| Schienenlärm-Anfrage an das Bundesverkehrsministerium |
| Geschrieben von: Martin Kranz-Badri, Wahlkreisbüro Kerstin Andreae MdB | |||
| Freitag, den 05. März 2010 um 17:33 Uhr | |||
Kerstin Andreae: die Bahn bleibt laut im RheintalDie Antworten auf die Kleine Anfrage der Grünen Bundestagsfraktion zum Thema Schienenlärm machen deutlich: für die Rheintalbahnstrecke sind keine Verbesserung in Sicht, so die Freiburger Abgeordnete Kerstin Andreae:"Die im Koalitionsvertrag angekündigte Änderung des Schienenbonus bleibt ein Lippenbekenntnis." Die Frage nach einer übergangsweisen Regelung "an besonders belasteten Streckenabschnitten wie z.B. bei den Planfeststellungsverfahren für die Neu- und Ausbaustrecke Karlsruhe - Basel" als Pilotprojekt wurde verneint. "Die Planfeststellungsverfahren laufen weiter, Stück für Stück werden Fakten geschaffen wie jüngst in Eimeldingen.", ist sich Kerstin Andreae sicher. Auch die Einführung von Nachtfahrverboten für überlaute Güterzüge zur sofortigen Reduzierung des nächtlichen Güterverkehrslärms an besonders belasteten Streckenabschnitten des Bestandsnetzes, also der alten Rheintalbahnstrecke, ist nicht geplant. Kerstin Andreae sieht lediglich bei der Schallreduktion an den Güterzügen etwas Bewegung: "Einziger Silberstreif am Horizont ist das Pilotprogramm für lärmreduzierte Güterzüge, das seit letzten November die Umrüstung von bis zu 5000 Güterwagen auf lärmarme Bremstechnik fördert. Ein Tropfen auf dem lauten Gleis. Doch bei der in der Antwort erwähnten weitergehenden Forderung nach einem lärmabhängigen Trassenpreissystem fehlt die Umsetzung. Die Bahn bleibt laut."
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