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Betrug – Warnhinweise!

Kreis Konstanz - Derzeit gehen bei der Polizei verstärkt Meldungen und Anzeigen ein, deren Inhalte früher per Post versandt wurden, bei denen seit einigen Jahren aber verstärkt das Internet und Emails genutzt werden.

Zwei Zielrichtungen um an Geld von unbedarften Geschädigten zu gelangen kristallisieren sich derzeit heraus.
  1. Nigeria Connection: Ursprünglich aus dem afrikanischen Staat, später aus weiteren afrikanischen Staaten, mittlerweile aber mehr aus Nordamerika und Asien werden E-Mails an unterschiedlichste Adressen gesandt. Die aktuellen Mails beginnen derzeit mit einem Todesfall wobei der Angeschriebene als möglicher Erbe in Betracht kommt. In der Folge wird um Mithilfe gebeten Gelder im Millionenbereich zu transferieren.
    Hat das Opfer erst einmal „angebissen“ tauchen immer mehr Schwierigkeiten auf und das Opfer wird unter den abenteuerlichsten Vorgaben zu Geldzahlungen aufgefordert, um an die versprochene Provision von ca. 30 Prozent des transferierten Betrages zu gelangen.
    Teilweise werden die Opfer zu Treffen ins europäische Ausland aufgefordert, wo Geldübergaben stattfinden sollen.
    Es gibt dann eingefärbtes Papier, das angeblich nur mit einer teuer zu erstehenden Flüssigkeit wieder in Banknoten verwandelt werden kann und andere abenteuerliche Vorgänge.
    Wirkliches Geld hat bislang aber keines der Opfer erhalten.
  2. Finanzagenten gesucht: Mit immer professionelleren Methoden nehmen Betrüger meist über E-Mails Kontakt zu ihren Opfern auf und versuchen Inhaber von Online-Konten mit hohen Provisionen dazu zu gewinnen, dass Gelder auf deren Konto überwiesen werden und diese die Gelder über Reisebanken anonym ins Ausland weiterleiten.
    Die Gelder stammen aus illegal von anderen Konten bewegten Beträgen.
    Die „Opfer“ sind sehr schnell zu ermitteln. Diese machen sich der Straftat der Geldwäsche strafbar und müssen gegebenenfalls für den durch sie entstandenen Schaden aufkommen.
Bei Verdacht Opfer einer solchen betrügerischen Masche zu werden, können sie sich an die Kriminalpolizei Konstanz Tel. 07531 / 9950 wenden. Informationen werden auch im Internet unter www.Polizei-Beratung.de zur Verfügung gestellt.