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Fröstelnde Stubenhunde – im Herbst an die Kälte gewöhnen
Geschrieben von: Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) e. V   
03. November 2011
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Foto: G. Metz/VDHIm Sommer war er kaum in der Wohnung zu halten – doch nun rollt er sich am liebsten vor der Heizung zusammen: Wenn es draußen kälter wird, dann ist Hund nicht gleich Hund. Während auf dem Land die Tiere wie selbstverständlich weiter ins Freie drängen, schlottert mancher Stadthund der gleichen Rasse schon, wenn er vor die Tür tritt. Ein Grund dafür ist die unterschiedliche Haltung. „Lebt ein Hund überwiegend in der geheizten Wohnung, hat er ein anderes Fell, als der Landhund, der dauernd draußen ist“, erläutert Udo Kopernik vom Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH). Die gleichbleibend hohen Temperaturen im Haus verhindern, dass das Fell die entsprechende Winterqualität bildet. So ein Hund muss dann langsam an Wind und Wetter gewöhnt werden.

Dabei wird ähnlich vorgegangen wie bei einem Menschen, der sich gegen Erkältungen abhärten will: Möglichst viel Bewegung an der frischen Luft. Es sollten jedoch nicht gleich Gewaltmärsche auf dem Programm stehen. „Besser ist es, häufiger aber dafür nur kurz mit dem Hund rauszugehen“, so Kopernik. Während der Spaziergänge sollte der Hund in Bewegung bleiben und nicht längere Zeit regungslos warten müssen.

Zu beachten ist, dass bestimmte Rassen mit einem Fell ohne Unterwolle schneller frieren, wenn sie nicht in Bewegung sind. Das gilt unter anderem für kurzhaarige Tiere wie den Rhodesian Ridgeback oder kleine Windhundrassen. Zeigt das Gewöhnungs-Training hier nicht die gewünschte Wirkung, kann Schutzkleidung wie wärmende Hundmäntel oder -jacken helfen.