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„Bodanbürger e.V.“ kritisiert einseitigen Beschluss zur „Zweckentfremdung“

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Konstanz. Der Verein „Bodanbürger“, der sich für Regionalverbundenheit und Bürgerkommunikation auf dem Bodanrück einsetzt, hat den Beschluss des Gemeinderates zu einer Verschärfung des Zweckentfremdungsverbotes kritisiert: „Zu unseren Dörfern gehören Ferienwohnungen zwingend dazu“, betont Wolfgang Flick, 1. Vorsitzender des Vereins, der ergänzt: „Für eine touristisch geprägte Region sind Ferienwohnungen zwingend, um gerade für Familien ein erschwingliches Segment zwischen Hotel und Campingplatz bieten zu können“.

Man verstehe zwar, dass Wohnraum gebraucht werde, doch „auch die Feriengäste sind uns wichtig“, meint Dennis Riehle, stellvertretender Vorsitzender des „Bodanbürger e.V.“. Dabei gehe es nicht darum, eine Lobby für Ferienwohnungsbesitzer zu unterstützen, sondern „um den rationalen Gedanken, dass wir in und außerhalb der Saison gut gebuchte Ferienwohnungen verzeichnen, die auch für die kleinen und mittelständischen Betriebe in unserer Umgebung von Bedeutung sind“, so Riehle. Denn immerhin, merkt er an, „machen sie durch ihren Konsum und die Nutzung von Dienstleistungen einen Teil der prosperierenden Wirtschaft in den Konstanzer Vororten aus“.

Wenn Wohnraum jetzt nur noch für sechs Wochen im Jahr als Ferienwohnung zu nutzen sei, dann „wird es de facto keine neuen Ferienwohnungen auf dem Bodanrück mehr geben. Denn wer lässt den Aufwand der Anmeldung und Unterhaltung solch einer Wohnung für wenige Wochen im Jahr über sich ergehen, wenn daraus der Ertrag eines maximal eineinhalb Monate lang andauernden Rechts auf Vermietung an Feriengäste resultiert?“, fragt Wolfgang Flick. „Wir können dann nur noch auf die bestehenden Ferienwohnungen setzen, die wiederum an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt sind“.

Besonders moniert der „Bodanbürger e.V.“ das fehlende Gespräch mit den beteiligten Akteuren: „Mir ist nicht bekannt, dass die Ferienwohnungsbesitzer zu der Entscheidung gehört wurden. Das wäre in einem demokratischen Verfahren aber wünschenswert gewesen, wenn man auf faire und gerechte Beschlüsse pochen will“. Und auch die zurückhaltende Tourismusbranche versteht Wolfgang Flick nicht: „Zu einer ernsthaften Auseinandersetzung mit der Thematik gehört ein Einbeziehen aller Seiten. Hätte sich manch einer zu Wort gemeldet, wäre er vielleicht auch wahrgenommen worden“. Hier hätte man sich mehr von den Interessenvertretern erwartet.

„Das Denken in Schwarz-Weiß, das die bösen Ferienwohnungsbesitzer auf die eine Seite, die Wohnungssuchenden als maßgebliche Opfer zu vieler Ferienwohnungen auf die andere Seite stellt, ist eine facettenlose Klientelpolitik, mit der wir nicht weiterkommen“, meint Dennis Riehle. „Es wäre vonnöten gewesen, die Argumente auf den Tisch zu legen und alle Betroffenen einzubinden. Das Votum des Gemeinderates kam ein Stück weit überraschend und ist entsprechend undurchsichtig. Für die Zukunft kann man da nur auf mehr Transparenz hoffen“, so Riehle abschließend.

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