| Fair macht Freude: Beim Strauß zum Valentinstag aufs „Blumen-Siegel“ achten |
| 12. Februar 2010 |
Floristen-Gewerkschaft IG BAU Südbaden: Augen auf beim Blumen-Kauf Zum Valentinstag am kommenden Sonntag appelliert die Floristen-Gewerkschaft IG BAU Südbaden an alle, die ihre Lieben beschenken möchten: Beim Kauf von Blumensträußen auf das Gütesiegel „Flower-Label-Program“ – kurz FLP – achten. „Wie bei Kaffee und Schokolade gibt es auch bei Schnittblumen einen fairen Handel. Das FLP-Siegel bekommen nur die Blumen, die unter menschenwürdigen und umweltschonenden Bedingungen hergestellt wurden“, sagt Armin Hänßel von der Floristen-Gewerkschaft IG BAU.
„Nur jede fünfte Rose, Tulpe oder Lilie, die bei uns über den Ladentisch geht, stammt aus heimischer Produktion. Der Rest wird importiert – vorwiegend aus Afrika und Lateinamerika. Dort sehen die Arbeitsbedingungen vielfach alles andere als rosig aus“, sagt Hänßel, Bezirksverbandsvorsitzender der IG BAU Südbaden. Gemeinsam mit dem Handel, mit Menschenrechtsorganisationen und Kirchen habe die IG BAU daher das FLP-Siegel ins Leben gerufen, um Standards für die Arbeitsbedingungen festzulegen. „Das FLP-Siegel verlangt von den Produzenten, dass sie auf Kinder- und Zwangsarbeit verzichten, Gewerkschaften akzeptieren, den Gesundheitsschutz und die Arbeitssicherheit gewährleisten und Umweltstandards einhalten“, so Hänßel. Genau wie bei Lebensmitteln lohne es sich, beim Valentins-Strauß auf fair gehandelte Ware zu achten. Denn die FLP-Blumen wachsen ohne den Einsatz hochgiftiger Pflanzenschutzmittel. Das kommt allen zugute: Arbeiterinnen in Übersee ebenso wie Floristinnen und Kunden in Baden-Württemberg. Eine Liste der Floristengeschäfte, die FLP-Blumen anbieten, gibt es im Internet unter www.fairflowers.de. |




Zum Valentinstag am kommenden Sonntag appelliert die Floristen-Gewerkschaft IG BAU Südbaden an alle, die ihre Lieben beschenken möchten: Beim Kauf von Blumensträußen auf das Gütesiegel „Flower-Label-Program“ – kurz FLP – achten. „Wie bei Kaffee und Schokolade gibt es auch bei Schnittblumen einen fairen Handel. Das FLP-Siegel bekommen nur die Blumen, die unter menschenwürdigen und umweltschonenden Bedingungen hergestellt wurden“, sagt Armin Hänßel von der Floristen-Gewerkschaft IG BAU.