| Schüler Helfen Leben bringt Hilfsgüter auf den Balkan |
| 17. Juli 2010 |
Startschuss für den Hilfstransport in München Nach erfolgreichen Sammelaktionen an verschiedenen Schulen in ganz Deutschland kann nun der Hilfstransport seine Reise nach Bosnien und Herzegowina starten- eine Region, in der vor allem Kinder und Jugendliche stark unter der vorherrschenden Armut leiden. Ziel des Hilfstransportes ist Bijeljina, wo SHL ein Projekt durchführt. Durch das Projekt sollen Schulabbrüche von Roma-Kindern verhindert werden und die Anzahl der Absolventen merklich erhöht werden. Doch dazu bedarf es Hilfe: Die nötigen Materialien haben Schülerinnen und Schüler in Deutschland selbst gesammelt. Schulranzen, Hefte und Stifte sowie Fahrräder ermöglichen nun die Grundvoraussetzungen für einen Schulbesuch.Am 19. Juli startet der Transport in München (Feringastraße 15, 85774 Unterföhring). Eine Schülerin (Raum Hamburg) und ein Schüler (Großraum München) werden den Transport begleiten. Diese Aktion, die nur von Jugendlichen auf die Beine gestellt wurde, zeigt, dass das Vorurteil der „Null-Bock-Generation“ längst nicht für alle gilt: Im Rahmen der Jugendinitiative Schüler Helfen Leben engagieren sich viele junge Leute auch regelmäßig für die Projektregion in Südosteuropa. Am Sozialen Tag, der unter der Schirmherrschaft der Bun-deskanzlerin stattfindet, haben sich in diesem Jahr wieder über hunderttausend Schülerinnen und Schüler aufge-macht, um hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche auf dem Balkan zu unterstützen.
Schüler Helfen Leben e. V. ist eine Jugendinitiative, die während des Jugoslawienkrieges 1992 von Schülern ge-gründet wurde. Seit 1998 richtet der Verein den inzwischen jährlich stattfindenden Sozialen Tag aus. Am Sozialen Tag tauschen Schüler für einen Tag ihr Klassenzimmer gegen einen Job und spenden ihren Lohn für Jugend- und Bildungsprojekte in Südosteuropa.
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Nach erfolgreichen Sammelaktionen an verschiedenen Schulen in ganz Deutschland kann nun der Hilfstransport seine Reise nach Bosnien und Herzegowina starten- eine Region, in der vor allem Kinder und Jugendliche stark unter der vorherrschenden Armut leiden. Ziel des Hilfstransportes ist Bijeljina, wo SHL ein Projekt durchführt. Durch das Projekt sollen Schulabbrüche von Roma-Kindern verhindert werden und die Anzahl der Absolventen merklich erhöht werden. Doch dazu bedarf es Hilfe: Die nötigen Materialien haben Schülerinnen und Schüler in Deutschland selbst gesammelt. Schulranzen, Hefte und Stifte sowie Fahrräder ermöglichen nun die Grundvoraussetzungen für einen Schulbesuch.