| Fastnacht - ursprünglich der Abend vor Beginn der Fastenzeit |
| 13. Februar 2010 |
Erzbistum erklärt zusammen mit Herder katholische Begriffe im InternetFreiburg. Woher kommt eigentlich der Begriff Fastnacht? Solche Begriffe aus Religion und Kirche, deren Bedeutung vielen Menschen heute nicht mehr klar ist, will das Erzbistum Freiburg künftig gezielt im Internet erklären. Dies hat die Erzdiözese heute in Freiburg angekündigt. Am Aschermittwoch (17.) will sie ihr aktualisiertes Online-Portal vorstellen.Der Begriff Fastnacht: Die Fastnacht bezeichnete ursprünglich "den Abend vor dem Beginn der Fastenzeit; seit dem 15. Jh. auch die Woche davor. Das Wort »Fastnacht« (regional auch: Fassenacht, Fasnacht, Fastelovend oder Fosenet) wird v. a. in Mainz und Umgebung verwendet, in den schwäbisch-alemannischen Gebieten ist von »Fasnet« die Rede. Vom »Fasching« spricht man insbesondere im bayerisch-österreichischen Raum. Im Kölner Raum wird dagegen »Karneval« (oder Fasteleer) gefeiert. Die Auslegung, das Wort stamme vom Italienischen »carne vale« und bedeute »Fleisch, lebe wohl«, ist umstritten. Höhepunkte der Fastnachts- oder Karnevalswoche sind der Donnerstag vor Aschermittwoch (Weiberfastnacht), Rosenmontag und der Veilchendienstag, an dem der Karneval oft »feierlich« zu Grabe getragen wird. Die Fastnacht ist weltweit ein katholisches Phänomen, weil sie Schwellenfest zur Fastenzeit nach katholischem Brauch ist." Diese Erläuterungen stammen aus dem aktuellen Handlexikon "Katholisch A -Z" (Autoren: Manfred Becker-Huberti und Ulrich Lota, Link: KatholischA-Z), das im Verlag Herder erschienen ist. Bei seinem weiterentwickelten Internetportal wird das Erzbistum Freiburg mit dem ebenfalls in Freiburg ansässigen Verlagshaus kooperieren. So ist im Online-Portal der Erzdiözese ab Aschermittwoch auch ein Fastenkalender mit Texten von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch (Freiburg) geplant. Zollitsch hat spirituelle Impulse für die Fasten- und Osterzeit geschrieben, die als Buch (Titel: "Weit mehr als wir für möglich halten") ebenfalls im Herder-Verlag erschienen sind. Den Internetauftritt der Erzdiözese Freiburg finden Sie unter www.erzbistum-freiburg.de |




