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Black Forest Rose heißt die neue Gartenschaurose
05. Juli 2010
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Taufe auf der mediterranen Terrasse mit Neckar-Birgach-Wasser durch Sina I / Besonders winterharte Züchtung
Rosenkönigin Sina I. taufte am Samstag auf der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen die besonders winterharte und pilzresistente neue 'Black Forest Rose' (Fotor: LGS)Premiere auf der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen. Seit dem Wochenende gibt es ganz offiziell die "Black Forest Rose". Die leuchtend rote Kleinstrauchrose wurde extra für die Gartenschau in der Doppelstadt gezüchtet.

Die Taufe am Samstag auf der mediterranen Terrasse im Neckarpark der Gartenschau wurde von der deutschen Rosenkönigin Sina I. unter Beifall zahlreicher Zuschauer vorgenommen. Statt Champagner, wie eigentlich angebracht, erfolgte die Taufe in Reminiszenz an die beiden Flüsse in der Doppelstadt mit einem Mix aus Wasser aus dem Neckar in Schwenningen und der Brigach in Villingen. Die Rose ist besonders winterhart und behält ihre rote Farbe bis zum Verblühen. Fast acht Jahre hat das Gartencenter Späth die neue Rosenzüchtung getestet. Jetzt wird sie den Besuchern der Gartenschau exklusiv im Gärtnereimarkt angeboten.

Für den Namen "Black Forest Rose" hat sich die Firma Späth aus Vermarktungsgründen entschlossen. Bei einem Namenswettbewerb hatten viele Teilnehmer auch den Namen "Kubonia" als Ehrung für den doppelstädtischen Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon vorgeschlagen. "Wäre als Name kein internationaler Hit geworden", sagte bei der Taufe Wilhelm Kordes (einer der weltweit bedeutendsten Rosenzüchter), aus dessen Rosenzuchtbetrieb die Versuchspflanzen stammen. OB Kubon nahms bei der Rosentaufe gelassen und freute sich mit allen Anwesenden über die Neuschöpfung mit ihren Blütenköpfen, die irgendwie - wie es hieß - an die roten Bollen aus Wolle auf den Schwarzwälder Trachtenhüten erinnern.
 

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