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Hochmittelalterliche Schaufalknerei

Flugvorfuehrung

 - zu Gast beim Mittelalterstammtisch Hochrhein

Am vergangenen Wochenende führte der Mittelalterstammtisch Hochrhein e.V. seine jährliche mittelalterliche Lagerei durch. In diesem Jahr hatte man sich dazu den Jugendzeltplatz am Gugel in Herrischried ausgesucht. Ein Gelände, dass sich wunderbar für eine solche Lagerei anbot. Ziel einer solchen Lagerei ist jeweils der Versuch nachzuempfinden, wie man in den längst vergangenen Zeiten in einem Wanderlager lebte.

Nichts zu spüren von den Annehmlichkeiten der heutigen Zeit. Wollte man sich verpflegen, hatte man zunächst einmal das Feuer zu entfachen und es am Leben zu erhalten. Ohne Feuer keine warmen Getränke, keine warmen Speisen. Zum Kochen, nicht einfach nur einen Schalter umlegen, nein, Holz herbeischaffen - zerkleinern - einen Funken entfachen - und hoffen, dass das Holz Feuer fängt. Hoffen, dass das Holz trocken bleibt, um nicht den ganzen Tag beim Zubereiten der Speisen im Rauch zu stehen. Die Speisen wurden nach dem Vorbild alter Überlieferungen zubereitet und dabei fanden nur Lebensmittel Verwendung, die es im Mittelalter gab.

Sämtliche Teilnehmer der Lagerei trugen mittelalterliche Gewandungen und genächtigt wurde in historischen Zelten. Hierbei fanden zum Warmhalten u.a. eine Vielzahl von Schaffellen Verwendung.

Auch wenn man versuchte, so nah als möglich an diese Zeit heranzurücken, kam man an gewissen Vorgaben der heutigen Zeit nicht vorbei. So waren im Hygienebereich und bei der Aufbewahrung der Lebensmittel die heutigen geltenden Vorschriften einzuhalten, um keine Erkrankungen hervorzurufen. Der Mittelalterstammtisch Hochrhein war aber darum bemüht, Neuzeitliches so gut als möglich in das Lager zu integrieren und vor den Augen eines Besuchers zu verbergen. Hierfür wurde teilweise großer Aufwand betrieben.

In diesem Jahr konnte der Mittelalterstammtisch Hochrhein Gäste an seiner Lagerei begrüßen. Es fanden sich die Rittergruppen "Die Herrenlosen" aus Annweiler und die mittelalterliche Reisegruppe "Comitatus 1280" aus Freiburg und eine Geschmeidemacherin ein. Besonderes Highlight war aber eindeutig die Hochmittelalterliche Schaufalknerei des Grafen von Strzemieczny aus Annweiler am Trifels (Rheinland-Pfalz). Friedrich Emich Graf von Leiningen erschien mit seinem Gefolge und den drei Greifvögeln "Ronja, Paula und Irene" in Herrischried. Für mehr Greifvögel war an diesem Wochenende kein Platz in den Anreisefahrzeugen.

Und so war ein wunderbares Tagesprogramm für die Lagernden gegeben. Vertrieb man sich die Zeit dann doch beim Zusehen der kontrollierten Flugvorführungen des Berufsfalkners; ließ sich vieles über die Tiere erzählen und gewann so einen Einblick in das Jagdverhalten der Greifvögel.

Und während die Ritter des Lagers sich die Zeit mit Übungseinheiten im Schwertkampf vertrieben, interessierten sich die Frauen für das Handwerk der Geschmeideherstellung oder man nutzte die Zeit für das Sticken wertvoller Tischbedeckungen oder fachsimpeln über Brettchenweben oder Nadelbinden. Sobald dann jeweils die Nacht hereinbrach, wurde das gesamte Lagergelände mit Fackeln und Feuertöpfen bestückt und bot so ein mystisches Bild. Sämtliche Teilnehmer versammelten sich dann am großen Feuer und erzählten sich Anekdoten, unterhielten sich über dies und das. Am Samstagabend gab es zur Überraschung noch ein Konzert der Spielleute Skadefryd, die sich zu einer Teilnahme an dieser Lagerei entschlossen hatten.

Die drei Tage Lagerei flossen so schnell dahin, dass es kaum zu glauben war und schon ward die Zeit gekommen, das Lager am Sonntagnachmittag wieder abzubauen.

Die Wege der Teilnehmer und Freunde trennten sich, jeder strebte wieder seiner Heimstatt entgegen. Eines ist jedoch sicher: Man hatte etwas wunderbares erlebt und die bestehenden Freundschaften vertieft.

Man versprach sich, sich im nächsten Jahr wieder zu einer Lagerei zusammenzufinden. Die Örtlichkeit hierfür steht bereits fest.  

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