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Ohne Tabakrauch starten Kinder besser ins Leben

Aufsuchende Präventionsarbeit wird mit wichtigem Thema verstärkt

Im Auftrag des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt beraten interkulturelle Vermittlerinnen und Vermittler von HEKS seit 2010 jährlich ca. 1‘500 Eltern von Kleinkindern, insbesondere Migrantinnen und Migranten, zu Gesundheitsthemen. Diese erfolgreiche Präventionsarbeit wird neu mit dem zusätzlichen Thema „Schutz vor Passivrauchen“ ergänzt.

Im Rahmen des vom Tabakpräventionsfonds des Bundesamtes für Gesundheit unterstützten kantonalen Tabakpräventionsprogramms Basel-Stadt, erweitert die Thematik Schutz der Kinder vor Passivrauchen das bereits gut etablierte Projekt Vitalina der HEKS-Regionalstelle beider Basel. Vitalina ermöglicht fremdsprachigen Eltern mit Kindern im Vorschulalter im Kanton Basel-Stadt den Zugang zu wichtigen Gesundheitsinformationen.

Dass Rauchen der Gesundheit schadet, ist allgemein bekannt. Wie stark Kinder aber unter Passivrauch leiden können, ist vielen Eltern und weiteren Bezugspersonen der Kinder oft nicht bewusst. Passivrauchen gefährdet die Gesundheit, ist krebserregend und kann Krebs, Herzkreislauf-Erkrankungen, Asthma und Infektionen der Atemwege hervorrufen. Insbesondere Kleinkinder sind durch das Passivrauchen gefährdet. Passivrauchen schadet ihren Organen mehr als denjenigen von Erwachsenen, weil diese noch nicht vollständig entwickelt sind. Darum, und weil Kleinkinder zwei- bis dreimal häufiger ein- und ausatmen, nehmen sie dreimal mehr Giftstoffe aus dem Zigarettenrauch auf als Erwachsene.

Als Resultat der Passivrauchexposition weisen mitrauchende Kinder oft eine verminderte Lungenfunktion auf und leiden häufiger an Atemwegserkrankungen, Bronchitis, Lungenentzündungen, Husten und Auswurf. Mit blossem Lüften kann der Rauch mit seinen Schadstoffen nur ungenügend beseitigt werden. In einem verqualmten Raum atmet ein Kind jede Stunde so viele Schadstoffe ein, wie wenn es selbst eine Zigarette rauchen würde. Es ist deswegen für die Gesundheit des Kindes sehr wichtig, dass alle Bezugspersonen das Heranwachsende vor dem Passivrauchen schützen.

An diesem Punkt setzt die inhaltliche Erweiterung des Projekts Vitalina von HEKS an. Geschulte interkulturelle Vermittlerinnen und Vermittler sprechen Eltern aus ihrem Kulturkreis auf Spielplätzen, in Parks, an beliebten Treffpunkten im Quartier, in Spielgruppen oder Vereinen der Migrationsbevölkerung direkt in der jeweiligen Sprache an. Sie geben ihr Wissen zu Passivrauchschutz aber auch Ernährung und Bewegung weiter, beraten und begleiten die Eltern bei der Umsetzung der erteilten Gesundheitstipps für ihre Kinder. Zur Unterstützung hat das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt zusätzlich den Flyer „Ich schütze mein Kind vor dem Passivrauchen“ herausgegeben. Der neue Flyer liegt in der Sprache Deutsch sowie in zehn Fremdsprachen vor und kann bei der Abteilung Präventiv- und Sozialmedizin gratis bezogen werden.

Flyer "Ich schütze mein Kind vor Passivrauchen"

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