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NEIN zu diesem Kasernen-Umbau

47 Mio. Franken für eine Fehlplanung?

Anlässlich einer Pressekonferenz hat das Überparteiliche Komitee „NEIN zum überteuerten Kasernen-Umbau“ seine Argumente gegen den Kasernen-Umbau, über welchen die baselstädtische Stimmbevölkerung am 12. Februar 2017 abstimmen wird, dargelegt.

Aus Sicht des Komitees ist das von der Regierung geplante und vom Grossen Rat beschlossene Konzept widersprüchlich und nicht überzeugend. Deshalb hat es im September 2016 das Referendum gegen die Vorlage beschlossen und innert kürzester Zeit die notwendigen Unterschriften dagegen gesammelt.

Widersprüchliches Konzept

Das vorliegende Konzept zum Umbau des Kasernen-Hauptbau ist widersprüchlich und nicht überzeugend. Die Raumkonzeption ist falsch, es wird verschwenderisch mit den Nutzungsflächen umgegangen und die Bedürfnisse der Kleinbasler Quartierbevölkerung werden nicht berücksichtigt.

Fehlplanung für 47 Millionen Franken

Mit 47 Millionen Franken ist das vorliegende Projekt zu teuer und überzeugt zu wenig, als das man zum jetzigen Zeitpunkt eine derart einschneidende bauliche Umbaumassnahme vornehmen soll. Der von der Regierung vorgeschlagene Umbau und das damit verbundene Nutzungskonzept bleiben, trotz anderslautender Versprechungen, wirr und undurchsichtig. So haben beispielsweise einige Nutzer bereits einen Mietvertrag erhalten, während anderen – langjährigen Mietern – keine Zukunft und Planungssicherheit gewährt wurde. Dass das Nutzungskonzept zudem die Quartierbevölkerung im Kleinbasel nicht miteinbezieht und auch nicht finanzierbar ist, belegt die vom Präsidialdepartement forcierte Fehlplanung des Projekts.

Gebäudestruktur wird nicht mitberücksichtigt

Zudem gelingt es städtebaulich nicht, eine attraktive Verbindung zwischen Rheinufer und Kasernenplatz herzustellen. Der Charakter des bestehenden Gebäudes wird nicht beibehalten. Auch wenn die äussere Struktur belassen wird, schafft das Projekt alles andere als eine sanfte Renovierung, die der Gebäudestruktur Rechnung trägt.

Nein zu einem staatlich finanzierten und orchestrierten Kulturzentrum

Das Komitee lehnt ein staatlich finanziertes und orchestriertes Kulturzentrum mit einem zusätzlich vom Kanton angestellten „Areal-Manager“ ab. Offensichtlich kann aus Sicht der Befürworter der Kasernen-Hauptbau nur staatlich betrieben werden. Eine gemeinnützige private Trägerschaft, also bspw. eine Stiftung, wie wir sie auch von anderen Orten in unserem Kanton kennen, würde dabei der Kultur mehr Freiraum geben und zudem die hohen Kosten für das Projekt deutlich reduzieren.

Deshalb lehnt das Komitee, bestehend aus Vertreterinnen und Vertreter der BDP, FDP, LDP und SVP, das vorliegende Projekt am 12. Februar 2017 ab.

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