info

Hochrhein-Info
www . Hochrhein - Zeitung . de
ist ein redaktionell geführtes Onlineportal mit Schwerpunkt auf örtlichen Nachrichten vom Hochrhein, dem Landstrich zwischen Konstanz und Basel. Zusätzliche Meldungen aus Deutschland und der Schweiz befinden sich im Bereich "Themen".

Wettervorhersage

Aktuell -11.2 °C gering bewölkt
Morgen -7 °C bedeckt
07.02.12 -7 °C bewölkt
08.02.12 -7 °C bewölkt
© Deutscher Wetterdienst | Ferienhaus Ostsee
abgeordnetenwatch
Befragen Sie Ihre Landtags- abgeordneten online!
Ihre Postleitzahl:
Fettreduzierte Produkte: Fett oder kein Fett, das ist hier die Frage
Geschrieben von: aid, Dr. Christina Rempe   
09. Februar 2010
AddThis Social Bookmark Button
(aid) - Maßgeschneiderte Fette sollen kalorienarmen Genuss ermöglichen und damit die einfache Lösung sein, um weniger Fett zu essen. Als "leichte Alternative" beworbene Salatdressings, Majonäsen oder Speiseeis enthalten meist so genannte Fettersatzstoffe, die den natürlichen Nahrungsfetten geschmacklich ähneln, aber weniger oder gar keine Kalorien liefern. "Eine Mogelpackung: Denn das Gute im Fett, die ungesättigten Fettsäuren, kommt oft zu kurz. Und wirklich fettarm sind diese Produkte auch nicht automatisch. Sie sind daher häufig keine gute Wahl," bewertet Maria Flothkötter, Ernährungswissenschaftlerin vom aid infodienst, diese Produkte. "Natürlicherweise fettarme Produkte auszuwählen - also magerer Schinken statt fettarme Salami - ergibt dagegen Sinn. Denn der natürliche Fettgehalt dieser Produkte liegt meist deutlich niedriger als bei fettreduzierten."

Fettersatzstoffe und Fettaustauschstoffe: Diese beiden Begriffe werden verwendet, wenn es um Zutaten geht, die das natürliche Fett ersetzen sollen. Die Bezeichnung Fettersatzstoff gilt als Oberbegriff und steht gleichzeitig für synthetisch erzeugte Ersatzstoffe. Die Fettaustauschstoffe stammen aus natürlichen Ausgangssubstanzen wie Eiweiß oder Kohlenhydraten. Die Energiedichte von Fettaustauschstoffen ist, verglichen mit natürlichen Nahrungsfetten, geringer. Im Gegensatz zu den synthetischen Fettersatzstoffen sind sie aber nicht kalorienfrei. Hergestellt werden sie zum Beispiel aus Mais- oder Kartoffelstärke. Die Stärke quillt in Wasser zu einer cremigen Masse auf, die im Mund einen ähnlichen Eindruck wie Fett erzeugt. Auf der Zutatenliste, zum Beispiel von Majonäse steht dann "modifizierte Stärke". Winzige Kügelchen aus Eiweiß, aufgeschwemmt in Wasser vermitteln ebenfalls einen ähnlichen Geschmackseindruck wie Fett. In den Zutatenlisten von Eiscremes oder fettreduzierten Joghurts sind sie unter der Bezeichnung "Molkenprotein" zu finden. Viele Menschen hoffen, mit fettreduzierten Lebensmitteln ungeliebten Speck auf den Hüften zu verlieren. "Solche Produkte scheinen aber eher das Gegenteil zu bewirken. Eingesparte Kalorien werden oft durch andere kalorienreiche Lebensmittel kompensiert", sagt Maria Flothkötter zum Stand der Forschung. "Besser ist es daher, Salate mit hochwertigen Pflanzenölen, wie Rapsöl, anzumachen und auf ‚light’-Salatdressings zu verzichten." Synthetische Fettersatzstoffe werden aus Kohlenhydraten und Fettsäuren hergestellt. Sie sehen aus wie echtes Fett und schmecken auch wie echtes Fett. Sogar erhitzt werden können sie und eignen sich daher auch zum Braten und Frittieren. Da sie vom Körper nicht abgebaut werden, liefern sie gar keine Kalorien. Anders als die Fettaustauschstoffe sollen sie das natürliche Nahrungsfett komplett ersetzen. Der bekannteste Vertreter synthetischer Fettersatzstoffe ist Olestra. Olestra ist aber nur in den USA zugelassen und wird dort für Chips oder Popcorn verwendet. "Fettersatzstoffe können die Aufnahme fettlöslicher Vitamine und von Medikamenten hemmen. Auch Bauchkrämpfe und Durchfall kommen vor", benennt Flothkötter Gründe, die klar gegen Fettersatzstoffe sprechen. In Europa wurde 2004 ein brennwertreduziertes Fett mit Namen "Salatrims" als Novel Food zugelassen. Salatrims liefert fünf Kilokalorien pro Gramm, wird aber aufgrund seiner synthetischen Herstellung ebenfalls den Fettersatzstoffen zugerechnet. Im Zutatenverzeichnis muss es als "Salatrims" angegeben werden. Ein übermäßiger Verzehr von Salatrims kann zu Magen-Darm-Störungen führen. Darauf muss ebenfalls auf der Packung hingewiesen werden.

Weitere Informationen: Stellungnahme "Gesundheitliche Bedeutung der Fettzufuhr" unter: www.dgem.de , Rubrik "Über die DGEM", "Aktivitäten".


aid infodienst | Bonn - Veröffentlicht von pressrelations
 

Diese Besprechung wurde geschlossen - es kann kein Kommentar mehr abgeben werden!

Landrat Bollacher: „Ruhezeiten sind nicht verhandelbar“

„Wir stehen alle geschlossen zu unserer Stuttgarter Erklärung vom 25.11.2009“. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs, das Landrat Tilman Bollacher am 31.01.2012 mit Bundestags- und Landtagsabgeor [ ... ]


Hunde willkommen im Horburgpark: ein Pilotprojekt

Im Horburgpark an der Müllheimerstrasse steht den Hundehaltenden ab dem 2. Februar 2012 neu ein Areal für ihre Hunde zur Verfügung. Der Bereich Gesundheitsschutz, die Stadtgärtnerei und das Sta [ ... ]


Emil Steinberger zum Dritten!

article thumbnail

Zusatzshow des Schweizer Kabarettisten im Gloria-Theater Der bekannteste Schweizer Kabarettist Emil Steinberger gastiert am 21. und 22. April wieder in Bad Säckingen. Aufgrund der großen  [ ... ]


Konzert und Performance Seminar mit Lothar Kosse an der SchallWerkStadt

article thumbnail

In der Reihe „SchallWerkStadt-Events“ gastiert der Musiker Lothar Kosse am 08. Februar in der Janz Team Musikakademie in Kandern-Holzen. Unter dem Motto „Der Sound des Höchsten“ gestaltet er  [ ... ]


Erfolgreich bewerben statt gründlich vergeigen

article thumbnail

Jobs for Future: Profis zeigen, wie eine Bewerbung Eindruck macht und wie Sympathie-Punkte gesammelt werden Information ist alles: Ganz nach diesem Motto gibt es auf der Jobs for Future auch jede Men [ ... ]


weitere Meldungen