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Schlechthin die Stadt am Hochrhein; Basel, wo die Chemieindustrie Ihr Zuhause hat.

Foto ©ElasticComputeFarm / Pixabay

Food for Biodiversity unterstützt Lebensmittelbranche beim biodiversitätsfreundlichen Anbau

Radolfzell —  Nicht nur am Internationalen Tag der Biologischen Vielfalt, der uns kommenden Sonntag bevorsteht, ist diese Zahl fatal und beängstigend: Dem Bericht des Weltbiodiversitätsrats von 2019 zufolge sind weltweit rund eine Million Arten vom Aussterben bedroht. Nach einer Studie des NABU und der Boston Consulting Group (BCG) wird der Wert der Verluste an Ökosystemleistungen auf über sechs Billionen Dollar pro Jahr geschätzt. Damit übertrifft er das Bruttoinlandsprodukt aller Länder außer den USA und China. Auch in Deutschland ist der Trend negativ. Der Verlust der Biologischen Vielfalt gehört neben dem Klimawandel zu den größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts – eine Herausforderung, der der vom Global Nature Fund (GNF) koordinierte Verein Food for Biodiversity entschlossen begegnen möchte. Sein Ziel: die konkrete Umsetzung von Maßnahmen, die den Schutz der Biodiversität messbar verbessern.

Ein breites Bündnis für Biologische Vielfalt

Die aktuell 25 Unternehmen, Verbände und Standardorganisationen sowie Umweltorganisationen und ein Forschungsinstitut haben sich auf einen Arbeitsplan verständigt, um einen Beitrag zu leisten, den Verlust von Arten und Lebensräumen zu stoppen. Alle im Verein organisierten Unternehmen verpflichten sich, biodiversitätsfördernde Maßnahmen zu unterstützen. Dazu gehört vor allem die Einhaltung von Kriterien zum Schutz der Biologischen Vielfalt bei der Produktion von landwirtschaftlichen Rohstoffen in allen Lieferketten. Auch das Schaffen von Anreizen für die Landwirtschaft, die faire Übernahme von Kosten für Schutzmaßnahmen und die Fortbildung von Landwirt*innen sowie Manager*innen der Lebensmittelunternehmen gehören zum Arbeitsplan. Alle Mitglieder profitieren von der Expertise und dem regen Austausch, denn diese große Herausforderung muss die Branche gemeinsam angehen.

Vielversprechender Einsatz des Basis-Sets für Biodiversität

Wesentlicher Bestandteil der Arbeit von Food for Biodiversity ist das Basis-Set an Biodiversitätskriterien: Dabei handelt es sich nicht um einen neuen Standard, sondern um ein von Vertreter*innen von Lebensmittelunternehmen, -standards, Landwirtschaft, wissenschaftlichen Institutionen und Umweltorganisationen im Rahmen des Vereins erarbeitetes Angebot an weitere Lebensmittel-Standards und Unternehmen: Sie sollen ihre Vorgaben mit dem Basis-Set vergleichen und – wenn notwendig – überarbeiten, um weitere wichtige Kriterien und Maßnahmen für den Schutz Biologischer Vielfalt zu integrieren. Die Umsetzung des Basis-Sets schafft z.B. die Grundlage für die Anlage und Erhaltung von naturnahen Habitaten wie Biotop-Korridoren und Gewässerrandstreifen. Von einigen der Projektpartner wird das Basis-Set an Biodiversitätskriterien bereits erfolgreich in Pilotprojekten umgesetzt:

  • Kaufland finanziert Nützlingsstreifen mit eigens dafür konzipiertem Saatgut auf etwa 26 Hektar Kartoffelanbaufläche. Seit Kurzem wird die Maßnahme durch ein monatliches Monitoring von Zielarten wie Wildbienen und Schwebfliegen begleitet, um ihre Wirksamkeit zu bestimmen.
  • Das Food for Biodiversity-Mitglied Zentis bezieht Pfirsiche und Aprikosen von größeren landwirtschaftlichen Betrieben mit insgesamt etwa 270 Hektar Anbaufläche in der Region Murcia in Südspanien. Hier fanden gemeinsam mit Expert*innen der Partnerorganisation Fundación Global Nature bereits Betriebsbegehungen statt, um das Potential für die Umsetzung biodiversitätsfördernder Maßnahmen zu evaluieren.
  • In der Bodenseeregion engagieren sich jedes Jahr rund 150 Obstbaubetriebe für die Förderung der Biodiversität und speziell der Wildbienen. Mit fachlicher Unterstützung der Bodensee-Stiftung und der Obstbauberatung sowie mit finanzieller Unterstützung durch die REWE Group werden ein- und mehrjährige Blühflächen angelegt, Nisthilfen und Lebensräume für Wildbienen bereitgestellt und zahlreiche weitere Naturschutzmaßnahmen umgesetzt.

Erfahren Sie mehr über die Arbeit von Food for Biodiversity

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Die Delegation aus Brasilien vor dem ZSW-Gebäude mit der Photovoltaik-Fassade ©ZSW

Grüner Wasserstoff – Brücke zwischen Deutschland und Brasilien

Brasilianische Delegation besucht ZSW in Stuttgart

Eine Delegation aus Brasilien hat heute das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) in Stuttgart besucht. In den Gesprächen ging es vor allem um das Thema grüner Wasserstoff. Brasilien ist aufgrund seiner geografischen und klimatischen Bedingungen ein vielversprechender Standort für die Produktion von grünem Wasserstoff.

Zwischen dem ZSW und Brasilien bestehen bereits verschiedene Kooperationen auf Projektebene. Das ZSW unterstützt gemeinsam mit Partnern derzeit Brasilien bei der Entwicklung einer Wasserstoffstrategie mit dem Ziel, eine Wirtschaft für grünen Wasserstoff in Brasilien aufzubauen. Mit dem Projekt „H2Brasil – Grüner Wasserstoff in Brasilien“, das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie GIZ (Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) gefördert wird, sollen wichtige Impulse für die Entwicklung eines Marktes für grünen Wasserstoff gegeben werden.

„Wir freuen uns, dass wir mit dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung einen international renommierten Partner bei diesem Projekt mit an Bord haben“, betont Rafael Lucchesi, Generaldirektor von SENAI National, der die zehnköpfige Delegation anführt. SENAI National ist eine privatwirtschaftlich organisierte Institution, welche in allen Bundesstaaten Institute unterhält, die sich unter anderem mit angewandter Forschung und Technologietransfer befassen.

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Symbolbild Int. Schmiedetreffen Schönwald

Internationales Schmiedetreffen in Schönwald

Vom 27. bis 29. Mai 2022 steht in der Gemeinde Schönwald das Internationale Schmiedetreffen im Mittelpunkt. 66 Künstler:innen zeigen ihre schönsten Werke und geben Einblicke in ihre Arbeit. Am 29. Mai wird dann offiziell die Ausstellung „Metallgestaltung heute“ eröffnet, bei der bis Ende September mehr als 120 Werke zu sehen sein werden.

Hinterzarten/SchönwaldVon Freitag, 27. Mai, bis Sonntag, 29. Mai 2022, findet in Schönwald das Internationale Schmiedetreffen zum Auftakt der Ausstellung “Metallgestaltung heute” statt. Dabei zeigen 66 Metallgestalter:innen aus zwölf Ländern ihr Können am Schmiedefeuer. Los geht es am Freitag bereits um 9 Uhr mit „Schauschmieden“ auf dem Rathausplatz. Gäste sind dazu eingeladen, den Künstler:innen über die Schulter zu schauen. Unter fachlicher Anleitung gibt es auch Mitmachangebote für Kinder. Für musikalische Unterhaltung sorgen die Breg Brass Buebe, Hobelbank Krainer und Schönwälder Dorfmusikanten. Die örtlichen Vereine kümmern sich um den kulinarischen Rahmen.

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Zwischen Krieg und Klimaschutz: Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) debattierte in ihrer neuen Veranstaltungsreihe „DBUgoesBrussels“ mit zahlreichen Gästen in der Landesvertretung (LV) Niedersachsen in Brüssel über eine der drängendsten Zukunftsfragen unserer Zeit: Wie ist die Energiewende zu schaffen – ohne Wohlstand und Versorgungssicherheit zu gefährden? Eine teils dramatische Lage schilderte in seiner Keynote EWE-Vorstandschef Stefan Dohler (links), hier im Gespräch mit DBU-Generalsekretär Alexander Bonde (Mitte) und LV-Leiter Michael Freericks. ©Klaus Jongebloed/DBU

„Wohlstand von morgen durch Sonne, Wind und Circular Economy“

„DBUgoesBrussels“: Zwischen Krieg und Klimaschutz

Brüssel/Osnabrück. Der Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Alexander Bonde, hält infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine einen radikalen Wandel der Wirtschaft in der Europäischen Union (EU) für unausweichlich, wenn die EU ihren ambitionierten „Green Deal“ mit Europa als erstem klimaneutralen Kontinent bis 2050 erreichen will. Zum Auftakt der DBU-Veranstaltungsreihe „DBUgoesBrussels“ unter dem Titel „Zwischen Krieg und Klimaschutz: Wie schafft Europa die Energiewende?“ gestern (Dienstag) in der Landesvertretung Niedersachsen sagte Bonde: „Die geo- und sicherheitspolitische Zeitenwende verlangt eine fundamentale Neuorientierung – in unserem Umgang sowohl mit Energie als auch mit Rohstoffen.“

EWE-Vorstandschef Dohler warnt vor Gefährdung der Versorgungssicherheit in Deutschland

Bei der Veranstaltung in der belgischen Hauptstadt, in der sich von Kommission über den Rat der Mitgliedstaaten bis hin zum Parlament zentrale EU-Institutionen befinden, mahnte Bonde, keine Zeit zu verlieren. „Neben allem entsetzlichen menschlichen Leid führt der Ukraine-Krieg vor Augen, in welche Falle Deutschland und andere EU-Staaten durch die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und entsprechenden Gas-, Öl- und Kohle-Importen getappt sind.“ EWE-Vorstandsvorsitzender Stefan Dohler warnte in seiner Keynote davor, „dass die Abhängigkeit von russischen Erdgasimporten die Versorgungssicherheit in Deutschland massiv gefährden könnte und deshalb umgehend Handlungsbedarf besteht“. Notwendig seien „kurzfristig alternative Gasbezugsquellen“. Und: „Wir müssen den Verbrauch reduzieren sowie substituieren und dabei soweit irgend möglich auf erneuerbare Energien setzen. Langfristig müssen auch alle Energieimporte klimaneutral sein.“

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rakete sceene
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