| Terror in Afrika löst Entsetzen und Trauer aus |
| Geschrieben von: Erzdiözese Freiburg |
| 22. Januar 2012 |
Erzbischof Zollitsch ruft Christen in Deutschland zu Gebet für Nigeria aufFreiburg / Kano (pef) Mit Entsetzen und Trauer verfolgt Erzbischof Dr. Robert Zollitsch (Freiburg) die Nachrichten aus Nigeria, wo in der Stadt Kano durch erneute Terroranschläge mehr als 165 Menschen ums Leben gekommen sind und im Bundesstaat Bauchi am Sonntag (22.) erneut Bombenanschläge auf zwei Kirchen verübt wurden. Eine Kirche in Fadama soll dabei völlig zerstört worden sein. In einer am Sonntag (22.) in Freiburg verbreiteten Erklärung spricht Erzbischof Zollitsch sein Beileid aus und fordert die Christen in Deutschland auf, für die Opfer der Anschläge, die trauernden Familien und für Frieden in Nigeria zu beten. Die Terror-Gruppe „Boko Haram“ sei offenkundig nicht nur der gefährlichste Staatsfeind Nigerias, sondern - mit ihren extremistischen Zielen, wie Al-Qaida - auch eine Bedrohung für die Weltgemeinschaft, heißt es in der vom Erzbistum Freiburg verbreiteten Erklärung. Erzbischof Zollitsch hatte im Herbst 2009 Nigeria besucht und seitdem immer wieder zu einer friedlichen Lösung der Konflikte in diesem afrikanischen Land aufgerufen. Auch nach den Anschlägen auf christliche Kirchen während der Weihnachtsfeierlichkeiten 2011 in Nigeria hatte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz der Nigerianischen Bischofskonferenz kondoliert. In einem Schreiben an den Vorsitzenden der Bischofskonferenz, Erzbischof Felix Alaba Job, und den Erzbischof von Abuja, John Onaiyekan, drückte Zollitsch sein Mitgefühl für die ganze Kirche Nigerias aus: „Die feigen Attacken auf Gotteshäuser sind für mich unvorstellbare und von blindem Hass gesteuerte Taten.“ |





