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WM im Paraski in Unterammergau

Ambitioniertes DFV-Team mit Medaillenchancen

Unterammergau. Zum zweiten Mal nach 2001 ist der Deutsche Fallschirmsportverband (DFV) in diesem Jahr Ausrichter der Weltmeisterschaft im Paraski. Am Steckenberg in Unterammergau werden vom 18. bis 21. Februar sowohl die beiden Läufe im Riesenslalom, als auch die anschließenden sechs Runden im Fallschirmzielspringen ausgetragen.

Die Athleten des Gastgebers rechnen sich gute Chancen auf Edelmetall in den Einzel- und Mannschaftswertungen aus. „Bei den Weltcups haben wir gezeigt, dass wir in der Weltspitze ganz vorn mitmischen und auch gewinnen können“, sieht Bundestrainer Jürgen Barth (Peiting) der WM quasi vor der Haustür mit großen Erwartungen entgegen.

Das deutsche Männerteam um Reinhold Haibel (Kempten/Durach), Andreas Fischer (Sulzberg), Peter Klarmann (Lindau am Bodensee) und Nicol Grimm (Weilheim) habe sogar das Zeug zu Gold. Auf Skiern liefern die DFV-Sportler traditionell Top-Ergebnisse ab. „Beim Weltcup Anfang Januar in St. Johann/Österreich hatten wir im Riesenslalom immerhin drei Starter unter den ersten Sechs“, so Barth.

Haibel (3.), Fischer (5.) und Grimm (6.) hatten sich hier eine exzellente Ausgangsposition für das Zielspringen erarbeitet und das deutsche Team auf Platz 2 nach der Skidisziplin gelaufen. Aufgrund des widrigen Wetters konnte das Fallschirmspringen jedoch nicht durchgeführt werden. Diese Situation wiederholte sich beim darauffolgenden Weltcup Ende Januar  im tschechischen Vrchlabi, wo Klarmann (3.) und erneut Grimm (4.) ihre Abfahrtsqualitäten unter Beweis stellten.

Auf keinen Fall aber, so Bundestrainer Barth, dürfe sich das Trauma der vorjährigen Weltmeisterschaft im sibirischen Tanay wiederholen. Da lag nicht nur Haibel nach dem Skislalom noch vorn, sondern auch die deutsche Mannschaft. Am Ende hatte es für das DFV-Quartett nur noch für den 9. Platz gereicht. Einzig Fischer war beim Springen von den widrigen Windverhältnissen verschont geblieben und beendete den Wettbewerb nach nur einem wertbaren Zielsprungdurchgang als WM-Fünfter. „Tanay möchte ich ungern als Maßstab oder eine Prognose für die WM in Unterammergau heranziehen“, meint Barth. „Der Wind in Tanay war äußerst unberechenbar, mit zeitweisen Böenwalzen, die für irreguläre Bedingungen gesorgt haben.“

Die Russen, die in Tanay mit Anton Filippov und Alexey Burenin den Weltmeister und Silbermedaillengewinner gestellt haben, sind in Unterammergau die teilnehmerstärkste Nation. Beide stehen wieder im Aufgebot. Neben Filippov, Burenin und seinen eigenen Spitzenathleten, sieht der deutsche Bundestrainer den Österreicher Toni Gruber und den Slowenen Ule Uros als härteste Mitstreiter um die Weltkrone im Paraski. Im Kampf um den Titel in der Mannschaftswertung sind für Jürgen Barth Slowenien und Russland die stärkste Konkurrenz. „Aber auch die Tschechen haben gut aufgeholt und sind nicht zu unterschätzen.“ Ebenso wie die Österreicher: „Die haben ein paar junge Leute dabei und sind für eine Überraschung allemal gut“, schätzt Barth ein.

In Unterammergau mit dabei ist ein weiterer Fallschirmsportler der Extraklasse: Felix Baumgartner, der Mann, der im Oktober 2012 in der Stratosphäre in knapp 39 Kilometern über der Erde aus einer Raumkapsel abgesprungen ist. Diesmal ist er aber nicht als Springer, sondern als Pilot in Aktion. Der Österreicher wird die Wettkämpfer in einem Hubschrauber auf die Absetzhöhe von 1000 Meter über dem Steckenberg bringen.

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