info

Hochrhein-Info
www . Hochrhein - Zeitung . de
ist ein redaktionell geführtes Onlineportal mit Schwerpunkt auf örtlichen Nachrichten vom Hochrhein, dem Landstrich zwischen Konstanz und Basel. Zusätzliche Meldungen aus Deutschland und der Schweiz befinden sich im Bereich "Themen".

Wettervorhersage

Aktuell -11.1 °C wolkenlos
Morgen -3 °C bedeckt
14.02.12 1 °C leichter Schneefall
15.02.12 2 °C leichter Schneefall
© Deutscher Wetterdienst | Ferienhaus Ostsee
abgeordnetenwatch
Befragen Sie Ihre Landtags- abgeordneten online!
Ihre Postleitzahl:
Flexibilität für den Aufschwung
Geschrieben von: DIHK   
25. Februar 2010
AddThis Social Bookmark Button
Trotz der Rezession im vergangenen Jahr zeigt sich der Arbeitsmarkt überraschend stabil: Die Arbeitslosigkeit stieg – trotz des Einbruchs der Wirtschaftsleistung um 5 Prozent – nur leicht um 155.000 Personen; die Arbeitslosenquote nahm lediglich um 0,4 Prozentpunkte auf 8,2 Prozent zu. Das darf allerdings nicht dazu verleiten, jetzt die Hände in den Schoß zu legen und nur auf Wachstum und auf Jobs zu warten.

Mehr Dynamik nötig
Vielmehr sollten die Weichen für mehr Flexibilität gestellt werden. In der aktuellen DIHK-Arbeitsmarktumfrage unter 20.000 Unternehmen gibt fast die Hälfte an, dass ein flexiblerer Kündigungsschutz eine wichtige Voraussetzung für neue Stellen ist. Nur, wenn in schlechten Zeiten auch eine rechtssichere Beschäftigungsanpassung möglich ist, steigt im Aufschwung die Bereitschaft zur schnellen Einstellung. Die Gefahr der Langzeitarbeitslosigkeit würde ebenfalls gemindert. Derzeit ist nach internationalen Vergleichsdaten rund jeder zweite Arbeitslose in Deutschland länger als ein Jahr ohne Job - ein trauriger Spitzenwert in der EU. In Ländern mit flexiblerem Kündigungsschutz ist der Anteil der Langzeitarbeitslosen hingegen deutlich geringer.

Regulierung spaltet Arbeitsmarkt
Um die nötige Anpassungsflexibilität sicherzustellen, greifen viele Unternehmen auf Ausweichstrategien zurück und beschäftigen vermehrt Zeitarbeitnehmer und befristet Beschäftigte. Diese flexiblen Arbeitsformen ermöglichen einen Einstieg in den Job, führen allerdings zur Zweiteilung des Arbeitsmarktes: Auf der einen Seite gut geschützte Beschäftigte im sogenannten „Normalarbeitsverhältnis“, auf der anderen Seite Personen in flexiblen Arbeitsverhältnissen mit weniger Schutz. Wer das nicht will, der muss insgesamt die Flexibilisierungsmöglichkeiten erhöhen.

Keine neuen Hürden
Würden hingegen diese flexiblen Arbeitsformen stärker reguliert, dann könnten Stellen ganz wegfallen oder in die Schwarzarbeit wandern. Da häufig Personen mit geringer beruflicher Qualifikation über solche Tätigkeiten Kontakt zum Arbeitsmarkt herstellen, würden ausgerechnet deren Chancen gemindert. Dass es nötig ist, hier die Türen zum Arbeitsmarkt offen zu halten, zeigt die aktuelle DIHK-Arbeitsmarktumfrage: Von den Unternehmen, die in den kommenden Monaten mit einem Beschäftigungsabbau rechnen, geben mehr als 60 Prozent an, dass davon insbesondere Geringqualifizierte betroffen sein werden. Nur jedes zehnte dieser Unternehmen sieht sich auch zu Anpassungen bei Universitäts- oder Masterabsolventen gezwungen.

Alternativen möglich machen
Zur Steigerung der Flexibilität sollten Arbeitgeber und Arbeitnehmer bereits bei Abschluss des Arbeitsvertrages die Option haben, alternativ zum Kündigungsschutz eine Abfindungszahlung in angemessener Höhe zu vereinbaren: Im Falle einer betriebsbedingten Kündigung erhält der Arbeitnehmer die vereinbarte Abfindung und verzichtet dafür auf die Möglichkeit zur Klage. Für den Arbeitgeber steigt dadurch die Rechtssicherheit und damit seine Einstellungsbereitschaft. Sofern es nicht zur Einigung auf die Abfindungsoption kommt, gilt der Kündigungsschutz wie bislang. Dass es den Unternehmen ohnehin nicht um „hire and fire“ geht, zeigen die immensen Anstrengungen in der Krise, trotz Auftragsmangels an den Beschäftigten festzuhalten – allein die Kurzarbeit kostete die Unternehmen im letzten Jahr etwa fünf Mrd. Euro. Gerade deshalb ist eine gute Balance zwischen sozialer Sicherung und Flexibilität wichtig für den Arbeitsmarkt. Aufseiten der Arbeitsmarktflexibilität besteht hier weiter Reformbedarf; das Thema darf daher nicht zum politischen Tabuthema erklärt werden.
 

Diese Besprechung wurde geschlossen - es kann kein Kommentar mehr abgeben werden!

Gefährliches Spiel – Polizei mahnt zur Vorsicht

Die Beobachtung eines Feuerwehrmannes am Dienstagnachmittag gibt Anlass zu großer Sorge. Der Mann war auf der B317 im Bereich Hausen unterwegs. Dabei konnte er beobachten, dass Kinder an der „W [ ... ]


„Feuerwerk und Bläserklang“ mit den SWRwinds bei den SKA

article thumbnail

Unter dem Titel „Feuerwerk und Bläserklang“ kündigen die SWRwinds im 4. Konzert des 65. Jubiläumszyklus der Säckinger Kammermusik-Abende am Sonntag, 4. März 2012, 19:30 Uhr, im Kursaal einen  [ ... ]


Einmietebetrüger festgenommen

Bad Säckingen. Nach einem Hinweis eines Hoteliers konnte die Polizei am Dienstagnachmittag einen gesuchten Einmietebetrüger festnehmen. Er hatte sich in dem Hotel ein Zimmer genommen, obwohl er fina [ ... ]


Barcamp Bodensee 2012 in der Zeppelin University

article thumbnail

Unkonferenz mit bis zu 300 Teilnehmern am 9. und 10. Juni auf dem Campus am Seemooser Horn Friedrichshafen/Konstanz, den 7. Februar 2012. Das nächste Barcamp Bodensee findet am Samstag und Sonntag,  [ ... ]


Taxifahrer attackiert – mutmaßlicher Täter in der Schweiz festgenommen

Gailingen - Zu einem Übergriff auf den Fahrer eines Schweizer Taxis kam es heute Morgen gegen 02.30 Uhr. Ein männlicher Fahrgast hatte sich von der Schweiz nach Gailingen bringen lassen. Als der [ ... ]


weitere Meldungen