Nachrichten vom Hochrhein, dem Landstrich zwischen Konstanz und Basel. Zusätzliche Meldungen aus Deutschland und der Schweiz befinden sich im Bereich "Themen".

Wettervorhersage

Aktuell 11.6 °C heiter
Morgen 23 °C Gewitter
24.05.12 26 °C heiter
25.05.12 24 °C heiter
© Deutscher Wetterdienst | Ferienhaus Ostsee
abgeordnetenwatch
Befragen Sie Ihre Landtags- abgeordneten online!
Ihre Postleitzahl:
ConnyLand - Tierschützer in großer Sorge um Delfine
Geschrieben von: Projekt Walschutzaktionen (ProWal)   
25. Januar 2012
AddThis Social Bookmark Button
Tourismusboykottaufruf in Vorbereitung

Radolfzell – Die Tierschützer der deutschen Delfin- und Walschutzgesellschaft ProWal machen sich große Sorgen um die Gesundheit der drei verbliebenen Delfine im ConnyLand.

Chelmers starb am 13.11.2011 im ConnyLand (Foto: ProWal)Andreas Morlok, Geschäftsführer von ProWal: „Wir sind erneut äußerst besorgt um das Wohlergehen der Delfine. Wenn nun schon strafrechtliche Ermittlungen gegen die beiden Tierärzte eingeleitet worden sind, dann dürften diese nun nicht mehr für die Betreuung der Delfine zuständig sein. Wir befürchten, dass es nun weiterhin keine fachkompetente Versorgung für die Tiere gibt. Als wir Ende Oktober die Techno-Party im ConnyLand kritisierten und verhindern wollten, hieß es von Seiten der Betreiber und dem Kantonsveterinär Dr. Witzig, dass es den Delfinen gut gehe. Dass dies offensichtlich nicht der Fall war, beweist ja gerade der Antibiotikaeinsatz danach. Delfine leiden enorm unter Stress und das Immunsystem wird geschwächt. Die Tiere sind anfällig für Krankheiten. Wird die Öffentlichkeit an der Nase herumgeführt oder sind die Verantwortlichen alle nicht in der Lage, sich ausreichend um die Gesundheit der Delfine zu kümmern?“

ProWal macht nun ernst. Wie schon im letzten Jahr angekündigt, bereitet die Tierschutzorganisation einen massiven Tourismusboykottaufruf gegenüber dem Kanton Thurgau vor.

Andreas Morlok: „Die beiden selbstverschuldeten Todesfälle im ConnyLand haben weltweit für Empörung gesorgt. Trotz den vielen Vorkommnissen wird dem ConnyLand nicht die Betriebserlaubnis für das Delfinarium entzogen. Die Betreiber zeigen sich weiterhin uneinsichtig und wollen, trotz den acht Todesfällen seit dem Jahr 2008, die Delfinhaltung nicht aufgeben. Die kommerziellen Shows sollen fortgesetzt werden, wie das ConnyLand heute gegenüber Radio 24 bekannt gab. Mit drei Delfinen kann keine nachhaltige Zucht betrieben werden und deshalb steht zu befürchten, dass schon bald weitere Delfine in die Schweiz importiert werden. Das ist für uns völlig inakzeptabel. Delfine gehören ins Meer und nicht in einen Freizeitpark. Wir haben heute viele Gemeindeverwaltungen und Betriebe im Kanton Thurgau, die auf das Tourismusgeschäft angewiesen sind, über den anstehenden Tourismusboykottaufruf informiert. Niemand soll von der kommerziellen Ausbeutung der Delfine mehr profitieren.

Im Schreiben von ProWal heißt es unter anderem:

„Wir werden in Kürze mit einem Deutsch-Schweizer-Team in die Ukraine reisen und uns auch dort für die Schließungen von Delfinarien einsetzen. Danach soll entschieden werden, wann und in welcher Breite der Tourismusboykott gegenüber dem Kanton Thurgau ausgerufen werden soll. Bisher sind mehr als 800 Betriebe, die in der Tourismusbranche tätig sind, in der Boykottliste erfasst.

Wir hoffen, dass die Geschäftsleitung des ConnyLand bis zu unserer Rückkehr aus der Ukraine einsieht, dass die Delfinhaltung keine Zukunft mehr hat und die Schließung seines Delfinariums bekanntgibt, damit ein Tourismusboykottaufruf verhindert und kein Betrieb mit massiven Umsatzeinbußen in diesem Geschäftsjahr zu rechnen hat.“

 

Kommentare  

 
0 #1 gegen die Gefangenhaltung von Delfinen !!!Antonietta 2012-01-27 12:37
Es ist unverantwortlic h, diese hochentwickelte n Tiere in Gefangenschaft zu halten, weil ihnen selbst die elementarsten Grundbedürfniss e vorenthalten werden: In freier Wildbahn leben Delfine in Gruppen von bis zu 100 Tieren zusammen, erreichen Geschwindigkeit en von bis zu 50 km/h, können bis zu 500 Meter tief tauchen und werden 10 Jahre älter als in Gefangenschaft.
Auch die Nahrung in Gefangenschaft, nämlich toter Fisch, ist für Delfine nicht "natürlich", denn in freier Wildbahn fressen Delfine nur lebende Fische, tote meiden sie. Delfine sind akustische Tiere; ihre Kommunikation und Orientierung im Raum erfolgt zum grossen Teil akustisch. Der akustische Ortungssinn ist in Gefangenschaft praktisch nutzlos und verkümmert.
Zitieren
 
Party auf Friedhof

Radolfzell-Güttingen - Am Freitagabend feierten acht junge Leute im Alter von 14 bis 21 Jahren auf dem Güttinger Friedhof eine ausgelassene Party. Als eine Streife des Reviers am Friedhof eintra [ ... ]


Streifenwagen der Polizei Lörrach beschmiert

Polizei sucht Zeugen Am letzten Samstag wurde in Lörrach ein Streifenwagen der Polizei beschmiert. Eine Streife des Polizeireviers war anlässlich der Überwachung einer Party in der Kaufmännisc [ ... ]


Schüsse in Weiler Cafe

Am Donnerstag gegen 22.40 Uhr kam es vor und in einem Cafe in Weil am Rhein zu Schüssen. Zwei Besucher eines Cafes wurden durch Schüsse verletzt. Die beiden Opfer waren Gäste eines Cafes in der We [ ... ]


Diebstahl aus einer Umkleidekabine aufgeklärt

Letzten Samstag ereignete sich in der Umkleidekabine des TuS Efringen-Kirchen ein Diebstahl. Während eines Jugendspiels hatte ein zunächst unbekannter Dieb aus einer Umkleide einen Rucksack und e [ ... ]


Sexualdelikt

Zeugenaufruf Am Sonntag, 20.05.2012, um 04.15 Uhr, wurde im Durchgang Hammerstrasse 87 zum Sperrweglein eine junge Frau von einem Unbekannten vergewaltigt. Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpol [ ... ]


weitere Meldungen