| Konzilstadt präsentiert Planungen und Hintergründe im Europäischen Parlament in Brüssel. |
| Geschrieben von: Dr. Andreas Schwab, MITGLIED DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS |
| 12. Januar 2012 |
Andreas Schwab MdEP und OB Horst Frank: "600 Jahre Konstanzer Konzil – ein Meilenstein in Europas gemeinsamer Geschichte"Eine Woche lang präsentiert das Koordinationsbüro das Konstanzer Konzil und die europäische Idee hinter dem großen spätmittelalterlichen Kongress in Brüssel. Über 100 Gäste folgten der gemeinsamen Einladung des Europaabgeordneten Dr. Andreas Schwab und der Konzilstadt Konstanz ins Europäische Parlament. Überschrieben mit „Europa zu Gast“ erinnert die Stadt Konstanz 2014 bis 2018 gemeinsam mit vielen europäischen Partnern an das Konstanzer Konzil. 600 Jahre nach der großen Versammlung ist das historische Ereignis Anlass, der gemeinsamen Geschichte zu begegnen und sich zugleich den europäischen Herausforderungen von Gegenwart und Zukunft zu stellen. Gastgeber Dr. Andreas Schwab schlug beim Empfang im Parlament den Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart: "Die Umstände, die im 15. Jahrhundert zum Konzil von Konstanz geführt haben, bieten eine einmalige Chance, die europäische Geschichte und die damit verbundene Identität besser kennen zu lernen - und sie beweisen, dass die Probleme, vor denen wir in Europa heute stehen, letztlich "uralt" sind", so der Abgeordnete für Südbaden, Andreas Schwab. Dr. Doris Pack, die Vorsitzende des Ausschusses für Kultur, bezeichnete das Konstanzer Konzil als die erste interkulturelle Veranstaltung in Europa – das Jubiläum 2014 bis 2018 wird von Partnern aus ganz Europa mitgestaltet. Der Konstanzer Oberbürgermeister Horst Frank rief die Abgeordneten und Mitarbeiter des Europäischen Parlaments dazu auf, die Botschaft des Konstanzer Konzils in ihre Länder zu tragen. Denn, so Frank, „Das Konstanzer Konzil ist nicht nur ein Teil der europäischen Geschichte, sondern es ist zugleich ein Grundstein für unser europäisches Miteinander heute." Die Gastgeber Schwab und Frank zeigten sich sehr zufrieden mit der Veranstaltung und dem regen Interesse aus Brüssel. Horst Frank und die Geschäftsführerin der Konzilstadt Konstanz Ruth Bader können nicht nur viele Anregungen und neue Kontakte für das entstehende Netzwerk, sondern auch bereichernde Sichtweisen anderer Länder auf das Konstanzer Konzil mit zurück an den Bodensee nehmen. „Vor dem Hintergrund der gemeinsamen europäischen Geschichte können wir die gegenwärtige Schuldenkrise in Europa nur mit vereinten Kräften in den Griff bekommen und so weiterhin erfolgreich unser gemeinsam Hauses Europa gestalten“, so abschließend Gastgeber Andreas Schwab. |




