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Klausurtagung Bezirksvorstand Mittelstandsvereinigung Südbaden mit MdB Armin Schuster
01. Februar 2010
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Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Südbaden ging am letzen Wochenende in Klausur….und packt aktuelle Probleme an!
Während draußen in Titisee eisiges Winterwetter herrschte, der Schnee sich immer weiter türmte, machte der Bezirksvorstand der MIT – Südbaden Pläne für den Frühling.
Aufbruchsstimmung machte sich breit, die Auftragslage bei den Unternehmen verbessert sich und man schaut wieder positiver in Zukunft.
Ein paar Sorgen drücken dennoch viele Firmen, es mangelt oft an der Liquidität, nach wie vor wird über die Kreditklemme geklagt, obschon die Bundesregierung mit den verschiedensten Massnahmen die Wirtschaft ankurbelt, um so die Krise zu überstehen.

Dazu äußerte sich auch der CDU - Bundestagsabgeordnete Armin Schuster aus Weil am Rhein, mit der provokanten These: “wenn es diese Regierungsmannschaft nicht schafft, dann können wir es auch nicht besser“.

Schuster, der erst seit der Wahl im Oktober dem Bundestag angehört, ist ein Mann der eher leisen Töne, einer, der sich trotz des vollen Terminkalenders Zeit für die Anliegen der Bürger nimmt und mit dem Sachverstand aus langer Berufstätigkeit auch weiß, wovon er spricht. Damit unterscheidet er sich von manchen „ Berufspolitiker“, die sich weder die Lage von Menschen hineinversetzen können, die vergeblich Arbeit suchen, noch in die von Unternehmern, die Ihre Leute halten wollen und doch oft zum Monatsende nicht wissen, woher das Geld für die Lohnzahlung nehmen, wenn die Aufträge oder Zahlungseingänge trotz Anstrengungen einfach nicht kommen.

Hier nutzen noch viel zu wenig Unternehmen aus dem Mittelstand die staatlichen Hilfestellungen. Aber diese erhalten nur solche Unternehmen, die durch die Wirtschafts- und Finanzkrise in Schwierigkeiten gekommen sind.
Der Deutschland- oder Wirtschaftsfonds hat im letzen Jahr allein über 2,5 Milliarden für den Mittelstand zur Verfugung gestellt, das sind ca. 66 % der gesamten Mittel, mit denen fast 1.400 mittelständische Unternehmen gefördert wurden. Dieses Programm wird bis Ende 2010 verlängert, da immer noch viele Unternehmen diese Chancen nicht kennen oder aber Ihre Anträge nicht richtig stellen.

Woran liegt das? Nun, die Krise macht schon länger vorhandene Schwachstellen in Firmen deutlicher, oftmals sind betriebswirtschaftliche Unterlagen nicht auf dem neuesten Stand, so dass die Kreditinstitute nicht ausreichend verlässliche Angaben für die Entscheidungen haben mit der Folge, dass Kredite der Hausbanken, der KfW und Bürgschaftsbank nicht bewilligt werden können.

Hier möchte die MIT den KMU – Unternehmen helfen. In einer über das ganze Jahr laufen-den Themenreihe sollen in Vorträgen und Workshops Unternehmer ganz praktische Informationen und Hilfestellungen vermittelt bekommen, wie sie sich hier gut vorbereiten können, damit ihnen auch geholfen werden kann.

Die Infos dazu und vieles mehr wird sich in Kürze auf der neuen Website der MIT finden, dort werden auch die Veranstaltungstermine veröffentlicht und im Blog können die Bürger und Unternehmer ihre Meinungen kundtun und mitdiskutieren.

Ein Thema, was sich dafür anbieten wird, war die Frage an den Abgeordneten, wann erfahren Bürger und Unternehmer denn, wo der Rotstift angesetzt werden muss?
Nun, es ist klar, dass der Finanzminister angesichts der Lage der öffentlichen Haushalte massive Einschritte machen muss, um die Ziele des europäischen Stabilitätspaktes einzuhalten.

Im Moment wird überall geprüft - die Bürger sind mündig genug um zu verstehen, dass man auch als Staat nicht über „seine Verhältnisse leben“ kann, wollen sich aber rechtzeitig auf die Veränderungen einstellen. Die MIT wird am Thema dran bleiben.
 

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