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Potentialstudie Kleine Wasserkraft im Internet

Seit Mitte November ist die Studie über das Ausbaupotential der Wasserkraft an Standorten bis 1.000 kW (kleine Wasserkraft) für das baden-württembergische Einzugsgebiet des Hochrheins veröffentlicht. Die Studie ist im Internet unter http://www.energieatlas-bw.de/ unter dem Thema „Wasser“ einsehbar. Neben der 106 Seiten umfassenden Studie ist auch eine Karte mit den Standorten abgebildet, an denen das größte Ausbaupotential gesehen wird.

Im Landkreis Waldshut sind insgesamt 13 Standorte aufgeführt, die über die derzeitige Nutzung hinaus zusätzliche oder neue Wasserkraftpotentiale erwarten lassen. An sechs Standorten ist eine ursprünglich vorhandene Wasserkraftanlage nicht mehr existent oder außer Betrieb. An sechs vorhandenen Wasserkraftanlagen wird Optimierungspotenzial gesehen. Dort könnten z.B. alte Turbinen durch neue, effizientere Turbinen ersetzt werden. Beim Kraftwerk Hottingen hat die Energiedienst AG diese Effizienzsteigerung unlängst schon umgesetzt.

Der einzige neue Standort, ohne Anlage, liegt beim Gonon-Wehr an der Wutach oberhalb von Stühlingen. Jedoch auch hier ist das Potential zur Wasserkraftnutzung schon entdeckt und in die Planung einer Wasserkraftanlage eingeflossen. Die Wutach liegt in diesem Bereich zur Hälfte auf Schweizer Gebiet. Eine Nutzung der Wasserkraft ist an diesem Standort nur im Einvernehmen mit der Schweizer Seite möglich.

Die Potentialermittlungen der Studie sind auf bestehende Querbauwerke, wie Wehre oder künstliche Absturzbauwerke im Gewässer, beschränkt. Ferner wurden nur solche Standorte untersucht, an denen das zusätzliche Potential mindestens 8 kW beträgt.

Eine bedeutende Rolle bei der Ermittlung der Wasserkraftpotentiale spielt die Restwassermenge, die aus ökologischen Gründen im Gewässer verbleiben muss. Diese Restwassermenge kann energetisch nicht genutzt werden. In der Studie sind zwei unterschiedliche Restwasserszenarien angesetzt. Die erwähnten 13 lohnenden Standorte sind mit einer höher angesetzten Restwassermenge ermittelt, die stärker ökologisch gewichtet ist.

„Die Potentialstudie gibt einen guten Überblick über die möglichen Ausbaupotentiale der kleinen Wasserkraft am Hochrhein“, so Landrat Dr. Martin Kistler. Bei jedem einzelnen Standort werden aber noch Detailabklärungen notwendig sein. Erst nach der Detailprüfung kann gesagt werden, ob das zusätzlich ermittelte Potential auch tatsächlich genutzt werden kann.

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