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Hohe „Dunkelziffer“

Zu viele Fahrräder ohne Beleuchtung

Berlin, 20.10.2016 | Die Beleuchtung gehört zu den elementaren Sicherheitseinrichtungen an einem Fahrrad. Ihre einzelnen Bestandteile werden in der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) definiert. Trotzdem funktioniert an rund 40 Prozent der Fahrräder die Beleuchtung nur unzureichend oder fehlt völlig. Durch schlechte Sicht und Sichtbarkeit erhöht sich die Unfallgefahr – gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit.

Fehlende Wartung ist nur ein Grund für eine defekte oder fehlende Beleuchtung. Auch Markttrends führen dazu, dass Fahrräder ohne Licht und Reflektoren unterwegs sind. Für den Straßenverkehr sind sie damit aber ungeeignet.

Licht ist Pflicht

Die Beleuchtung an Fahrrädern wird durch Paragraph 67 der StVZO geregelt. Er schreibt vor, welche Lichter (aktive Beleuchtung) und Reflektoren (passive Beleuchtung) ein Rad haben muss, um für den Straßenverkehr zugelassen zu sein: Vorne ist ein weißer Scheinwerfer und ein weißer Rückstrahler vorgeschrieben, mit Dynamo oder Batterielicht. Hinten sind es ein roter Großflächenrückstrahler mit Buchstabe Z, ein rotes Rücklicht und ein roter Rückstrahler. Zudem muss ein verkehrssicheres Fahrrad zwei gelbe Reflektoren pro Pedal sowie zwei gelbe Speichenrückstrahler (im Volksmund „Katzenaugen“ genannt) pro Laufrad haben; alternativ zu den Speichenrückstrahlern ist auch weißes, reflektierendes Material an Speiche, Felge oder Reifen möglich.

In den letzten Jahren haben sich Neuerungen am Markt etabliert, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen. Dazu gehören u.a. leichtgängige Nabendynamos, Standlicht, LED-Technik und Bremslicht.

Modisch, aber unterbelichtet

Warum sind Fahrräder mit komplett fehlender Beleuchtung so häufig unterwegs? Eine mögliche Erklärung ist ihre Entwicklung über den Gebrauch als reines Fortbewegungsmittel hinaus. Sie sind immer mehr Lifestyle-Objekt und Sportgerät. Solche Fahrräder (zum Beispiel Mountainbikes, Rennräder, Fixies etc.) werden ohne Beleuchtung ver- und gekauft, obwohl sie im Alltag auf öffentlichen Straßen genutzt werden. Zusätzlich verzichten viele Radfahrer auf die vorgeschriebenen Reflektoren, weil sie das Fahrrad weniger sportlich und stylisch aussehen lassen.

Sichtbarkeit heißt Sicherheit

„Lichtmuffeln“ sollte bewusst sein, dass eine unzureichende oder gar fehlende Beleuchtung nur zum eigenen Nachteil sein kann; sie setzen sich einem erhöhten Unfallrisiko aus. Gerade im Herbst, wenn die Tage kürzer werden, ist eine ausreichende Beleuchtung dringend geboten. Nachts und in der Dämmerung werden Radfahrer leicht von anderen Verkehrsteilnehmern übersehen. Aber auch die Gefahr von Alleinunfällen wird durch mangelnde Ausleuchtung der Fahrbahn und des Radweges erhöht.

Tags: Mobilität

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