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CENTRAL STATION verbindet Kunst- und Alltagsraum

Mitten in Basel entsteht mit der CENTRAL STATION eine künstliche, fast wirkliche Stadt auf 2000 Quadratmetern. Realisiert wird die Idee von Littmann Kulturprojekte, in Zusammenarbeit mit dem Künstler Franz Burkhardt, der CENTRAL STATION entworfen, umgesetzt und gestaltet hat. Zu finden ist CENTRAL STATION im Untergeschoss am früheren Migros-Standort Kirschgarten in der Sternengasse.

«Mehr Kunst in den Alltag, weniger Alltag in die Kultur»: CENTRAL STATION ist eine Kunst-Installation zum Anfassen. Eine kleine Stadt in der Stadt, in der sich Kunst- und Alltagsraum verbinden. Mit Räumen, die Alltägliches so anbieten, dass daraus Alltagskultur wird. Ein Ort, der Kultur vermittelt, die es sonst nur am Rande oder einzeln gibt. «Es ist ein 6000 Kubikmeter kleines Universum», sagt Realisator Klaus Littmann, «es ist etwas völlig Neues».

Realität? Illusion? Eröffnet wird CENTRAL STATION am 9. Dezember 2016 um 22 Uhr und dauert bis Ende 2019. Der Ort an der Basler Sternengasse besteht aus 20 Bauten und Räumen im Kompaktformat. Sie ergeben ein fiktives, trotzdem realistisches Stadtbild, das sich über die gesamte Projektzeit entwickeln und verändern wird. Für den Betrachter bleibt zunächst unerschlossen, ob Details wie der Elektro-Verteilerkasten Realität oder Illusion sind. Patina und Gebrauchsspuren verraten: Diese Stadt gibt es nicht erst seit gestern. Oder doch? Spielt es eine Rolle?

Zentrale Elemente Belebt wird CENTRAL STATION von Veranstaltungsreihen, die beispielsweise Konzerte, Strassenmusik, Ausstellungen, Lesungen, Strassenkino, Performance oder Workshops beinhalten. Betrieben werden die Bauten und Räume, die in den kommenden Wochen nach und nach eröffnet werden, mit den unterschiedlichsten Angeboten:

Videostudio, Sprachschule, Läden, Kulinarik, Feinkost. Dazu zählen auch der «Link_Tank», eine Art Schaltzentrale für junge Kreative, vom Basler Kunstschaffenden Enrique Fontanilles ins Leben gerufen. Platz für Meinungen schafft der «Raum der freien Rede», angelehnt an den «Speaker’s Corner» im Londoner Hyde Park. Ausgestellt wird im «Salon des dessins», ganz dem Thema Zeichnungen gewidmet. Sammlungen gezeigt werden im «Collector’s Space». Es gibt auch eine Kunst-Wunderkammer und eine Handwerkerstube. Getrunken und gegessen wird in der «Larry’s Bar» im Stil der «Harry’s Bar» in Venedig, Fumoir inklusive. Donnerstag und Freitag legt jeweils ein DJ auf.

 Enge Zusammenarbeit

Entworfen, umgesetzt und gestaltet wurde CENTRAL STATION von dem in Belgien lebenden Künstler, Zeichner und Bildhauer Franz Burkhardt, nach einer Idee von Klaus Littmann. Beide verbindet seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit.

Öffnungszeiten

Montag bis Mittwoch sowie am Samstag ist CENTRAL STATION von 9-20 Uhr geöffnet, Donnerstag und Freitag bis 1 Uhr morgens.

Tags: Ausstellung

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