Kinderuni Hochrhein mit phaenovum-SchülerInnen auf großer Bühne

Verfasst von Helga Martin | Kaufmännische Geschäftsführerin phaenvoum Schülerforschungszentrum am . Veröffentlicht in Lörrach

phaenovum-SchülerInnen Jule Knauer (2.v.l), Maja Spanke (3. v.l.) sowie Ronja Spanke (1. v.l.) als Moderatorin bei der Kinderuni Hochrhein, die zu Gast war im Schullabor EXPERIO Roche; Kaiseraugst (CH); Fotograf: Philipp Wente

Warm-up für Jugend forscht: Mutige Jungforscherinnen und -forscher teilen Wissen auf großer Bühne. Mit einer Sonderausgabe war die Kinderuni Hochrhein Anfang Februar bei Roche zu Gast: Fünf Jungforscherinnen und -forscher vom phaenovum Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck e.V. haben dabei naturwissenschaftliche Projekte erstmalig als „Warm Up“, noch vor dem Jugend forscht Wettbewerb, vorgestellt. Nach den Vorträgen konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kinderuni im Schullabor EXPERIO Roche experimentieren.

Die Kinderuni-Sonderausgabe mit 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern legte einen Schwerpunkt auf den Wissensaustausch zwischen jungen Menschen. „Rund sechzig Kinder aus Deutschland und der Schweiz konnten so Wissenschaft für sich entdecken“, sagt Helmar Burkhart, Rektor der grenzüberschreitenden Kinderuni Hochrhein. „Die Vorträge waren vielfältig und haben für Begeisterung unter den Teilnehmern gesorgt.“ Als langjährige Kinderuni-Teilnehmerin sagt Linda Betting: „Es war spannend einmal außerhalb der Kinderuni-Räume an Vorträgen teilzunehmen.“

Mit Blick auf den Titel der Kinderuni-Sonderausgabe sagt Helga Martin, Geschäftsführerin vom phaenovum Schülerforschungszentrum: „Die Veranstaltung hatte das Motto ‚Warm-up für Jugend forscht‘, denn der nächste Jugend forscht Wettbewerb steht am 14. Februar 2019 an. Die Kinderuni-Veranstaltung war also eine gute Gelegenheit für unsere Jungforscherinnen und Jungforscher, ihre Vorträge erstmals vor Publikum zu präsentieren.“ „Die Schülerinnen und Schüler haben alle mindestens ein halbes Jahr engagiert an ihren Projekten gearbeitet. Bei den Projekten geht es um technische Sicherheitslücken auf Tastaturen oder um die Frage, wie Muster in Sonnenblumen entstehen. Originell war auch die Forschungsfrage ob Menschen beim Hintereinandergehen eher wie ein Pferd oder wie ein Kamel laufen“, berichtet Renate Spanke, Lehrbeauftragte des phaenovums und Betreuerin der Schülerinnen und Schüler. „Mir hat der Vortrag mit den Sonnenblumen am besten gefallen, weil ich Blumen gerne habe“, sagt Mira Onorati. Ihr Bruder Luca meint: „Für mich war der Vortrag mit der Tastatur am spannendsten. Durch eine Wärmebildkamera konnte man noch länger sehen, welche Tasten gedrückt wurden.“
Warm-up für Jugend forscht: Lernen und selbst experimentieren

„Als forschendes Unternehmen möchten wir auch junge Menschen für moderne Wissenschaft begeistern“, sagt Hagen Pfundner, Vorstand der Roche Pharma AG. „Wir unterstützen das Projekt sehr gern und finden es klasse, dass die Jungforscherinnen und Jungforscher ihr Wissen auf großer Bühne geteilt haben.“

Am 6. Februar 2019 hatten die Kinderuni-Besucher am Roche-Standort Kaiseraugst zudem Gelegenheit selbst zu experimentieren. “In unserem Schullabor konnten Kinder Tintenspuren verschwinden lassen und zum großen Erstaunen anschließend wieder sichtbar machen“ sagt Serge Corpataux, Leiter des Schullabor EXPERIO Roche. “Wir freuen uns, dass die Acht- bis Zwölfjährigen bei dieser Gelegenheit spielerisch Naturwissenschaft auf unserem Campus entdecken konnten.“ Kinderuni-Teilnehmerin Jamilia Mann sagt: „Ich fand es toll, dass wir in dem Labor kleine Experimente machen konnten. Davor war ich noch nie in einem Labor, es war riesig!“
Informationen zu den beteiligten Institutionen findet man unter kinderuni-hochrhein.eu, phaenovum.eu,experio-roche.ch, Roche Pharma AG

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