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Der Winter kann kommen

Die Straßenmeistereien des Landkreis Waldshut sorgen für freie Straßen

Für uns alle ist es fast zur Selbstverständlichkeit geworden: Die Straßen sind geräumt, der Verkehr kann fließen, und wir kommen pünktlich zu unseren Terminen und Verabredungen. Und dies, obwohl die Straßen im Landkreis Waldshut auf Höhenlagen von ca. 300 m NN in der Rheinebene bis ca. 1.100 m NN in den Höhenlagen des Schwarzwaldes im Bereich Höchenschwand, Menzenschwand und Wutach liegen und damit ein anspruchsvolles Straßennetz geräumt werden muss!

Der Landkreis Waldshut ist zuständig für 16 km Bundesautobahn, 146 km Bundesstraßen, 362 km Landstraßen und 398 km Kreisstraßen. Zusätzlich kommen noch die Rad- und Gehwege, Bushaltestellen gemäß Streu- und Räumplan hinzu. Diese werden mit Schmalspurfahrzeugen und teilweise auch per Hand geräumt.

Der erste Einsatz in diesem Winter war bereits am Sonntag, dem 6. November. Für die Wintersaison 2016/2017 sind im Landkreis 16 eigene Fahrzeuge sowie 25 Unternehmer mit ihren Fahrzeugen samt Personal im Einsatz.

Obwohl die Einsätze der Straßenmeistereien um 3:00 Uhr im 3-Schicht Betrieb bereits starten und erst um 22:00 Uhr am Abend enden, bedingt dieses große Straßennetz, dass die „Räumer und Streuer“ nicht überall gleichzeitig sein können. „Dies darf bei allen Anstrengungen der Mitarbeiter nicht vergessen werden, wenn einmal nicht alles so schnell geräumt werden kann, wie auch die Straßenmeistereien dies sich wünschen“, so Landrat Dr. Kistler.

Das Salz bei den Straßenmeistereien und Stützpunkten lagert in verschiedenen Silos und Salzhallen, um schnell und einsatzgünstig darauf zurückgreifen zu können. Dazu werden noch Soleerzeuger betrieben und verschiedene Lagerorte damit beliefert. Die Salzkapazität der Straßenmeistereien im Landkreis Waldshut beträgt ca. 4.100 Tonnen Salz und ca. 120 m3 Sole zur Bevorratung.

Zu einem wirtschaftlichen Winterdienst gehört der Einsatz modernster Streuautomaten. Diese Anbaugeräte ermöglichen es, sowohl feste Streustoffe als auch flüssige Salzsole auf die Straßen auszubringen. In die Streubehälter wird trockenes Salz geladen, in separaten, seitlich angebauten Flüssigtanks befindet sich eine Natriumchlorid-Lösung. Während des Transports werden Salz und Sole getrennt, die Vermischung findet erst während der Ausbringung auf dem Streuteller im Verhältnis 70/30 Gewichtsprozenten (Salz/Sole) statt. Durch diese sogenannte Feuchtsalztechnik haftet das Salz besser an der Straße, und der Tauprozess wird beschleunigt. Zugleich kann der Einsatz sparsam erfolgen, was auch der Umwelt zu gute kommt. Denn: Selbst wenn es in der Rheinebene blüht und mild ist, waren in den Höhenlagen des Hotzenwaldes bis weit in den April dieses Jahres hinein Winterdiensteinsätze notwendig.

Diese Leistung kann nicht zum „Nulltarif“ erbracht werden. Der Landkreis muss Jahr für Jahr durch gezielte Investitionsmaßnahmen an Fahrzeugen, Gebäuden und Anlagen die Ressourcen schaffen, ohne die ein wirtschaftlicher und leistungsfähiger Winterdienstes nicht möglich ist. Dies kostet investiv jedes Jahr mehrere Hundert tausend Euro, ganz abgesehen von den Betriebskosten, die mindestens in derselben Höhe anfallen. Über Kooperationen, auch was die Salzbeschaffung angeht, wird versucht, so kostengünstig wie möglich zu wirtschaften, ohne dass die Qualität abnimmt.

Landrat Dr Kistler: „Unsere Räum- und Streudienste leisten gute Arbeit. Es ist nicht selbstverständlich, dass alles immer klappt und alle Fahrzeuge einsatzbereit sind. Haben wir einen Defekt am Fahrzeug, wird versucht, ihn schnell zu reparieren, damit die Ausfallzeit gering ist. Nur durch das große Engagement aller Beteiligten, auch unserer beauftragten Unternehmer, läuft alles rund. Wir alle wissen, wie wichtig geräumte Straßen sind und dafür auch von mir ein herzliches Dankeschön!“ 

Tags: Mobilität

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