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Hommage an ein zerstörtes Kulturerbe

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Uni- und HTWG-Studierende bereiten Palmyra-Ausstellung im Konstanzer Bildungsturm vor

Die Stadt Palmyra stand jahrhundertelang für eines der bedeutendsten kulturellen Denkmäler des Nahen Ostens. Die Ruinen der antiken Oasenstadt kündeten vom Reichtum der Seidenstraße und vom Zauber des Orients – bis im Jahr 2015 Kämpfer des so genannten islamischen Staates die Stadt eingenommen und begonnen haben, die Kulturdenkmäler zu zerstören. Die Zukunft Palmyras ist heute ungewiss. Studierende der Hochschule Konstanz sowie der Universität Konstanz lassen ab Juni die historischen Stätten in einer Ausstellung im Bildungsturm wieder aufleben. Das Rahmenprogramm startet mit einem Vortrag bereits am Donnerstag, 16. Februar, um 18 Uhr.

Die Besucher zum Nachdenken bringen – das unter anderem wollen Studierende der HTWG und der Universität mit der Ausstellung »Rebuild Palmyra« erreichen. Das Rahmenprogramm startet bereits im Februar, Konzept und Modelle sind bei den Werkschauen von Architekten und Designern am Wochenende zu sehen. Foto: HTWGDann wird Archäologieprofessor Stefan Hauser im Archäologischen Landesmuseum über »Schätze und Schicksal« Palmyras referieren. Hauser gehört mit dem Informatikprofessor Harald Reiterer und dem Professor für Architektur und Design Eberhard Schlag zu den Dozenten im interdisziplinären Masterseminar aus Uni- und HTWG-Studierenden, die die Ausstellung im Bildungsturm planen und umsetzen. In der vergangenen Woche haben sie ihr Konzept präsentiert. Es beinhaltet umfangreiche Informationen zur antiken Stadt und ihrer Zerstörung. Um die Geschichte der Stadt Palmyra sowie die aktuelle Situation vor Ort zu vermitteln, möchte das Team unter anderem auch zu moderner Virtual-Reality-Technologie greifen: Mit Hilfe eines Blicks durch die VR-Brille können Besucher einen Rundgang durch die intakten historischen Stätten machen.

Schließlich führt die Ausstellung im obersten Stockwerk des Bildungsturms zu einer Frage, die derzeit in der Fachwelt diskutiert wird: Sollen die Kulturdenkmäler in Palmyra wieder aufgebaut werden oder nicht? In der Ausstellung werden auch die Besucher um ihre Meinung gebeten.

Terminplan der Veranstaltungen:

16. Februar, 18 Uhr: Abend der Archäologie, »Palmyra – Schätze und Schicksal«, Archäologisches Landesmuseum Konstanz
17. bis 20. Februar: Werkschau Architektur 2017, »Design und Raum – Rebuild Palmyra?«
Hochschule Konstanz (HTWG)
Mai und Juni: Unterschiedliche Aktionen in der Innenstadt: »Lernen Sie Palmyra kennen«
30. Juni: Ausstellungseröffnung Bildungsturm Konstanz
1. Juli bis 17. September: Dauer der Ausstellung


Bildunterschrift:
Die Besucher zum Nachdenken bringen – das unter anderem wollen Studierende der HTWG und der Universität mit der Ausstellung »Rebuild Palmyra« erreichen. Das Rahmenprogramm startet bereits im Februar, Konzept und Modelle sind bei den Werkschauen von Architekten und Designern am Wochenende zu sehen.
Foto: HTWG

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