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„Christen sollten Blutspender sein“
06. Juni 2013
Weihbischof Bernd Uhl: Bereitschaft zu Selbst-Hingabe nötig

Walldürn / Freiburg (pef). Kraft und Zeit zu teilen, damit andere leben - das hat Weihbischof Dr. Bernd Uhl am Donnerstag (6. Juni) in Walldürn eingefordert. In seiner Predigt zum „Großen Blutfeiertag“ des Wallfahrtsortes sagte er: „Viele sind dazu bereit, wenn sie ihre Angehörigen pflegen oder bei Sterbenden wachen und beten. Sie setzen sich freiwillig bei der Feuerwehr oder im Rettungsdienst ein und wissen, dass dieser Dienst manchmal lebensgefährlich sein kann.“ Dieser Einsatz zeige Bereitschaft zur Hingabe: „Ein Christ soll nicht Blutsauger, sondern Blutspender im weiteren Sinne sein“, sagte der Weihbischof.

 
Evangelische Kirche in Deutschland: Kein Herz für Strahlenopfer?
Geschrieben von: BUNDESVERBAND CHRISTLICHE DEMOKRATEN GEGEN ATOMKRAFT (CDAK)   
03. Juni 2013

Wie bereits beim 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag haben die Atomkraftgegner in der Union ihres heute vor neun Jahren verstorbenen Freundes, Geschäftsführer der Leukämiekommission Schleswig-Holstein Prof. Stevenson, gedacht. Gleichzeitig kritisierte der Bundesverband Christliche Demokraten gegen Atomkraft (CDAK), CDU/CSU -

 
Erst Schreiner oder Physiker – dann Seelsorger
Geschrieben von: Robert Eberle - Erzbischöfliches Ordinariat   
06. Mai 2013
Erzbischof Robert Zollitsch weiht fünf Diakone zu Priestern

Freiburg / Marxzell / Seefelden / Beuron / Waldshut / Konstanz  (pef). Sie hatten zunächst sehr unterschiedliche Wege eingeschlagen: Die fünf Diakone, die am kommenden Sonntag (12.) im Freiburger Münster zu Priestern geweiht werden. Vor ihrer Entscheidung zum Theologie-Studium arbeiteten sie zum Beispiel als Schreiner oder als Physiker. Nun möchten sie als Seelsorger tätig werden und Menschen für den Glauben begeistern: Erzbischof Dr. Robert Zollitsch wird ihnen die Priesterweihe spenden. Der feierliche Gottesdienst im Freiburger Münster beginnt um 14.30 Uhr.

Priesterweihe im Münster: Salben der Hände mit Chrisam

Zu Beginn der Weiheliturgie werden die Kandidaten vorgestellt. Sie richten ihre Bitte an den Bischof, die Weihe zu spenden. Nach dem Wortgottesdienst bekunden die Kandidaten vor der Gemeinde ihre Bereitschaft zur Übernahme dieses geistlichen Amtes und versprechen dem Bischof und seinen Nachfolgern Ehrfurcht und Gehorsam. Anschließend leitet die Allerheiligenlitanei, das Gebet der Gemeinde, zur eigentlichen Weihe über: Der Erzbischof und nach ihm die etwa 70 weiteren bei der Weihe anwesenden Priester legen den Kandidaten in Stille die Hände auf. Nach dem anschließenden Weihegebet des Bischofs folgen die sogenannten ausdeutenden Riten: das Bekleiden mit dem Messgewand, die Salbung der Hände mit Chrisam, das Überreichen von Kelch und Hostienschale für die Feier der Eucharistie sowie der Friedensgruß. Danach werden die neugeweihten Priester zusammen mit dem Erzbischof die Eucharistie feiern.

Folgende Diakone werden am Sonntag zum Priester geweiht:

Marius Fletschinger ist 28 Jahre alt und stammt aus der Pfarrei St. Josef in Marxzell-Pfaffenrot. Nach dem Abitur leistete er zuerst seinen Zivildienst bei der geistlichen Gemeinschaft „Chemin Neuf“ in Hautecombe (Frankreich), bevor er sein Theologiestudium in Freiburg aufnahm und zum Auslandsstudium nach Rom und Paris ging, um sich näher mit dem Verhältnis von Theologie und Kunst zu befassen. Sein Gemeindepraktikum verbrachte er in der Seelsorgeeinheit Immendingen, sein Diakonatspraktikum in der Seelsorgeeinheit Gottmadingen. Sein Primizspruch lautet „Verleih deinem Knecht ein hörendes Herz.“ (nach 1 Kön 3,9).

Matthias Huber ist mit seinen 35 Jahren der älteste Kandidat zur Priesterweihe; er stammt aus der Pfarrei St. Martin in Seefelden am Bodensee. Nach dem Abitur und dem Zivildienst im Zisterzienserpriorat Birnau studierte er erst Physik in Konstanz und forschte in China und Kanada, bevor er sein Theologiestudium in Freiburg und Salamanca aufnahm. Zum Gemeindepraktikum war er in der Seelsorgeeinheit an der Glotter in Denzlingen, beim Diakonatspraktikum in der Seelsorgeeinheit Nördlicher Kaiserstuhl in Endingen. Sein Primizspruch lautet „Wir alle spiegeln mit enthülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wider und werden in sein eigenes Bild verwandelt, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, durch den Geist des Herrn.“ (2 Kor 3,18).

Martin Metzler ist 30 Jahre alt und stammt aus der Pfarrei St. Nikolaus in Beuron-Hausen im Tal. Nach dem Abitur arbeitete er ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Gemeinschaft Spoleto in Gengenbach, bevor er sein Theologiestudium in Freiburg und Erfurt aufnahm. Sein Gemeindepraktikum leistete er in der Seelsorgeeinheit Hexental in Merzhausen, sein Diakonatspraktikum in der Seelsorgeeinheit Villingen. Nach dem Diplom verbrachte er zudem ein Jahr in der „Arche-Gemeinschaft“ in Augsburg. Sein Primizspruch lautet „Es gibt keine größere Liebe als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.“ (Joh 15,13).

Dominik Rimmele ist 29 Jahre alt und stammt aus der Pfarrei Liebfrauen in Waldshut. Nach dem Abitur leistete er seinen Zivildienst beim Caritasverband Hochrhein. Er lebte anschließend ein Jahr im Benediktinerkloster Einsiedeln (Schweiz), bevor er sein Theologiestudium in Freiburg und in Fribourg im Üechtland (Schweiz) aufnahm. Zum Gemeindepraktikum war er in der Seelsorgeeinheit Freiburg-St.Georgen, zum Diakonatspraktikum in der Seelsorgeeinheit Rastatt. Ein zusätzliches Gemeindepraktikum verbrachte er in der „Arche-Gemeinschaft“ in Basel. Sein Primizspruch lautet: „Wer glaubt, wird nicht gerichtet.“ (nach Joh 3,18).

Stefan Schmid ist 30 Jahre alt und stammt aus der Pfarrei St. Gebhard in Konstanz. Nach seinem Realschulabschluss lernte er Schreiner, bevor er im Spätberufenenseminar St. Pirmin in Sasbach das Abitur nachholte und anschließend in Freiburg und München Theologie studierte. Sein Gemeindepraktikum verbrachte er in der Seelsorgeeinheit Adelsheim-Osterburken-Seckach, sein Diakonatspraktikum in der Seelsorgeeinheit Klettgau-Wutöschingen. Sein Primizspruch lautet „Gott ist die Liebe.“ (1 Joh 4,8).

 
Erzbistum mit Vortragsreihe und Fortbildungen zum neuen Gotteslob
12. April 2013

Freiburg / Rastatt (pef). Exklusive Vorabeinblicke bietet eine Vortragsreihe in das neue katholische Gotteslob, das zum ersten Advent (1. Dezember) bundesweit eingeführt wird. Das Institut für Kirchenmusik Freiburg (www.mh-freiburg.de/kirchenmusik) lädt unter dem Leitwort „Auf dem Weg zum neuen Gotteslob“ zu zehn Vorträgen ein. Von April 2013 bis Februar 2014 thematisiert die Reihe jeden Monat an unterschiedlichen Orten in Freiburg einen Aspekt des neuen Gesangbuchs. Studenten und Dozenten des Instituts für Kirchenmusik sorgen für die passenden Höreindrücke.

 
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