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Von Null auf Hundert: Drei Karrieren von Flüchtlingen in Deutschland

ZUKAR und Team

Leonberg,  - Ein unbekanntes Land, eine nicht vertraute Sprache und keine Bleibe. Das sind Erfahrungen, die den Fußball-Profi Bakery Jatta, den YouTuber Firash al-Shater und den App-Entwickler Nik Myftari miteinander verbinden. Sie alle haben von Null begonnen, ohne den Mut zu verlieren. "Oberstes Ziel sollte es immer sein, mit Integrationsförderung neue Lebensperspektiven für Flüchtlinge innerhalb unserer Gesellschaft und damit ein Miteinander zu schaffen", betont Markus Witzke, Vorstand und CEO von Hoffnungsträger. Die Stiftung Hoffnungsträger aus Leonberg bei Stuttgart unterstützt mithilfe integrativer Wohnprojekte ebenfalls Menschen, die ihre Heimat verlassen und ihren richtigen Weg noch nicht gefunden haben. Die beeindruckenden Geschichten von Jatta, al-Shater und Myftari, die ihre Chance auf einen Neuanfang genutzt haben, dienen als Beispiele für eine erfolgreiche Integration. Ebendiese Menschen können zu einer Inspiration und einem Vorbild für jeden werden.

Traumberuf Fußball-Profi: Quer durch die Sahara zum HSV

Gambia ist eines der ärmsten Länder der Welt. Die Republik in Westafrika ist das kleinste Land auf dem Kontinent und wird von einem autoritären Regime geführt. Der junge Bakery Jatta wollte wie viele Menschen den schlechten Bedingungen im Heimatland entkommen. Er nahm eine lebensgefährliche und beschwerliche Reise auf sich, die ihn ins sichere Europa führte. Im Jahr 2015 floh der Jugendliche durch die Sahara über das Mittelmeer nach Deutschland. Zuflucht fand der Waise vor einem Jahr in der Akademie von Lothar Kannenberg, einer Jugendhilfe- und Bildungseinrichtung. Ein Probetraining bei Werder Bremen, welches die Akademie vermittelte, führte den jungen Mann schließlich zu den Bundesliga-Profis des Hamburger SV. Mit seiner bewegenden Geschichte zeigt Bakery Jatta, dass Willenskraft und Mut Berge versetzen kann.

Durch die Augen eines Immigranten - YouTube-Star ZUKAR

Der Syrer Firash al-Shater lebt seit zwei Jahren in Berlin. Den Meisten ist er wohl eher unter dem Namen ZUKAR, zu Deutsch Zucker, ein Begriff. Aus der Perspektive eines Immigranten erklärt Firash auf seinem YouTube-Channel ZUKAR die Welt der Deutschen mit Charme und zuckersüßem Humor. Der 25-Jährige aus Damaskus wurde wegen seines politischen Engagements gegen das Assad-Regime und für ein freies Syrien von der Universität exmatrikuliert. Als guter Freund des verstorbenen Regisseurs Tamer al-Awam, führt er dessen Werk Syria Inside, einen humoristischen Dokumentarfilm über ein freies Syrien, zu Ende. Mit Humor und Optimismus versucht Firash al-Shater eine Brücke zwischen Fremden und Einheimischen zu schaffen und Barrieren damit zu überbrücken.

Spotted: Mit einer App für verpasste Flirts zum Erfolg

Der Krieg im Kosovo vertrieb Nik Myftari und seine Familie mit 14 Jahren aus der Heimat. Zunächst lebte er in einem Asylheim nahe Karlsruhe, später in einem Mannheimer Flüchtlingsheim. Ohne die deutsche Sprache zu sprechen, kämpfte er sich durch das Schulsystem von der Hauptschule bis hin zum Abitur. Während des Studiums führte Nik eine Online-Plattform namens "Bibflirt" an der Universität Heidelberg ein und ermöglichte dort das Wiederfinden zweier Menschen nach einer flüchtigen Begegnung. Im Jahr 2014 übernahm Myftari seinen Wettbewerber Spotted und nutzte ab diesem Zeitpunkt dessen Namen für die App. Mittlerweile hilft die Spotted-App über zwei Millionen Menschen, sich nach einer kurzen Begegnung wiederzufinden. Nik Myftari hat mit Disziplin und Willenskraft den Weg vom Flüchtlingsheim zum Unternehmer geschafft und möchte anderen, die den steinigen Weg noch vor sich haben, ein Vorbild sein.

Diese Erfolgsbeispiele zeigen, was mit Geduld und harter Arbeit erreicht werden kann. Trotz Hindernissen wurde eine Möglichkeit am Schopfe gepackt und aus dem Nichts etwas Großes aufgebaut. Bescheidenheit, Durchhaltevermögen und Reflexion, was im eigenen Leben wirklich das Wichtigste ist, sind Tugenden, die wir von diesen Menschen lernen können. Trotz einer prekären Ausgangslage haben sie nicht den Mut verloren und sich auf neue und unbekannte Abenteuer eingelassen. "Der Wille kann Berge versetzen", erklärt Witzke. "Um die Potentiale der Menschen zu fördern, die in Deutschland Schutz suchen, spenden wir Hoffnung. Gemeinsam lernen wir voneinander und gestalten eine neue und vielfältige Gesellschaft".

Mehr Infos: www.hoffnungstraeger.de

Tags: Flüchtling, Arbeitswelt

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