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Konstanzer Intensivmedizin hat Vorbildcharakter

„Wie gut sind wir?“ Das wollten die beiden Chefärzte der interdisziplinären Intensivstation, Prof. Wolfgang Krüger und Prof. Hans-Joachim Kabitz, sowie die beiden pflegerischen Stationsleiterinnen, Petra Merten und Simone Dautel, des Klinikums Konstanz wissen und stellten sich freiwillig den prüfenden Blicken externer „Peer Reviews“. Diese „Gutachter auf Augenhöhe“ aus dem ärztlichen und pflegerischen Bereich kamen Anfang des Jahres einen Tag lang nach Konstanz und schauten genau hin. Sie kamen von anderen Intensivstationen baden-württembergischer Krankenhäuser sowie von Universitätskliniken und waren allesamt ausgewiesene Experten der Intensivmedizin.

Rund 160 Intensivstationen in Deutschland haben sich bislang diesen ärztlichen und pflegerischen Reviews unterzogen. Peer-Review bedeutet eine Begutachtung durch Fachkollegen und ist ein Verfahren zur Qualitätssicherung. Dieses wird von der Landesärztekammer koordiniert, Ziel ist die  kontinuierliche Verbesserung der Patientenversorgung im Land. „Wir wissen um unsere gute Arbeit, dennoch ist es uns wichtig, uns den kritischen Fragen externer Experten zu stellen, um mögliche Verbesserungspotentiale zu entdecken, von anderen zu lernen und um uns weiter zu entwickeln“, begründet Prof. Wolfgang Krüger die freiwillige Teilnahme am Peer Review Verfahren für die Intensivmedizin, das nach einem standardisierten Verfahren der Fachgesellschaften der Anästhesie und Intensivmedizin stattfindet.

Intensivstationen und Operationssäle gehören aufgrund der hohen Prozessdichte zu den kritischen Bereichen in einem Krankenhaus. Hier ist es besonders wichtig, dass alle Rädchen gut ineinander greifen, die Abläufe und die Kommunikation stimmen. Das ist für die schwerstkranken Patienten überlebenswichtig. „Schnell, koordiniert und professionell“ lautet die Devise im Intensivbereich. Auch Sensibilität ist gefragt, denn nicht selten haben es die Ärzte und Pfleger mit Leben und Tod und neben den Patienten auch mit leidenden Angehörigen zu tun.

Im Vorfeld der Expertenbegehung erfolgte eine Selbsteinschätzung durch die Mitarbeiter der Station zu über 50 ausgewählten Aspekten zu Organisation, Struktur, Abläufe und Ergebnisse der Intensivtherapie. Diese Selbsteinschätzung wurde nach der intensiven Begehung der Station und Teilnahme an Visiten mit der Einschätzung der externen Peer Reviews abgeglichen.

Mit dem Ergebnis können die Verantwortlichen der Konstanzer Intensivstation, Prof. Wolfgang Krüger, Prof. Hans-Joachim Kabitz sowie die beiden pflegerischen Stationsleiterinnen Petra Merten und Simone Dautel zufrieden sein. Nicht nur das hohe Engagement und die Kompetenz der Mitarbeiter wurden sehr gelobt, in einigen Bereichen wurde das Konstanzer Vorgehen sogar als „best practice“ eingestuft und hat damit Vorbildcharakter für andere Krankenhäuser. Dazu zählen die eigens für die Intensivstation zuständige Seelsorgerin, die sich vor allem um die Angehörigen der Patienten kümmert, und der sorgsame Umgang mit Antibiotika.

Auch der professionelle Umgang mit den infektiologischen Herausforderungen, die Umsetzung der Hygienemaßnahmen sowie die interdisziplinären und interprofessionellen Visiten, bei denen auch Mitarbeiter der Apotheke und der Mikrobiologie vertreten sind, fielen besonders positiv auf. Die elektronische Patientenakte, speziell auf die Bedürfnisse der Intensivstation angepasst, führt zudem zu einer deutlichen Erhöhung der Patientensicherheit.

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