iglo baut Gemüsestandort im Münsterland aus

Fotos: iglo GmbH

Hamburg / Reken, 6. März 2017. Der iglo Standort im münsterländischen Reken ist bekannt für den Blubb-Spinat, verschiedene regionale Kohl- und Gemüsesorten sowie den Kräuteranbau. Zusammen mit über 100 Vertragslandwirten produziert das Unternehmen am Standort eine Vielzahl von Tiefkühlgemüseprodukten. Nun wird der zentrale Produktionsort für Gemüseprodukte deutlich ausgebaut – ein gutes Omen zum Tag der Tiefkühlkost (6. März) für den Standort.

Die guten Böden, die schnelle Verarbeitung und die hohe Produktivität des Werks Reken zahlen sich aus. Zukünftig werden hier zusätzliche Produktvarianten sowohl für den deutschen als auch für den internationalen Markt hergestellt. Nomad Foods Europe, zu dem iglo seit 2015 gehört, bündelt seine Produktionsaktivitäten im Bereich Gemüseverarbeitung und Fertiggerichtherstellung im Münsterland und sorgt damit für Synergien in ihrem Produktionsnetzwerk. Gegenwärtig erweitert das Unternehmen dafür die Produktionskapazitäten um weitere Linien. Die Kapazitätserweiterung betrifft Installationen für die Produktsegmente Gemüsemischungen sowie für andere Tiefkühlsegmente. In 2016 und 2017 sind für den Ausbau Investitionen in Höhe von mehreren Millionen Euro eingeplant. Über den genauen Betrag macht das Unternehmen keine Angaben.

150 neue Arbeitsplätze: Es werden noch Kandidaten für verschiedene Aufgaben gesucht

Zur Zeit sind im iglo-Gemüsewerk 430 Mitarbeiter (inkl. Auszubildende) beschäftigt. In der vollständigen Ausbaustufe werden mehr als 150 neue Arbeitsplätze geschaffen, von denen einige schon besetzt werden konnten. Gesucht werden vor allem qualifizierte Personen aus der Lebensmittelindustrie: Fachkräfte für Lebensmitteltechnik, Fleischer, Mitarbeiter in der Qualitätssicherung, aber auch Mechatroniker, Ingenieure und Kaufleute. Der Bedarf betrifft nahezu alle Verantwortungsstufen, also vom Helfer bis zur Führungskraft. „Neben den beruflichen Aufgaben ist die Region sehr attraktiv.“ betont Olaf Saenger, Werksleiter in Reken. „Vergleichsweise niedrige Mieten und Grundstückspreise und eine Natur mit hohem Freizeitwert sind Vorteile, die bereits die bestehenden Fachkräfte und ihre Familien zu schätzen wissen.“ Das Unternehmen rechnet nicht nur mit Kandidaten aus Nordrhein-Westfalen, sondern auch aus dem gesamten Bundesgebiet und den nahen Niederlanden.

Regionale Gemüseprodukte als Wachstumstreiber

Regionalität ist das neue Bio. Das Top-Produkt ist Spinat, der von Vertragslandwirten – zum Teil bereits in dritter Generation – im Umkreis von ca. 40 km rund um das Werk angebaut wird. Die kurzen Wege sorgen dafür, dass beispielsweise der beliebte Blubb-Spinat in maximal 180 Minuten vom Feld in der Packung landet. Die kurze Verarbeitungszeit kombiniert mit dem industriellen Schnellfrostverfahren konserviert die Frische auf natürliche Weise. So bleiben wertvolle Nährwerte und Vitamine in dem regionalen Produkt erhalten. In 2015 erhielt das Produkt den Deutschen Nachhaltigkeitspreis.
Die Nachfrage nach Spinat ist in Deutschland ungebrochen. Durch den neuen Trend zur traditionellen deutschen Küche freuen sich die verschiedenen Kohlarten ebenfalls einer gestiegenen Nachfrage. Insbesondere Grünkohl gilt aufgrund seines Nährstoffgehalts als sogenanntes „Superfood“ aus deutschen Landen. Außerdem gibt der Vegan-Trend, also der Verzicht auf tierische Produkte, der Gemüsenachfrage zusätzliche Wachstumsimpulse. Insbesondere für die internationalen Märkte wird das Werk in Reken den Bereich für weitere Tiefkühlprodukte ausbauen. Immer mehr Kleinhaushalte sowie die Auswirkung der demographischen Entwicklung lassen die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen und nahrhaften Ein-Portionen-Mahlzeiten stark wachsen. Mit dem Ausbau der entsprechenden Produktionskapazitäten am Standort Reken rüstet sich das Unternehmen für den nächsten Wachstumsschritt.

Tags: Lebensmittel

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