| Selbstverteidigung für die Cloud |
| 20. Oktober 2011 |
Neuerungen bei den Lösungen „Deep Security“ und „SecureCloud“ machen IT-Systeme immun, sorgen für mehr Datenschutz und vereinfachen die Einhaltung gesetzlicher Richtlinien(PresseBox) Hallbergmoos - Trend Micro hat seine Sicherheitslösungen für virtuelle Umgebungen und die Cloud überarbeitet und stellt auf der „VMworld 2011“ in Kopenhagen die neuen Versionen 8 von „Deep Security“ sowie 2 von „SecureCloud“ vor. Beide Lösungen sind jetzt miteinander integriert und machen durch Mechanismen zur Selbstverteidigung und Spionageabwehr virtuelle Ressourcen sowie Daten in der Cloud gegen Hackerangriffe immun. Im Mittelpunkt der Neuerungen von „Deep Security 8“ stehen das agentenlose Schutzmodul zur Integritätsüberwachung, das auf virtuelle Umgebungen unter „VMware vSphere 5“ abgestimmt ist, sowie Funktionen zur Überprüfung der Hypervisor-Integrität. Unternehmen können dadurch die Überwachung der Systemintegrität auf virtuellen Maschinen vereinfachen, gleichzeitig wird die Einhaltung gesetzlicher Richtlinien erleichtert und der Datenschutz erhöht. IT-Verantwortliche können ihre Sicherheitslösungen über eine zentrale Konsole kontrollieren, administrieren und sichern. Einher geht dies mit Verbesserungen bei der Sicherheitsplattform „SecureCloud“, die vor allem die Verschlüsselung sowie die Integration zwischen beiden Lösungen betreffen. „Deep Security“ schützt Betriebssysteme, Anwendungen und Daten auf physischen, virtuellen und Cloud-basierten Systemen. Mit dieser Lösung hatte Trend Micro als erster IT-Sicherheitsanbieter agentenlosen Malware-Schutz für virtuelle Umgebungen eingeführt und „Intrusion-Prevention“ sowie Web-Anwendungs-Schutz als Teil einer agentenlosen Lösung angeboten. In der neuen Version finden sich nun folgende Weiterentwicklungen: Bei physischen ServernDas automatische Cloud-basierte White-Listing für „sicherheitsrelevante Ereignisse“ sowie frei konfigurierbare „vertrauenswürdige Ereignisse“ machen die Integritätsüberwachung weniger komplex, was die Technologie für ein noch breiteres Kundenspektrum als bisher interessant macht. Einher geht dies mit agentenbasierten Anti-Malware-Funktionen: Dadurch können Unternehmen den Schutz durch „Deep Security“ auch auf physische Server mit Windows- und Linux-Betriebssystem ausweiten. Bei virtuellen Servern
Bei virtuellen Desktops
Umfassender Cloud-Schutz mit „Deep Security 8“ und „SecureCloud 2“Unterstützt wird „Deep Security“ durch die neue Version von „Trend Micro SecureCloud“: Während „Deep Security“ einen sicheren Container für Anwendungen und Server in der Cloud bietet, verstärkt „SecureCloud“ den damit erreichten Schutz um die Verschlüsselung und damit die Absicherung der von den Servern und Anwendungen genutzten Daten. Zusammen bilden die beiden Lösungen einen Sicherheitsrahmen, der den jeweiligen Kontext erkennt, sich daran anpasst und so auf den ständig wechselnden Status eines dynamischen Rechenzentrums reagiert. „SecureCloud“ ermöglicht die Verschlüsselung und Kontrolle von Daten in öffentlichen, privaten oder hybriden Cloud-Umgebungen. Kunden können schneller in Cloud-Technologien einsteigen, Kosten einsparen und leichter sicherstellen, dass sie gesetzliche Richtlinien einhalten. Die neue Version verwendet bei der Kommunikation mit „Deep Security“ Informationen über den Sicherheitsstatus – dadurch ist sichergestellt, dass der Schutz aller Server, die auf verschlüsselte Daten zugreifen möchten, auf dem aktuellen Stand ist, bevor die Schlüssel übermittelt werden. Wenn eine Integritätsüberwachung durch „Deep Security“ ergeben hat, dass eine virtuelle Maschine mit nicht mehr aktuellem oder mit unzureichendem Schutzstatus starten möchte oder dass sie durch einen Angriff kompromittiert wurde, reagiert „SecureCloud“ automatisch – und der Datenzugriff dieser Maschine wird unterbunden: Die Schlüsselherausgabe wird verweigert und der IT-Administrator erhält einen entsprechenden Hinweis. Zu den weiteren Verbesserungen bei „SecureCloud“ gehört ein neuer Verschlüsselungsagent einschließlich vollständiger Zertifizierung für „FIPS 140-2“. Diese Zertifizierung (FIPS = Federal Information Processing Standards) wird von Regierungsbehörden und Unternehmen, welche die höchsten Sicherheitsstandards einhalten müssen, für ihre Verschlüsselungslösungen benötigt. Darüber hinaus kann SecureCloud dank neuer Integration in den „Deep Security Manager“ Anfragen an diesen stellen und Informationen über die geschützten Server sammeln; hierbei ist nun auch das Linux-Betriebssystem abgedeckt. Auf Basis dieser neu gewonnenen Informationen können Administratoren, die „SecureCloud“ im Einsatz haben, neue Richtlinien erstellen und bestehende Regeln anpassen, die den Zugriff der Server auf bestimmte Schlüssel betreffen. Dies erhöht die Sicherheit und bietet zusätzliche Validierungskriterien, die aus der Betriebsumgebung von „Deep Security“ abgefragt werden. Weiterführende Informationen, Preise und VerfügbarkeitBei „Deep Security“ müssen Unternehmen lediglich die Sicherheitskomponenten lizenzieren, die sie aktuell auf bestimmten Servern benötigen. Einzelne Module lassen sich bequem durch einen einfachen Lizenzwechsel hinzufügen. „Deep Security 8“ wird im Raum DACH voraussichtlich Ende des Jahres verfügbar sein. „SecureCloud“ ist als gehostete SaaS-Lösung in einer kostenlosen Zweimonats-Testversion verfügbar, alternativ als On-Premise-Software. Sie ist einzeln oder zusammen mit „Deep Security 8“ (als Teil des „Total Cloud Protection Pack“) erhältlich. Für Service-Provider gibt es außerdem Bereitstellungsarten, die eine einheitliche Abrechnung sowie eine schnelle Implementierung ermöglichen. |




